Theorie der Stellaren Ökologie bewahrheitet sich

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Bildquelle: Tony873004/Wikimedia

 

Die Stellare Ökologie, manchmal auch Interstellare Ökologie genannt, geht davon aus, dass der Begriff des ökologischen Systems als geschlossenes planetares System heute nicht mehr haltbar ist und vielmehr auf Gruppen von Sternen mit untereinander dynamisch interagierenden Biosphaeren ihrer Planetensysteme ausgeweitet werden muss. Sie geht von der Annahme aus, dass die Ökosysteme der Sterne nicht nur periodisch biochemische Substanzen austauschen sondern auch höhere Lebensformen in Form von gefrorenen Samen, Sporen und Eiern. Die grundlegenden Mechanismen der Stellaren Ökologie wurden von Peter Müller in den Neunziger und Zweitausender Jahren entdeckt. Im Frühjahr 2012 veröffentlichte er die Theorie zum ersten Mal.

Die Theorie der Stellaren Ökologie postuliert, dass nicht nur das Leben auf der Erde vor Äonen (vermutlich) aus dem All auf die Erde kam, wie es die bekannte Panspermie-Theorie vertritt (1). Die Theorie der Stellaren Ökologie geht weit darüber hinaus: die Planeten benachbarter Sternsysteme in der Galaxis stehen in ständigem Kontakt untereinander, indem sie durch einen natürlichen Transportmechanismus, die Kometen, ständig lebende Materie und sogar komplexe, höhere Lebewesen wie Pflanzen und Insekten austauschen. Lesen Sie hier eine kurze Einführung in die Stellare Ökologie.

Der entscheidende Kritikpunkt an der Stellaren Ökologie war bisher, das noch nie interstellaren Kometen nachgewiesen werden konnten. Der geduldige Autor, Peter Müller, hatte damit kein Problem, da seine Theorie sowieso auf sehr lange Zeiträume ausgelegt war. Wenn er also ’ständigen Austausch von Leben‘ schrieb, dann meinte er kein hektisches Ping-Pong aus alltäglicher Sicht, sondern einen über Jahrtausende und Jahrmillionen wirkenden kosmischen Mechanismus. „Es reicht völlig aus, wenn solche Ereignisse einmal in tausend Jahren aufträten“, so sagte er, „da sich tausendjährige Ereignisse über Milliarden Jahre, seit die Erde existiert, sowieso Millionenfach wiederholen.“ Damit war die hohe Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit seiner Theorie auch aus Sicht des interstellaren Transportmechanismus durchaus gegeben.

Nun ist aber etwas passiert, was der Autor selbst nicht erwartete, dass dies in seiner Lebenszeit noch geschähe: Der erste interstellare Komet ist nachgewiesen worden:

https://www.scientificamerican.com/article/astronomers-spot-first-ever-space-rock-from-another-star/?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=sa-editorial-social&utm_content&utm_term=space_news_text_free

http://www.popularmechanics.com/space/news/a28777/astronomers-might-have-spotted-interstellar-comet-first-time/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/interstellarer-ursprung-forscher-sichten-alien-asteroid-a-1174987.html

Nun wird klar: zusammen mit den folgenden nachgewiesenen Phänomenen, auf denen die Stellare Ökologie beruht

  • nachgewiesene Beschleunigung von Oberflächenmaterial von der Oberfläche von Planeten durch die Wucht der Einschläge kleinerer Himmelskörper bis über die kosmische Fluchtgeschwindigkeit hinaus
  • nachgewiesene Beschleunigung von interplanetaren Körpern auf Fluchtgeschwindigkeit aus dem Sonnensystem durch große Planeten wie Jupiter und Saturn (Pioneer- und Voyager-Sonden)
  • die Dauerstadien von Lebewesen (Pflanzensamen), die nachgewiesenermaßen unter suboptimalen Bedingungen auf der Erde (Feuchtigkeit, Radon-Strahlung) trotzdem Jahrzehntausende überleben können
  • die messbare Halbwertsdicke von Eis zur Abschottung gegen kosmische Strahlung
  • die nachweisbar optimale Aufbewahrung von Dauerstadien des Lebens unter Vakuum, umgeben von Eis, nahe dem absoluten Nullpunkt der Kelvinskala

..und der nun

  • nachgewiesenen Existenz interstellarer Kometen

..dass es in der Galaxis von Dauerstadien ausbildenden Arten nur so wimmeln muss: Pilze, Algen, Farne, Samenpflanzen, Fische, Amphibien müssen in benachbarten Sternsystemen auf weit voneinander entfernten Planeten in ähnlichen Arten und Spezies vorkommen. Die gesamte Fauna und Flora in der Galaxis ist miteinander artverwandt und tauscht „ständig“ ihre Sporen, Samen und Eier untereinander aus. Dies geschieht mit Hilfe des sehr schmalbandigen Transportkanals der interstellaren Kometen.

Die ökologische Aufgabe des Menschen im Leben ist damit logisch eindeutig determiniert: seine einzige Aufgabe ist es, den energieintensiven schmalbandigen Austausch von Leben zwischen den weit entfernten Welten breitbandiger mit Hilfe von Raumfahrttechnik durchzuführen. Der Mensch hat ökologisch keinen anderen Sinn, als das universelle ökologische Energieminimierungsprinzip umzusetzen. Nur er kann als einzige Kreatur der Erde Weltraumfahrt betreiben. Nur er kann somit den Energieaufwand innerhalb des interstellaren Ökosystems, in der die Erde nur ein Teil ist, weiter minimieren, indem er den ineffizienten, zufälligen Transport von Leben mit Hilfe der Kometen durch einen zielgerichteten, effizienten Transport mit Hilfe von interstellarer Raumfahrt ersetzt. Diese einzige ökologische Existenzberechtigung, die er hat, hebt ihn über alle Lebewesen hinaus. Der Sinn menschlicher Existenz lässt sich damit zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit biologisch wissenschaftlich begründen.

Das ist die Stellare Ökologie – die Harmonielehre allen Lebens, den Menschen eingeschlossen.

ENDE

Siehe auch:

https://monstermaschine.wordpress.com/2014/02/08/was-ist-stellare-oekologie/

https://monstermaschine.wordpress.com/stellare-oekologie/

Anmerkungen:

(1) Die Theorie, die postuliert, dass das Leben in Form von Eiweiß-Molekülen aus dem All auf die Erde kam, nennt man Panspermie-Theorie. Bei der Panspermie-Theorie handelt es sich in gewisser Form um eine Vorstufe zur Stellaren Ökologie. Sie betrachtet aber nur den Ursprung der evolutionären Entwicklung des Lebens im Gegensatz zur Stellaren Ökologie, welche die existierenden Ökosysteme der Sterne betrachtet. Auch die Panspermea-Theorie wird mit der Entdeckung des interstellaren Kometen nun in ihrer Bedeutung gegenüber der Ursuppen-Theorie gewinnen.

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Was ist Stellare Oekologie?

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Ein frischer Einschlagkrater ist gerade auf dem Mars entdeckt worden [1]. Sein Kraterdurchmesser betraegt etwa 30m. Um einen Krater dieser Groesse zu erhalten bedarf es je nach Einschlagwinkel und Groesse des Objektes Energien von einigen hundert Tonnen bis zu einigen hundert Kilotonnen TNT-Aequivalent, oder umgerechnet vielfachen Sprengkraft der Hiroshima-Atombombe [2]. Bei solchen Einschlaegen und besonders bei den energiereichen Einschlaegen wird Permafrostboden in der Naehe des blitzartig sich ausbreitenden Kraterrandes aehnlich einem Surfbrett auf einer Welle so schnell beschleunigt, dass Bruchstücke des Bodens Fluchtgeschwindigkeit erreichen können [3] und danach im Sonnensystem herumirren, bis sie irgendwann einmal auf einem Planeten, z.B. der Erde, wieder aufschlagen und in der Tat findet man auf der Erde ueberall Marsgestein [4].

Marscrater

Ein neuer 400 kT Einschlagskrater auf dem Mars, Bild: NASA