Space Canabis

Illegaler Anbau psychogener Pflanzenwirkstoffe als kostenlose Studienobjekte fuer die Raumfahrt 😉

Heute las ich in der Zeitung ueber den Fund einer riesigen unterirdischen Produktionsanlage fuer Marihuana mitten in Rom [1]. Das brachte mich auf folgenden Gedankengang: Ob Mars oder Mond, ob die Monde des Jupiter oder der anderen Gasriesen im Sonnensystem. Wir werden nicht um unterirdische Landwirtschaft herumkommen. Der Mond hat einen 28-taegigen Tag-Nacht-Zyklus. Die Pflanzen wuerden die lange Nacht in einem Treibhaus an der Oberflaeche nicht ueberleben. Ohne Magnetfeld und Athmosphaere ist die kosmische Strahlung auf dem Mond nur hinter Glas viel zu hoch fuer Pflanzengewebe. Auf dem Mars hat die Sonneneinstrahlung nur noch ein Drittel der Staerke des Sonnenlichts auf der Erde. Zu wenig fuer Pflanzen. Zumindest fuer einen nennenswerten Anbau, von dem sich Menschen ernaehren koennen. Auf den Jupitermonden Io, Europa, Ganymed und Callisto und den Monden der anderen Gasriesen herrscht ewige, eisige Nacht. Die Oberflaeche des Merkur ist viel zu heiss. Venus ist mit ihrem immensen Oberflaechendruck und ihrer Saeure-Athmosphaere unbesiedelbar. Ich weiss nicht, auf welche Gedanken andere Menschen bei Nachrichten von unterirdischen Farmen kommen. Ich denke an Kolonien im Weltraum, denn ich bin ein unverbesserlicher Philanthrop.

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Von der Aussenwelt abgeschottete High-Tech Canabis Produktionsfarm. Man beachte die Kuehlluftkanaele fuer die Beleuchtung. Damit wird die heisse Abluft der starken Beleuchtung abgefuehrt. Ausserdem wird damit verhindert, dass verraeterische aetherische Daempfe in die Umwelt gelangen. Aehnliche Vorrichtungen muessten auf dem Mond ebenfalls eingesetzt werden, um die unterirdischen Treibhaeuser durch die leistungsstarken Lampen nicht zu ueberhitzen. Quelle: [2]

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Flaechenverteilung der Erde

Wie viele Menschen koennte die Erde nach dem heutigen Stand der Technik maximal ernaehren?

Heute las ich in der Zeitung einen Artikel, in dem der Autor seine Ansicht vertrat, dass oekologisch angebaute Lebensmittel den Hunger in der Welt noch vergroessern wuerden, weil sie vor allem durch fehlenden Stickstoffduenger bis zu 30% weniger Ertrag braechten. Da – so seine einleitende Grundannahme – ja bereits ein Drittel der Erdoberflaeche fuer Landwirtschaft genutzt wuerden, bestuende wohl kaum mehr Spielraum fuer solch eine Verschwendung.

Ich wurde gleich am Anfang stutzig. Hatte ich nicht irgendwo gelesen, dass ueber 70% der Erdoberflaeche aus Ozeanen bestuenden? Ich fing an zu recherchieren, wie die Erde flaechenmaessig verteilt ist:

Die Klimazonen der Erde: weiss = Eiswuesten, magenta = boreal (Permafrost), gruen = warm-gemaessigt, gelb = subtropisch, altrosa = tropisch

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