Theorie der Stellaren Ökologie bewahrheitet sich

0
6e25f4bb81a680e098c11a4a21c82bf7

Bildquelle: Tony873004/Wikimedia

 

Die Stellare Ökologie, manchmal auch Interstellare Ökologie genannt, geht davon aus, dass der Begriff des ökologischen Systems als geschlossenes planetares System heute nicht mehr haltbar ist und vielmehr auf Gruppen von Sternen mit untereinander dynamisch interagierenden Biosphaeren ihrer Planetensysteme ausgeweitet werden muss. Sie geht von der Annahme aus, dass die Ökosysteme der Sterne nicht nur periodisch biochemische Substanzen austauschen sondern auch höhere Lebensformen in Form von gefrorenen Samen, Sporen und Eiern. Die grundlegenden Mechanismen der Stellaren Ökologie wurden von Peter Müller in den Neunziger und Zweitausender Jahren erkannt. Im Frühjahr 2012 veröffentlichte er die Theorie zum ersten Mal.

Weiterlesen

Advertisements

Philosophische Grundlagen der Stellaren Ökologie

0

Kritik der reinen Vernunft

Kants Kritik der reinen Vernunft wies den reinen Rationalismus einst in seine Grenzen und verwies dabei auf die fundamentale Bedeutung der Absicherung der Erkenntnis durch Beobachtung. Er wollte damit den Wettstreit zwischen kartesianischem Rationalismus und dem reinen Empirismus beenden, indem er einerseits die Bedeutung von Beobachtung hervorhob, andererseits einen Raum für die große Bedeutung der Geisteswissenschaften wie Mathematik, Logik und Sprache ließ, die ja unabhängig vom Versuch existieren.

karl_jaspers_buste

Karl Jaspers

Weiterlesen

Was ist Stellare Oekologie?

0

Ein frischer Einschlagkrater ist gerade auf dem Mars entdeckt worden [1]. Sein Kraterdurchmesser betraegt etwa 30m. Um einen Krater dieser Groesse zu erhalten bedarf es je nach Einschlagwinkel und Groesse des Objektes Energien von einigen hundert Tonnen bis zu einigen hundert Kilotonnen TNT-Aequivalent, oder umgerechnet vielfachen Sprengkraft der Hiroshima-Atombombe [2]. Bei solchen Einschlaegen und besonders bei den energiereichen Einschlaegen wird Permafrostboden in der Naehe des blitzartig sich ausbreitenden Kraterrandes aehnlich einem Surfbrett auf einer Welle so schnell beschleunigt, dass Bruchstücke des Bodens Fluchtgeschwindigkeit erreichen können [3] und danach im Sonnensystem herumirren, bis sie irgendwann einmal auf einem Planeten, z.B. der Erde, wieder aufschlagen und in der Tat findet man auf der Erde ueberall Marsgestein [4].

Marscrater

Ein neuer 400 kT Einschlagskrater auf dem Mars, Bild: NASA