Unsterblichkeit durch autogene Zucht

1

Eine Philosophie über die autogene Evolution intelligenten Lebens begründet auf einer Erweiterung der planetaren Ökologie


Vorwort

Die Natur hat von Anbeginn Mittel und Wege vorgesehen, das wir Menschen uns ohne jede Technik zu unsterblichen Wesen transformieren können, wann immer wir dies wollen. Warum? – Weil sie menschliche Wesen aus ganz bestimmten Gründen dringend braucht und wir ihr dann, wenn es soweit ist, als kosmische Bauersleute und Methusalems von Nutzen sein werden. Es gibt einen langsamen, natürlichen Weg zur Unsterblichkeit, der in seiner Umsetzung erst einmal abstoßend erscheint. Viel verlockender und vor allem ‚klinisch sauberer‘ erscheinen die schnellen, medizinisch-technischen Wege, die heute diskutiert werden, und die allesamt Abkürzungen zum selben Ziel zu sein scheinen: Unsterblichkeit. Sie enden, wie der Autor zeigt, allesamt in der ethischen Katastrophe. Der augenscheinlich ethisch problematische, schmutzige aber natürliche Weg entpuppt sich im Laufe des Textes als der alleinig ethisch vertretbare und einzig gangbare Weg.

Lukas Cranach Der Jungbrunnen

Weiterlesen

Was ist Stellare Oekologie?

0

Ein frischer Einschlagkrater ist gerade auf dem Mars entdeckt worden [1]. Sein Kraterdurchmesser betraegt etwa 30m. Um einen Krater dieser Groesse zu erhalten bedarf es je nach Einschlagwinkel und Groesse des Objektes Energien von einigen hundert Tonnen bis zu einigen hundert Kilotonnen TNT-Aequivalent, oder umgerechnet vielfachen Sprengkraft der Hiroshima-Atombombe [2]. Bei solchen Einschlaegen und besonders bei den energiereichen Einschlaegen wird Permafrostboden in der Naehe des blitzartig sich ausbreitenden Kraterrandes aehnlich einem Surfbrett auf einer Welle so schnell beschleunigt, dass Bruchstücke des Bodens Fluchtgeschwindigkeit erreichen können [3] und danach im Sonnensystem herumirren, bis sie irgendwann einmal auf einem Planeten, z.B. der Erde, wieder aufschlagen und in der Tat findet man auf der Erde ueberall Marsgestein [4].

Marscrater

Ein neuer 400 kT Einschlagskrater auf dem Mars, Bild: NASA

Die Lebensgeschichte des Friedrich Schilling aus der DDR

0

Die folgende utopische Kurzgeschichte habe ich waehrend meines Studiums Anfang des Jahres 1996 aufgeschrieben und habe sie heute zuefaellig beim Herumstoebern in uralten Dateien wiederentdeckt, die noch von meinem ersten PC stammten. Beim Durchlesen fiel mir auf, dass ich damals schon in dieser sehr kompakten Lebensgeschichte eines 1957 geborenen DDR-Buergers aus Berlin, der durch eine Verkettung von Zufaellen ueber die Jahrtausende bis an die mythischen Anfaenge der Geschichte der Menschheit geraet, die meisten Themen, die mich auch heute noch beschaeftigen, bearbeitete. Ich habe die Geschichte daher noch einmal mit grossem Vergnuegen gelesen und mit vielen Anmerkungen versehen.

Weiterlesen

Methoden zur Ueberwindung stellarer Distanzen

6

Gestern habe ich zufaelligerweise den Animationsfilm „Alien Planet“ von 2005 gesehen, eine Fernsehdokumentation, in der versucht wurde mit vom Computer generierten Filmsequenzen eine Sondenmission zu einem hypothetischen extrasolaren Planeten namens „Darwin 4“ in 6,5 Lichtjahren Entfernung nachzustellen [1]. Das Drehbuch beruht auf Zeichnungen des amerikanischen Kuenstlers Wayne Barlow, der in einem seiner Buecher 1990 [2] eine interstellare Forschungsreise umrissen hatte. Zu den Animationssequenzen von Alien Planet sind immer wieder die Kommentare einiger Wissenschaftler und Filmschaffender zu sehen, u.a. treten der Physiker Stephen Hawking und der Regisseur George Lucas auf. In Alien Planet geht es neben den hypothetischen Kreaturen vor allem um die irdische Explorationstechnik, in Form von robotischen Ballonsonden „Leo“ und „Ike“, Landefaehren (von denen eine aehnlich der Columbia 2003 beim Wiedereintritt verglueht) und einem interstellaren Mutterschiff namens „Von Braun“ [3].

Quelle: [1]

Weiterlesen

32.000 Jahre alte Pflanze erblueht wieder

0
Eine neue Theorie ueber das Leben auf der Erde

Silene stenophylla

Russische Wissenschaftler haben in Sibirien eine Entdeckung gemacht, die zur Zeit ausser bei den Fachexperten vor allem das Interesse derer weckt, die inspiriert durch Science-Fiction-Filme auf eine Widerauferstehung der Mammuts oder anderer Urtiere hoffen. Ich moechte in diesem Artikel auf eine moegliche zusaetzliche wissenschaftliche Konsequenz in Form einer beweisbaren Theorie hinweisen, und glaube, dass diese Theorie bedeutender ist als alle Hoffnungen auf das eventuelle Auftauchen von lebenden Mammuts oder Saebelzahntigern in den Zoos der Welt.

Zeichnung eines Mammut, aus [17]

Weiterlesen

Interaktion der irdischen Biosphaere mit dem Kosmos

0

Der blaue Himmel taeuscht uns Abgeschiedenheit vor..

img_0384

In der Presse hiess es heute „Meteor verursacht enorme Explosion über Westen der USA“ [1]. Wieder erinnert uns die Natur daran, dass die Biosphaere der Erde kein in sich abgeschlossenes System ist, sondern mit ihrer Umwelt interagiert. Ich will hier eine Zusammenfassung meines Wissens ueber das oekologische Zusammenspiel der Biosphaere mit dem Weltraum liefern. In der zweiten Haelfte des Textes werde ich eine Theorie ueber die oekologische Bedeutung der Kometen und ihren Ursprung entwickeln, ausserdem eine oekologische Begruendung fuer Kataklysmen.

Weiterlesen