Wie wir am besten das Klima retten

Ich habe, wie viele meiner Berufskollegen (Ingenieure), lange darüber nachgedacht, wie wir das Klima am besten retten können. Ich habe mich mit Maßnahmen der Reduzierung des CO2-Ausstoßes beschäftigt, mit Methoden, das CO2 in der Atmosphäre im Ozean zu speichern oder im Gesteinsuntergrund. Selbst mit weltraumgestützten Methoden zur großflächigen Abschattung der Erdoberfläche, um die Sonneneinstrahlung zu reduzieren, habe ich mich beschäftigt.

Doch nun – HEUREKA! – bin ich auf die Lösung gestoßen. Sie war so trivial, dass ich sie jahrelang übersehen habe, obwohl ich mich auf anderen Gebieten mit Wärmeübertragung beschäftige (wie konnte ich es nur übersehen, ich musst mir wirklich einmal gegen die Stirne klatschen):

Bildschirmfoto 2019-07-30 um 11.37.45

Dies ist das Stefan-Boltzmann-Gesetz. Es beschreibt die Wärmeabstrahlung eines physikalischen Körpers in die Umgebung. Die Erde ist ein physikalischer Körper, also will ich einmal ausrechnen, welche Wärme sie in den umgebenden Raum abstrahlt:

T ist die durchschnittliche Temperatur der Erde von ca. +14°C (statistischer Schätzwert, niemand kennt die durchschnittliche Temperatur der Erde genau!) oder 287 Kelvin (273 Kelvin entspricht 0°C). A ist die Oberfläche der Erde von 510.100.000 km², also rund 510 Millionen Quadratkilometern, oder 510,1 · 10¹² m² (dieser Wert ist genau). σ ist die aus Experimenten sehr genau bestimmte Stefan-Boltzmann-Konstante von 5,67 e-8 W/m2K4 und ε ist der temperaturabhängige Emissionsgrad der Erde, der irgendwo geschätzt zwischen 0,85 (helleres Gestein) bis 0,98 (Maximum für Wasser) liegt (niemand kennt diesen Wert für die gesamte Erde genau). Ich nehme mal den ungefähren Mittelwert von 0,93 an, obwohl das wahrscheinlich zu wenig ist, weil die Erdoberfläche zu zwei Dritteln aus Wasser besteht.

Damit ergibt sich eine Wärmeleistung von P = 0,93 · 5,67 e-8 W/m2K4 · 510,1 · 10¹² m² · (287K)^4 = 1,8e17 W oder 182 Millionen Gigawatt, was der Anzahl von 182 Millionen atomaren oder fossilen Großkraftwerken entspricht, oder pro Tag (86400 Sekunden) einer Energie von 1,6e22 Joule oder 380.000 Wasserstoffbomben von 10 MT Sprengkraft (10 MT hat 4,2e16 J).

Also, das Stefan-Boltzmann-Gesetz erklärt uns, dass die Erde sich pro Tag mit der Wärmeleistung von 380.000 großen Wasserstoffbomben ABKÜHLT (nicht aufheizt). Diese Wärmeenergie wird von der Erde jeden Tag in den Weltraum abgegeben. Selbstverständlich wird gleichzeitig pro Tag dieselbe Wärmemenge auf der sonnenzugewandten Seite der Erde durch das Sonnenlicht zugeführt, was die Erde ja überhaupt in ihrem mittleren Temperaturgleichgewicht von geschätzten +14°C hält. Ja, es ist wahr: die Sonne bombardiert die Erde jeden einzelnen Tag mit der Energie von dreihundertachtzig tausend (!) zehn Megatonnen (!) Wasserstoffbomben, um sie auf vierzehn Grad Celsius zu halten. Die Erde ist halt riesig und der Weltraum ist kalt. – Sie ahnen wahrscheinlich schon, worauf ich hinaus will.

Wenn die Temperatur auf der Erde sich nun durch die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre und den prognostizierten resultierenden Treibhauseffekt um 1°C aufheizen würde, also von +14°C auf +15°C Durchschnittstemperatur, dann muss man in die obige Formel 288K statt 287K einsetzen und die Wärmeleistung erhöht sich um den Faktor 288^4/287^4 = 1,014 von 1,8e17 W auf 1,825e17 W, also erhöht sich die Wärmeabfuhrleistung um 0,025e17 oder 2,5e15 W oder 2,5 Millionen Gigawatt. Also nimmt die Wärmeabfuhr der Erde dann mit der Leistung von 2,5 Millionen atomaren Großkraftwerken zu.

Bei einer Temperaturerhöhung um 1°C werden am Tag 2,5e15 W · 86400 s = 2,16e20 Joule (1 Joule = 1 Ws) mehr in den Weltraum abgegeben als vorher, was einer Wärmeenergie von 5142 großen Wasserstoffbomben von 10 Megatonnen Sprengkraft entspricht (1 kT = 4,2e12 J und 1MT = 4,2e15 J) oder der Wärme von 2,5 Millionen Großkraftwerken über den ganzen Tag verteilt.

Umgekehrt gedacht, müsste die Menschheit jeden einzelnen Tag und 365 Tage im Jahr 5142 (!) Wasserstoffbomben von 10 Megatonnen (!) zünden oder alternativ 2,5 Millionen (!) neue atomare Großkraftwerke betreiben, um die Temperatur der Erde im Durchschnitt um etwa 1°C zu erhöhen. Tut sie das nicht wird die Temperatur über das Stefan-Boltzmann-Gesetz in einem niedrigeren natürlichen Gleichgewicht gehalten, was neben vielen starken Faktoren (v.a. Albedo der Erde, Ozeane als Wärmespeicher, Sonnenzyklen, Umlaufbahn der Erde, Wasserdampf in der Atmosphäre, Methangas aus den Permafrostböden) auch ein wenig vom CO2-Gehalt der Atmosphäre bestimmt wird, an dem die Menschheit wiederum einen Anteil von etwa 3 bis 4 Prozent (Schätzungen) leistet.

Wir haben oben in unserem denkbar einfachsten Modell der Erde (Stefan-Boltzmann-Wärmeabstrahlungsgesetz) gesehen, dass für eine Temperaturerhöhung von durchschnittlich 14°C auf durchschnittlich 15°C eine zusätzliche Wärmeleistung von 2,5e15 W notwendig ist. Um die 14°C aufrecht zu erhalten bedarf es 1,8e17 W. Setzen wir beide Leistungen einmal in Relation: 2,5e15 W / 1,8e17 W = 2,5 / 180 = 1/72 < 1,4%. Wir wissen, dass die Strahlungsleistung der Sonne während des elfjährigen Sonnenzyklus um 0,1% schwankt. Das haben wir gemessen. Wir wissen aber überhaupt nicht, wie die Leistung der Sonne im Zeitraum vieler Jahrzehnte oder einiger Jahrhunderte schwankt, weil damals noch nicht gemessen wurde. Daumenschätzungen, die man hier und da liest, reden von einer Zunahme „von ungefähr 0,5% seit dem siebzehnten Jahrhundert“. Sie sind aber nicht belastbar. Trotzdem fließen sie als angebliche Fakten in die vorhandenen Modelle ein. Wenn diese Aussagen aber völlig falsch sind, und die Wahrheit zum Beispiel bei 1,4% läge, was durchaus sein kann, weil es niemand weiß, wäre letzteres die triviale Erklärung für die statistische Zunahme der Durchschnittstemperatur auf der Erde. Verstehen sie? Die Ergebnisse der Modelle sind beliebig, weil die Eingangswerte beliebig sind! Dieses Phänomen haben wir in Wissenschaft und Technik oft und es ist immer wieder schwer den Nutzern den qualitativen Nutzen der Modelle trotz ihrer quantitativen Beliebigkeit verständlich zu machen.

Alle quantitativen Aussagen zur Klimaerwärmung, die Zahlenwerte liefern, basieren grundsätzlich auf diesem nicht vorhandenen Wissen von den längerfristigen Zyklen der Sonne und sind damit per se wissenschaftlich nicht belastbar (‚Bullshitting‘). Das Spielen mit qualitativ richtigen Modellen nach dem „was wäre wenn“-Prinzip und die damit einhergehende Eingabe willkürlicher Eingangsgrößen in diese Modelle ist legitim, muss aber der Öffentlichkeit auch als eine solche Hypothese präsentiert werden und nicht als angebliches Faktum, wie es gerade im breiten Stil als wahrhaft populäre Modewelle getan wird und von der Politik rücksichtslos missbraucht wird (zum Beispiel um Marktmanipulationen oder Steuererhöhungen zu rechtfertigen). Eine ganze Generation, voran die gute Greta Thunberg, wird gerade von denen, die es besser wissen, heimtückisch betrogen. Die jungen Menschen glauben, sie kämpften für ihre Zukunft und unterstützen dabei unwissentlich nur ihre Unterdrücker, die sich in konfuzianischer Weisheit vor soviel Anstand lächelnd tief verbeugen.

Alle vorigen Rechenbeispiele verdeutlichen mit ihren riesigen Zahlen an freigesetzter Wärmeenergie die Kleinheit unserer Macht. Zu glauben, der Mensch könne die planetaren Wärme-Mechanismen der Erde in irgendeiner Richtung und durch irgendeine Art technisch beeinflussen ist nichts als Hybris und zwar von der ganz dummen Art.

Andererseits: Sollte der Treibhauseffekt der Erde durch die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre den Planeten um 1°C aufheizen, kämpft die Natur gegen eine weitere Wärmezunahme mit einer Leistung – sehen wir oben noch einmal nach – von 2,5 Millionen Großkraftwerken, oder äquivalent pro Tag über 5000 Explosionen von zehn Megatonnen Wasserstoffbomben dagegen an.

Resümee: Das Ergebnis dieser simplen Rechnung zeigt, dass wir das Klima am besten retten, indem wir nichts tun und diese Aufgabe der Natur überlassen. Verglichen mit den millionenfach größeren Gegenmaßnahmen gegen die Erwärmung der Erde, die Mutter Natur mit der Wärmeabstrahlung nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz zur Verfügung stellt, haben wir nichts aufzubieten. Zu glauben, wir könnten mit irgendwelchen technischen Gegenmaßnahmen einen messbaren Beitrag gegen eine Erwärmung der Erde leisten und damit das ‚Klima retten‘, ist bemitleidenswert dumm. Denn das planetare Klima erschafft und ‚rettet‘ sich mit titanischer Macht ganz von alleine und wir Menschen sind winzig und nichts.

Wer es nicht glaubt der rechne es selber nach oder schweige für immer. Für mich ist die sogenannte Klimadiskussion damit endgültig beendet. Ich werde meine Zeit nicht mehr mit dieser bemitleidenswerten massenpsychologischen Paranoia verschwenden. Selbstverständlich geht unser Planet durch verschiedene Phasen der Erwärmung und Abkühlung, nur haben wir Menschen aus einfachen physikalischen Gründen, die jeder Mensch (der des Rechnens mit Zehnerpotenzen mächtig ist), mit Bleistift und Papier in einer halben Stunde für sich nachrechnen und vollkommen einsehen und verstehen kann, keinerlei Beitrag daran. Eine messbare Erwärmung der Erde durch anthropogene Quellen ist aufgrund der Kleinheit der menschlichen Stoff- und Energiebeiträge im Vergleich zu den planetaren schlicht und einfach physikalisch unmöglich. Wir wissen nichts über die langfristigen Zyklen der Sonne, die vor allen anderen Faktoren das Klima auf der Erde beeinflussen. Damit ist jedes Klimamodell quantitativ, also was die Ergebniszahlen betrifft, von vornherein völlig aussagelos (nicht jedoch qualitativ, die Güte des Modells betreffend, mit dem man spielen kann, indem man beliebige Eingangswerte einsetzt und sieht was passiert). Wir kennen die Schwankungen der Sonne (außer dem schnellen 11 Jahres Zyklus) einfach nicht, doch diese Schwankungen unseres Heimatsterns sind die allerwichtigste Einflussgröße auf das Klima der Erde und sicherlich nicht die winzige Menschheit! Der Glaube (mehr ist es nicht), der Mensch spiele hier eine Rolle, ist ausgemachter Unsinn und absolut größenwahnsinnig. Ich muss wirklich lachen, das ich früher so einen Blödsinn einmal glauben konnte. Und ich wende mich von nun an wieder wirklich wichtigen Dingen zu, wie Demokratie, Ökonomie und der Besiedelung des Sonnensystems und der fernen Sterne.

 

 

 

 

The Climatic Prometheus

Today I found a very interesting map in the WWW, how Earth will look like, when average temperatures rise about 4 degrees Celsius or 7.4 degrees Fahrenheit. Let’s think big (theoretically) for a moment:

In the future cities and agricultural zones will be located in Canada, Alaska, Siberia, West Greenland and West Antarctica. Only a little bit remains in West Africa and West Australia. The arctic passage will be the most important trade route. Todays tropical and temperate zones will change to deserts: South Europe and South America will be deserts, USA, China and India will also be deserts, the Alps and other mountain regions will be ice free. Northern Europe, England and Russia will be the last remains of the historically relevant political and military powers. Raising superpowers like China and India will vanish as fast as they came. Canada will obviously not survive as a nation and will become somehow ‚New America‘.

climate-change-map-HD
(c) by Parag Khanna

For anyone who reads this map it becomes very fast completely clear, why India and China are strengthening their activities in space exploration, nuclear power and antarctic research. It also becomes clear why Russia is currently arming and pile up nuclear weapons as fast as they can. This behavior is very rational from the point of view of such a climatic scenario in some decades.

Weiterlesen »

Are we living in a dystopian future?

Can it be that history went wrong and we actually live in a dystopian world? Can it be that the evolution of society was once meant to empower people, to give them ultimate freedom and responsibility of their own life and even the life of other people? Didn’t we trust in human mind and reason? Wasn’t it once human logic to help each other. We were building up a humanistic future with endless resources and no economic restrictions at all. This would have been possible with nuclear energy and space travel. We did the first steps on the moon. We once build up a democratic world of educated people, each of them having power to destroy or create a lot of things. Trust and responsibility of each individual because of human reason, logic and love was the basis of our society. Altruism and charity was the main principle of our religions. The love for all human beings, even the weakest and corrupted, was a logical necessity for being able to work together as a team.

cropped-mg_04842.jpg

Then came the computers and the people forgot dreaming of space travel. In the beginning it was just toys for boys. They just preferred to play with this new toy instead of building radios or steam machines. Then it became a trend, a life concept, even a religion. The name of the priests of these new religion were the names of computer science professors at MIT, entrepreneurs at Silicon Valley, and famous physicists speculating about artificial intelligence and immortality. But the people became more and more separated and lonely. They lost contact to others. They even forgot basic social skills like helping each other and being friendly to foreigners.

Meanwhile the computers, controlling automated machines and millions of new robots, killed millions of jobs for workers and produced a new lower, fourth class of people: the out-selected proletarians. Many of us better educated people cried out: „Hurray! Welcome computer age!“, and started immediately – completely uncontrolled and unplanned – to change anything. Some fell in love with their computers and where whispering while touching their screens tenderly: „How nice, my new device!“. And the hard hearted people where even mercilessly stating: „It’s the proletarians own fault if they are not intelligent enough to become a computer operator.“ And all of us bought those new consumer products very excited (some idiots where even sleeping in front of the stores, when a new product was announced for the next day). Consumer products that actually made us more and more addicted, conditioned and weak.

We have lost a lot.

Weiterlesen »

Weihnachten! Heute ward uns ein Heiland geboren – oder wie Jesus die Menschheit rettete

Oft frage ich mich, wie es passieren konnte, dass die großen Errungenschaften der Antike, wie die präzisen mechanischen Rechenmaschinen [1], einfache Dampfmaschinen [2], galvanische elektrische Batterien [3], Bibliotheken mit Beständen von hunderttausenden Werken, darunter große Werke über Philosophie, Mathematik, Medizin, Astronomie und der Ingenieurswissenschaften [4], also alles, was unmittelbar zur Industrialisierung hätte führen können, für fast 2000 Jahre einfach verschwand und dann wieder neu erschaffen werden musste? Diese Frage beschäftigt mich seit langem.

Jesus als guter Hirte, frühchristliche Deckenmalerei in der Calixtus-Katakombe in Rom, um 250

Weiterlesen »

EXIT INTERNATIONAL bietet sanfte Selbsttötungsmaschine zum 3D-Druck an

1511812471049
Bildquelle: Exit International

 

Die internationale Organisation EXIT INTERNATIONAL, mit Zweigstellen in den Niederlanden, Grossbritannien, Australien und den Vereinigten Staaten, hat das Konzept einer Selbsttötungsmaschine aus dem 3D-Drucker veröffentlicht, die es allen Menschen auf der Welt ermöglichen soll, autark und möglichst human und würdig aus dem Leben zu treten.

Weiterlesen »

Internet and the self-destruction of men

How our virtual global village is pushing the social stress level to our natural self-destroying mode

When we currently look at our news messages we read nearly every single day about terrorism, about some young men wearing guns or knifes, building bombs or only using trucks and cars to kill as much people as possible.

441px-Four_Horsemen_of_the_Apocalypse_by_Dürer

Is this really terrorism? Terrorism as I know it from former times was defined as political or religious motivated groups of people, fighting for their goals with all means to produce much fear as possible. It is a form of asymmetric warfare, sometimes called „guerrilla warfare“, where non-regular paramilitary is trying to get maximum attention by minimum effort. I know that journalists will not like the next sentence and it is of course introducing philosophical questions about democracy, about free access to information, etc. but it is also the truth and any serious journalist is aware of it: Media and terrorism build together a symbiotic system. Terrorism cannot exist without media.

Weiterlesen »

Eine Liste meiner Theorien

Im Laufe der Jahre habe ich einige Theorien ueber gewisse Dinge, die mir in meinem Leben auffallen, und fuer die es entweder bisher keine Begruendungen gab, oder die vorhandenen Begruendungen mir keineswegs gefielen, aufgestellt. Das sind wie alle Theorien auf der Welt erst einmal Spielgedanken. Es macht Spass, nachzudenken und sich tage-, wochen-, oder jahrelang den Kopf wie bei einem komplizierten Raetsel uber Dinge, die einen umgeben, zu zerbrechen. Keine Angst, ich bin dazwischen ein ganz normaler Buerger und Familienvater und schreibe mir meine Zwischenergebnisse immer in einem Notizbuch auf, dass ich bei Gelegenheit mit dem Nachdenken fortfahren kann. Manchmal komme ich mir dabei vor wie Sherlock Holmes. Leider habe ich keinen richtigen Dr. Watson, mit dem ich meine Gedanken staendig teilen kann. Wenn die Theorie gut ist, also zumindest unterhaltsam, dann schreibe ich sie nieder und veroeffentliche sie hier auf meinem Blog, in der Hoffnung, dass sie auch jemand anderem gefaellt und wir uns darueber unterhalten koennen.

img_4255

Weiterlesen »

Is the Internet a big Trap?

– can it be the internet is a deadly trap comparable to a Dyson sphere?

When I was much younger I got into contact with two science fiction novels that were variations of a famous idea of the not less famous physicist Freeman Dyson. The first was Larry Nivens Ringworld, a story about a ring of 150 million kilometres radius around a star, where a space ship from earth lands and the crew experiences a lot of adventures when traveling alongside the tangential direction on the inner, star facing side of the big ribbon or band. The other story was not as half as entertaining but much more philosophical: it was Bob Shaws Orbitsville. Here the crew of a space ship from earth enters a sphere around a star with 150 million kilometres radius. The area of the inner sphere is 500 million times bigger than the area of planet earth. It seems to be the solution for the problem of overpopulation on Earth and any other inhabited planet of the galaxy as well. And it seems to be the ultimate paradise of nature with it’s giant, practically endless landscapes, built by a mystic, ancient civilization. The sphere of the story has only one entrance: a tiny hole on one side, where spaceships can fly into it.

600px-Dyson_Sphere_Diagram-en.svg
A cut-open hypothetical Dyson Sphere in our solar system, 500 million times the area of planet earth to settle, a paradise? Fig.: Wikipedia

Weiterlesen »

Welcome

Welcome on my philosophical blog. My favourite themes are fusion energy, ecology, sociology and computer criticism, theology as well as rocket science and interstellar space travel. My name is Peter Mueller, I’m an engineer from Berlin, Germany. I am inventor of the logical extension of ecology, the so called Stellar Ecology [1], that considers the numerous interactions of a planetary ecologic system with the surrounding neighboring extrasolar planetary systems and space. Stellar Ecology gives mankind a simple, logical and very beautiful sense in life..

(push Weiterlesen below the picture)

_MG_0839

Weiterlesen »

Der Wirtschaftsfaktor der Alleinerziehung

– was sollten Alleinerziehende von der Gesellschaft fuer Ihre Erziehungsleistungen fordern?

Nachdem mir irgendwann klar wurde, dass die Alleinerziehenden Muetter und Vaeter, vor allem die jungen alleinerziehenden Muetter von allen grossen gesellschaftlichen Gruppen aus verschiedenen Gruenden die mit der geringsten Lobby in Deutschland sind, habe ich mir einmal ueberlegt, was passieren koennte, wenn diese gesellschaftliche Gruppe nicht schwach waere und fuer ihre gesellschaftliche Leistung einen Gegenwert fordern wuerde. Und es kam heraus, dass dieser Gegenwert teilweise recht hoch waere, was wiederum erklaert, warum niemand fuer diese gesellschaftliche Gruppe spricht, denn das kaeme uns anscheinend alle sehr teuer. Ich moechte das Thema Alleinerziehung einmal sehr einfach betrachten, geradezu naiv. Nehmen wir doch einfach einmal die Warte eines Fremden, eines Besuchers an, der von Beruf Buchhalter ist, der Deutschland besucht und dabei auf seiner Reise ein paar alleinerziehende junge Muetter kennenlernt, mit denen er sich unterhaelt, die ihm von ihrer Armut und der Chancenlosigkeit ihrer Kinder klagen. Er ist wahrscheinlich ganz ueberrascht, und fragt sie: „Warum glaubt ihr, ihr waeret schwach, wo ihr doch die allergroessten Werte dieses Landes verwaltet? Entweder ihr hegt und pflegt diesen unermesslichen Wert oder ihr koennt ihn, wenn ihr das wollt, ebenso herunterwirtschaften. Es ist Eure freie Entscheidung und damit seid ihr eigentlich sehr maechtig.“

Weiterlesen »

Why Mankind must not fear the Pure Fusion Bomb

A Science Fiction Story of Today

Along with the sun thermonuclear detonators are the only way to produce relevant amounts of fusion energy. All other methods ever tested – if they provide fusion energy at all – consume much more energy for igniting the fusion reaction than they release. So, if mankind plans to use fusion energy for civilian purposes within the next decades, it has eventually to accept, that there is only one foreseeable, realistic and practical way: using smaller hydrogen detonators in power plants, within huge underground vessels, where fusion explosions heat up a medium – similar to the explosions in a motorcar [1]. There is one big problem: all of todays hydrogen fusion detonators are ignited by plutonium-239 fission bombs, the so called primaries. These fission bombs produce highly radioactive, lethal fission products like iodine-131, strontium-90, caesium-137 [2]. It is exactly the same problem as with our fission reactors. The fission products contaminate humans, animals and plants and cause radiation sickness and cancer. This is why I have started to write about thermonuclear fusion energy plants on the moon or nuclear pulse space ships with home bases on the lunar surface. You can read about it here [3][4] if You are interested in that topic. With this kind of machines, based far away from earth’s biosphere, it would be possible for mankind to use fusion energy by todays means without any potential side effect for earths environment and human society. But can a fusion detonator only be ignited by a fission bomb? Is there another non-nuclear way of ignition? Is it possible to build a 100% clean detonator, the pure fusion bomb?

_MG_0839

Weiterlesen »

Botschafter der Elektroautos

Unter den technischen und technologischen Laien haelt sich zur Zeit stur die Legende, Elektroautos seien sparsam. Wie sie zu dieser Ansicht gekommen sind, ist mir ein absolutes Raetsel. Zumal man sich mit der Problematik des Energiebedarfs des Elektroautos schon Generationen zuvor beschaeftigt hatte und nach Einsicht in das Thema auf die physikalisch untermauerte Meinung geeinigt hatte, das das Elektroauto Primaerenergie denkbar schlecht verwertet, so wie jede andere elektrische Maschine auch. Hat sich innerhalb der letzten 30 Jahre die Physik geandert? Eine rhetorische Frage. Hat die Bevoelkerung verlernt mit Papier und Bleistift einfache Fakten nachzurechnen? Vielleicht.

Gewiss, es gab einige technische Fortschritte, die das Elektroauto praktikabler gemacht haben. Aber an dem schlechten Gesamtwirkungsgrad hat sich in dieser Zeit nicht sehr viel geaendert. Wer das glaubt, liegt voellig falsch.

Offshore Windkraftpark, Bildquelle Wikipedia

Weiterlesen »

Geopolis-Modell der Weltbevoelkerung

Ein utopisch philosophisches Gedankenspiel

Heute leben ueber 50% der Weltbevoelkerung in Staedten, bis 2050 sollen es knapp 70% sein. Wir leben in einer Zeit der rasanten Urbanisierung. Zum Beispiel lebten 1950 erst knapp 30% der Weltbevoelkerung in Staedten [1]. Vor etwa 2000 Jahren war ROM die erste Stadt mit mehr als einer Million Einwohnern und vor nur 6000 Jahren gab es – so Stand der Wissenschaft – noch keine einzige Stadt. Wenn man den Gedanken der Urbanisierung einmal konsequent zu Ende denkt, kann dies zu fruchtbaren Ergebnissen fuehren. Dieses Gedankenspiel moechte ich hier einmal durchdenken und anhand von Zahlen seine Plausibilitaet absichern.

Belegt durch [2] wonach in Afrika und Asien die typische Groesse eine Bauernhofs 1,6 Hektar ist, moechte ich heute einmal wieder ein Modell neu rechnen, was ich schon seit zwanzig Jahren immer mal wieder gerne als Gedankenmodell durchexerziert habe, und dass mir immer verlaesslich ein gutes Gefuehl fuer bestimmte Groessenverhaeltnisse gebracht hat. Es ist das Einstadt-, oder Geopolis-Modell der Weltbevoelkerung. Ein besserer Name ist mir nicht eingefallen. Die Frage lautet einfach, wie gross muesste eine einzige Stadt sein, die die gesamte Menschheit beherbergt und auch ernaehrt?

Afrikanischer Bauernhof

Weiterlesen »