Weil wir inmitten eines stellaren Ökosystems leben, war und ist außerirdisches Leben immer unter uns

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Nun ist es bewiesen: außerirdisches Leben existiert.

Es handelt sich um die wichtigste Erkenntnis, seit wir uns vor 2 Millionen Jahren aufrichteten, um einen Keil aus Stein in den Händen zu betrachten. Es ist wichtiger als das Feuer, wichtiger als das Rad, wichtiger als die zehn Gebote und die Geburt Christus, wichtiger als der Koran, wichtiger als jeder Mensch und alle Schriften, ob von uns oder für uns. Es ist wichtiger als alles andere.

Wir sind nicht allein. Da, wo ein einzelliges Lebewesen ist, ist ein mehrzelliges nur einen Schritt und ein komplexes Lebewesen mit Augen und Händen nur einen Steinwurf entfernt. Zum Beispiel sind wir Menschen genetisch zu 23% Prozent mit Hefebakterien völlig identisch [1] und die übrigen 77% sind mehr oder weniger verwandt. Neu ist nun, dass in uns auch ein großer Anteil außerirdischen Lebens steckt und das Leben auf der Erde sich ständig, auch jetzt – gerade in diesem Moment – mit außerirdischem Leben vermischt.

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Weihnachten! Heute ward uns ein Heiland geboren – oder wie Jesus die Menschheit rettete

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Oft frage ich mich, wie es passieren konnte, dass die großen Errungenschaften der Antike, wie die präzisen mechanischen Rechenmaschinen [1], einfache Dampfmaschinen [2], galvanische elektrische Batterien [3], Bibliotheken mit Beständen von hunderttausenden Werken, darunter große Werke über Philosophie, Mathematik, Medizin, Astronomie und der Ingenieurswissenschaften [4], also alles, was unmittelbar zur Industrialisierung hätte führen können, für fast 2000 Jahre einfach verschwand und dann wieder neu erschaffen werden musste? Diese Frage beschäftigt mich seit langem.

Jesus als guter Hirte, frühchristliche Deckenmalerei in der Calixtus-Katakombe in Rom, um 250

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EXIT INTERNATIONAL bietet sanfte Selbsttötungsmaschine zum 3D-Druck an

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Bildquelle: Exit International

 

Die internationale Organisation EXIT INTERNATIONAL, mit Zweigstellen in den Niederlanden, Grossbritannien, Australien und den Vereinigten Staaten, hat das Konzept einer Selbsttötungsmaschine aus dem 3D-Drucker veröffentlicht, die es allen Menschen auf der Welt ermöglichen soll, autark und möglichst human und würdig aus dem Leben zu treten.

Die Maschine namens ‚Sarco‘ wurde in der letzten Woche vom umstrittenen australischen Arzt Philip Nitschke der Presse vorgestellt. Sie wurde von der von ihm 1996 gegründeten Organisation EXIT INTERNATIONAL entwickelt. [1][2][3][4]

Der Hauptanteil des Bausatzes soll mit jedem größeren, kommerziellen 3D-Drucker herstellbar sein, so dass auch Menschen in Ländern, in denen kein Recht auf Euthanasie besteht, zum Beispiel in Deutschland, zugriff auf die Maschine und damit auf einen sanften Selbsttot haben. Dieser Aspekt macht die Maschine einzigartig und zu einem Hoffnungsschimmer fuer viele Menschen.

Die Maschine ist für Menschen gedacht, die zum Beispiel einer qualvollen Krebstherapie entgegen sehen, dieser aber lieber entgehen würden, wenn es eine Alternative gäbe, also einen humanen und relativ schmerzlosen Weg aus dem Leben. – Menschen, die den Ärzten entgehen wollen, bevor jene überhaupt die Gelegenheit bekommen, ihr breites Repertoir von verschiedenen Lebensverlängerungs-Techniken an dem schwerkranken Körper auszuprobieren. Nichts gegen den Berufstand der Ärzte. Ärzte sind großartig. Aber sie sind beim Thema Tod einfach ganz und gar die falschen Ansprechpartner. Schließlich schworen sie alle einen Eid, das Leben eines jeden Menschen zu erhalten und nicht zu beenden! Das eigentliche Problem ist aber, das heute einige Ärzte den Tod nicht mehr als letzte natürliche Lebensphase des Menschseins ansehen, sondern als eine Krankheit. Statt nachzulassen – d.h. eine sinnlose Behandlung sofort einzustellen und den Patienten körperlich für das Sterben vorzubereiten und dann seinem Seelsorger zu übergeben – legen manche aus dieser Fehlinterpretation des Phänomen Lebens sogar noch doppelt nach und quälen ihre Patienten mit lebensverlängernden Maßnahmen buchstäblich zu Tode.

Hier soll die Selbsttötungsmaschine ‚Sarco‘ helfen und dem Menschen einen humanen Weg in die letzte Phase seines Lebens ebnen, indem sie eine medizintechnisch einfach aufgebaute Fluchtmöglichkeit aus dem geregelten Medizinbetrieb bietet. Die Maschine besteht größtenteils aus großen Kunststoffschalen-Bauteilen, die nur mit größeren 3D-Druckern hergestellt werden können, zum Beispiel in entsprechend spezialisierten Betrieben als Auftragsarbeit. Dazu kommen dann noch eine Stickstoffgasflasche, ein Druckgasregler, ein elektrisch angesteuertes Magnetventil, vermutlich ein Sauerstoffsensor mit Digitalausgang, vermutlich ein Arduino oder Raspberry Pi Computer mit einem Erweiterungsboard für ein Schaltrelais. Dazu eine entsprechende Software mit einem Verschlüsselungsalgorithmus. Alle 3D-Druck-Bauteile sowie die Software für den Steuercomputer sollen als Open-Source-Daten aus dem Internet zum Downloaden zur Verfuegung gestellt werden. Damit ist es möglich, vorbei am mächtigen Medizinbetrieb und dessen Kontrollmechanismen auf rationale und humane Art und Weise für wenige tausend Euro aus dem Leben zu treten.

In einer luftdichten Kammer, gerade so groß wie ein Sarkophag, in die sich der Selbsttötungswillige begibt, wird durch geregelte Zufuhr von Stickstoff der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre auf ca. 5% reduziert. Dies führt nach etwa einer Minute zu einer Ohnmacht ähnlich wie beim Ausfall der Sauerstoffversorgung in der Druckkabine eines Verkehrsjets. Ein sanfter Tod tritt dann nach etwa fünf Minuten ein.

Der Selbsttötungswillige verschließt vorher die Kammer selbständig von innen und löst dann den computergesteuerten Stickstoffregler und die programmierte Selbsttötungssequenz ebenfalls selbst von innen per Knopfdruck aus.

Die Maschine besteht aus zwei Teilen: der obere Sarkophag, der auch als Sarg zur Beerdigung des Toten dienen kann, denn er ist komplett abnehmbar. Dazu kommt der untere Teil für die Technik, in dem sich die Stickstoffgasflasche, der Druckregler, das Ventil und die Ansteuerung für die Regelung des Stickstoff- zu Sauerstoffverhältnisses befinden.

Damit die Maschine nicht von psychisch verwirrten Menschen oder aufgewühlten Teenagern für einen vielleicht vergleichsweise unüberlegten Suizid missbraucht werden kann, ist die Steuerungssoftware des ‚Sarco‘ codiert und kann nur per Internet freigeschaltet werden. Dazu muss zunächst auf einer Webseite der Organistion EXIT INTERNATIONAL ein psychologischer Test bestanden wurde. Dem Selbsttötungswilligen wird dann ein Code mitgeteilt, den er selbst am ‚Sarco‘ eingeben muss, um ihn scharf zu schalten, bevor er die Selbsttötungssequenz starten kann.

Ende.

Ist der ‚Sarco‘ ein Segen oder eine Monstermaschine? Was meinen Sie? Kommentare erwünscht.

Quellen:

[1] https://exitinternational.net

[2] https://www.alternet.org/news-amp-politics/high-tech-suicide-machine-makes-death-painless-peaceful-optimal-way-go?utm_content=buffer873ff&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

[3] http://www.ibtimes.co.uk/new-suicide-pod-humans-comes-built-coffin-1649284

[4] http://www.foxnews.com/tech/2017/11/27/suicide-machine-harnesses-3d-printing-technology.html

Es gibt keinen wirklichen Fortschritt

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Die Geschichte wiederholt sich nur

Neulich saß ich in meiner Stammkneipe und jemand setzte sich mit einer Tageszeitung neben mich an den Tresen. Die Wahl zum Bundestag war erst ein paar Tage her. Die neuen Nationalen Sozialisten – ehemals National-Bürgerliche Liberale aus Frankfurt, die sich nach einem internen Putsch und Strategiewechsel innerhalb ihrer Partei besonders den nach der Wende zu kurz gekommenen Ostdeutschen zuwandten und mit nationalsozialistischer Demagogie mit Hilfe der sogenannten sozialen Netzwerke und Smartphones sehr erfolgreich Stimmenfang betrieben hatten, waren gerade in den Bundestag eingezogen. Es war in allen Zeitungen zu lesen und Resignation machte sich breit..

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MG Roadster von 1979, ein aus heutiger Sicht extrem ökologisches Auto

 

Ich trank mein Bier und sinnierte vor mich hin. Ich wollte bloß nicht über Politik reden, nicht einmal daran denken. Meine Gedanken flogen mit mir durch meine Heimatgalaxie. Der Herr am Tresen legte seine Zeitung ab und wandte sich mir zu:

„Was halten Sie von den Wahlergebnissen?“

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Internet and the self-destruction of men

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How our virtual global village is pushing the social stress level to our natural self-destroying mode

When we currently look at our news messages we read nearly every single day about terrorism, about some young men wearing guns or knifes, building bombs or only using trucks and cars to kill as much people as possible.

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Is this really terrorism? Terrorism as I know it from former times was defined as political or religious motivated groups of people, fighting for their goals with all means to produce much fear as possible. It is a form of asymmetric warfare, sometimes called „guerrilla warfare“, where non-regular paramilitary is trying to get maximum attention by minimum effort. I know that journalists will not like the next sentence and it is of course introducing philosophical questions about democracy, about free access to information, etc. but it is also the truth and any serious journalist is aware of it: Media and terrorism build together a symbiotic system. Terrorism cannot exist without media.

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Wir Wanderer

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Egal, wie wir es drehen und wenden, wir kommen immer wieder zu jener ernüchternden Einsicht: wir Menschen finden keinen Konsens, an Ort und Stelle zu verweilen, uns die Güter gerecht zu teilen, uns wohlwollend und nachsichtig zu tolerieren und akzeptieren.

Immer wieder folgt Krieg auf Krieg und unser Blut fliest in Strömen, düngt den Boden, färbt die Flüsse rot und versinkt in den Meeren.

Nur, wenn wir weiterziehen, herrscht manchmal Frieden, für kurze Zeit. Aber, immer nur, bis die nächsten nachkommen und auch ihren Anteil verlangen.

Nur, wenn wir zu den unendlichen Sternen reisen, und die Knappheit an Platz und Gütern restlos überwinden, ist unser Bruderzwist für immer beigelegt.

Wir sind nicht dafür geschaffen, an Ort und Stelle zu verweilen. Wir sind nicht einmal fähig, zu lange zu pausieren. Nichts auf der Welt bringt uns ab, von unserer ewigen Wanderschaft..

Warum muss mein Opa Computerexperte werden?

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– eine Warnung an alle Smartphone User

Neulich rief mich mein Grossvater an, weil sein Computer mal wieder ‚kaputt‘ war. Sein Rechner sage immer, sagte er, er solle sich einen ‚Mikrohart Account‘ besorgen und dann ginge nichts mehr und er muesse ihn ausschalten. Mein Grossvater ist wirklich kein ‚User‘. Er benutzt den Computer ausschliesslich, um seine Emails lesen zu koennen. Vielleicht geht er noch hier und da auf die Webseite der ‚Bundesbahn‘ oder der Post. Das ist alles. Auf jeden Fall war er voellig verzweifelt und glaubte mal wieder, er haette seinen teuren Computer unabsichtlich zerstoert.

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Bild: Wikipedia

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Vernichtet die Computer, nicht die Menschen

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Was haben wir getan, als wir die ersten Programmrechner erschufen.. Wir bauten sie, um die Thermalisierung im Hohlraum der ersten Stufe zur Zuendung der Kernfusion zu berechnen. Und wie sich nach kurzer Zeit herausstellte, war es nicht diese furchtbare Waffe, die wir mit den Programmrechnern erschaffen wollten, die uns den Tod millionenfach brachte, sondern das Instrument zu ihrer Berechnung: der Programmrechner selbst. Die komplexeste Maschine, die je von Menschenhand erschaffen wurde, deren Komplexitaet uns schon in dem Moment, in dem wir sie erschufen, entglitt.

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Vom Menschenfeind zum Maschinenzerstörer

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Eine Liste meiner Theorien

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Im Laufe der Jahre habe ich einige Theorien ueber gewisse Dinge, die mir in meinem Leben auffallen, und fuer die es entweder bisher keine Begruendungen gab, oder die vorhandenen Begruendungen mir keineswegs gefielen, aufgestellt. Das sind wie alle Theorien auf der Welt erst einmal Spielgedanken. Es macht Spass, nachzudenken und sich tage-, wochen-, oder jahrelang den Kopf wie bei einem komplizierten Raetsel uber Dinge, die einen umgeben, zu zerbrechen. Keine Angst, ich bin dazwischen ein ganz normaler Buerger und Familienvater und schreibe mir meine Zwischenergebnisse immer in einem Notizbuch auf, dass ich bei Gelegenheit mit dem Nachdenken fortfahren kann. Manchmal komme ich mir dabei vor wie Sherlock Holmes. Leider habe ich keinen richtigen Dr. Watson, mit dem ich meine Gedanken staendig teilen kann. Wenn die Theorie gut ist, also zumindest unterhaltsam, dann schreibe ich sie nieder und veroeffentliche sie hier auf meinem Blog, in der Hoffnung, dass sie auch jemand anderem gefaellt und wir uns darueber unterhalten koennen.

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Monstermaschines Weltbild

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Kern meines Weltbildes ist das universelle Freiheitsprinzip. Es ist prinzipiell unmoeglich, den intelligenten Menschen vorauszusehen, berechenbar oder kontrollierbar zu machen. Dies hat fundamentale Gruende, die sich nicht nur philosophisch sondern mittlerweile sogar aus den Erkenntnissen der modernen Mathematik und theoretischen Physik herleiten lassen.

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Stadt der Freiheit, 2014 a.d.

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Antonias Gehirnsprech-Steckpartner

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„Warum sagt das Telefon immer: Ihr Gehirnsprech-Steckpartner ist nicht erreichbar?“ fragt mich meine Tochter. Ich hatte sie gebeten, ihre Mutter kurz anzurufen. „Wie bitte, Gehirnsprech-Steckpartner? Versuchs nochmal.“ Sie ruft noch einmal an: „Ja, die Stimme sagte immer: Ihr Gehirnsprech-Steckpartner ist nicht erreichbar! Ich weiss nicht was das bedeuten soll!“ Ich nehme den Hoerer und waehle nochmal: „Ihr-ge-wuen-schter-Ge-spraechs-partner-ist-nicht-er-reichbar“ sagt die Computerstimme wie immer. Interessant, dass Sprache wirklich nur mit entsprechendem Kontextwissen zu entschluesseln ist. Das habe ich mal beim guten alten Computerwissenschaftler und Linguisten Weizenbaum gelesen. Er hatte schon um 1960 in jungen Jahren erkannt: Computer werden niemals zur menschlichen Sprache faehig sein. Diese tiefgehende Erkenntnis fuehrte dann zu den heutigen fuer Computer lesbaren Programmiersprachen: Fortran, C, Prolog, Pascal, Java, usw., allesamt vereinfachte, maschinenlesbare, logisch strukturierte, mehr oder minder eindeutige, Englische Primitivdialekte. Ob verbal oder per Tastatur eingegeben spielt dabei ueberhaupt keine Rolle. Oder, um es meiner Tochter zu erklaeren: Computer verstehen immer „Gehirnsprech-Steckpartner“, wenn es halt so klingt. Sie sind sich des Kontextes, das heisst der Erwartungshaltung, des Gefuehls der Situation, dem Bild des Gegenuebers (oder zumindest geistigen Bildes wie beim Telefonieren), der Umgebung waehrend des Gespraechs mit all ihren Besonderheiten, und des einmaligen Sinns eines Wortes in genau und ganz genau nur diesem Moment niemals bewusst. Menschliche Sprache ist eine Eigenart des ureigensten menschlichen Geistes und wird den Maschinen immer vorenthalten bleiben. Das ist schoen. Danke Antonia!

Monstermaschine und Nubbel

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– oder wie der Geist von de Koelschen Karneval mich doch noch erreichte

Nach dieser furchtbaren Massenveranstaltung des Rosenmontagszugs (siehe: Monstermaschine feiert Karneval), die so wie alle Massenveranstaltungen der Welt aussah: ob Konzerte, Love-Parade oder Oktoberfeste, dachte ich schon, ich wuerde in Koeln nicht mehr fuendig auf meiner Suche nach dem Geist des Koelschen Karnevals. Deshalb bin ich am Veilchendienstag auch gar nicht erst in der Stadt geblieben, und lieber zu meinen Kunden zum Arbeiten vor Ort gefahren, die sich ganz schoen wunderten.

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Bildquelle: [http://www.milagro-kneiporant.de/Zacheies.htm]

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Monstermaschine feiert Karneval

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Mein erster Koelner Karneval. Gut gelaunt und ganz aufgeschlossen und richtig neugierig kam ich in meinem Lieblingshotel in Koeln an. Meine Koelner Bekannten hatten mir viel Interessantes ueber den ‚Koelsche Karneval‘ erzaehlt. Leider war keiner von ihnen in Koeln, dass ich mich anschliessen koennte. Aber ich bin ja nicht kontaktscheu, also los. Gut, die Parkpatzsuche hatte ein wenig laenger gedauert als sonst, aber dafuer waren alle Strassen wie leergefegt und ich war schnell im Zentrum. Ich ging zum Hotel rueber. Die ersten Jaecken, die Musik des Zugs aus der Ferne. Tamtam tamtam, Koelle!, Koelle!, Koelle!, Tamtam. Uaehhhhhh! ..uebergab sich ein Junge vor meine Fuesse, seine Freunde standen – nein wankten – um ihn herum und lallten, er solle sich mal beeilen mit Kotzen, sie wollten noch weiter. Ich nahms mit Humor – keinen einzigen Spritzer haette ich abgekriegt, versicherte ich den Anwesenden. Keinen interessierte es. Ich ging weiter durch die Schaar von Jecken, die mich als Nichtverkleideten komplett ignorierten. Beim Checkin im Hotel betonte der Rezeptionist zweimal, wann es morgen wieder Fruehstueck gibt, so dass es mir schon auffiel.

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Foto: Wikipedia

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Is the Internet a big Trap?

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– can it be the internet is a deadly trap comparable to a Dyson sphere?

When I was much younger I got into contact with two science fiction novels that were variations of a famous idea of the not less famous physicist Freeman Dyson. The first was Larry Nivens Ringworld, a story about a ring of 150 million kilometres radius around a star, where a space ship from earth lands and the crew experiences a lot of adventures when traveling alongside the tangential direction on the inner, star facing side of the big ribbon or band. The other story was not as half as entertaining but much more philosophical: it was Bob Shaws Orbitsville. Here the crew of a space ship from earth enters a sphere around a star with 150 million kilometres radius. The area of the inner sphere is 500 million times bigger than the area of planet earth. It seems to be the solution for the problem of overpopulation on Earth and any other inhabited planet of the galaxy as well. And it seems to be the ultimate paradise of nature with it’s giant, practically endless landscapes, built by a mystic, ancient civilization. The sphere of the story has only one entrance: a tiny hole on one side, where spaceships can fly into it.

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A cut-open hypothetical Dyson Sphere in our solar system, 500 million times the area of planet earth to settle, a paradise? Fig.: Wikipedia

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Zuckungen eines Lebewesens

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– eine apokalyptische Horrorgeschichte zwischen Himmel und Hoelle 😉

Erst gestern hatte ich einen aeusserst gewagten Artikel veroeffentlicht. Wenn man sich entscheiden wuerde, nur zwei Dinge so zu tun, wie sie der Artikel vorschlaegt, waere dies aller Wahrscheinlichkeit nach das Ende allen Mangels auf der Welt. Es gaebe von da an, mehr als genuegend denkbar billigste Primaerenergie und damit alle Produkte fast umsonst, auch Lebensmittel und Immobilien und Land fuer alle Menschen fuer alle Zeiten.

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Die Berechenbarkeit der Welt

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Neulich sass ich in der Gaststaette eines kleinen Landhotels und trank ein Bier. Ich hatte schon zu Abend gegessen und wollte gerade mein Zimmer aufsuchen, das ich dort fuer ein paar Naechte bestellt hatte, da kam ich mit dem Gastwirt ins Gespraech ueber Navigation im allgemeinen und auf See und schliesslich ging es darum, wie viele Seemeilen eine Bogenminute sind und eine Bogensekunde und dergleichen.

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Eine sogenannte Large Eddy Simulation einer turbulenten Stroemung. Hier wird versucht, mit der direkten Simulation groesserer Wirbelstrukturen den Realismus der Auswertungsbilder der Computerrechnung zu erhoehen. Dies aendert jedoch nichts an der Nichtpraedizierbarkeit des Problems. Bild: Wikipedia

Welcome

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Welcome on my philosophical blog. My favourite themes are fusion energy, ecology, sociology and computer criticism, theology as well as rocket science and interstellar space travel. My name is Peter Mueller, I’m an engineer from Berlin, Germany. I am inventor of the logical extension of ecology, the so called Stellar Ecology [1], that considers the numerous interactions of a planetary ecologic system with the surrounding neighboring extrasolar planetary systems and space. Stellar Ecology gives mankind a simple, logical and very beautiful sense in life..

(push Weiterlesen below the picture)

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Thinking about Nuclear Threat

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– will Computer Based Espionage save us from Nuclear War and  Terrorism?

Yesterday when I traveled home from my work I read the feuilleton of the German newspaper FAZ in the Airplane. The leading arcticle was George Dysons „The Entscheidungsproblem – The military industrial complex“ [1] in which he philosophized about the origins and the role of computer based espionage and the fascinating fact, that today it is possible to reconstruct technically what people think. A person was sitting beside me who read a book in his reader device. We were flying above the clouds and I was photographing the airplane and some cloud formations when I was thinking about the article.

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Deus ex Machina?

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– kann es sein, dass wir einen Parasiten freigesetzt haben, vor dem uns die alten Schriften eindringlich gewarnt haben 😉

Der Pilz Ophiocordyceps unilateralis, ist ein Parasit der die Gehirne von Ameisen manipuliert. Er nistet sich im Kopf des Tieres ein und manipuliert sein Verhalten ueber chemische Botenstoff, so dass es ihn an einen fuer seine weitere Verbreitung durch Sporen optimalen Platz bringt und dann stirbt (siehe Bild). Dieser Pilz manipuliert Ameisen anscheinend bereits seit mindestens 48 Millionen Jahren, wie man anhand von Versteinerungen mit typischen befallenen Ameisen festgestellt hat. Der Gedanke, ob es einen solchen Pilz bei Menschen auch gibt, ist natuerlich sehr reizvoll. Aber es muss ja nicht unbedingt ein Champignon sein, der uns aus dem Kopf waechst und offensichtlich chemische Botenstoffe ueber sein Myzel in den Hypothalamus oder sonst wohin troepfelt.
Bild: David Hughes

Ein Pilz der Gattung Ophiocordyceps hat das Gehirn einer Ammeise befallen, Bild: David Hughes, Penn State University

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Der Wirtschaftsfaktor der Alleinerziehung

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– was sollten Alleinerziehende von der Gesellschaft fuer Ihre Erziehungsleistungen fordern?

Nachdem mir irgendwann klar wurde, dass die Alleinerziehenden Muetter und Vaeter, vor allem die jungen alleinerziehenden Muetter von allen grossen gesellschaftlichen Gruppen aus verschiedenen Gruenden die mit der geringsten Lobby in Deutschland sind, habe ich mir einmal ueberlegt, was passieren koennte, wenn diese gesellschaftliche Gruppe nicht schwach waere und fuer ihre gesellschaftliche Leistung einen Gegenwert fordern wuerde. Und es kam heraus, dass dieser Gegenwert teilweise recht hoch waere, was wiederum erklaert, warum niemand fuer diese gesellschaftliche Gruppe spricht, denn das kaeme uns anscheinend alle sehr teuer. Ich moechte das Thema Alleinerziehung einmal sehr einfach betrachten, geradezu naiv. Nehmen wir doch einfach einmal die Warte eines Fremden, eines Besuchers an, der von Beruf Buchhalter ist, der Deutschland besucht und dabei auf seiner Reise ein paar alleinerziehende junge Muetter kennenlernt, mit denen er sich unterhaelt, die ihm von ihrer Armut und der Chancenlosigkeit ihrer Kinder klagen. Er ist wahrscheinlich ganz ueberrascht, und fragt sie: „Warum glaubt ihr, ihr waeret schwach, wo ihr doch die allergroessten Werte dieses Landes verwaltet? Entweder ihr hegt und pflegt diesen unermesslichen Wert oder ihr koennt ihn, wenn ihr das wollt, ebenso herunterwirtschaften. Es ist Eure freie Entscheidung und damit seid ihr eigentlich sehr maechtig.“

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Moderne Zeiten

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– Ansichten einer Monstermaschine aus dem Pleistozaen

Neulich musste ich in einem dichtbesetzten Zug auf einer Nebenstrecke das Gespraech zweier Muetter mit anhoeren. Ich habe alles wieder vergessen, weil es mich nicht die Bohne interessierte, was die beiden Damen sich zu sagen hatten, nur eines ist mir in Erinnerung geblieben, weil es mich sehr erschrocken hat. Meinte die eine doch zur anderen: „Die Kinder spielen ueberhaupt nicht mehr mit ihren Spielsachen, sie moechten viel lieber mit dem Ping-Pong [*] Computerpiele spielen als mit Baukloetzen oder Spielfiguren. Wir haben das meiste schon verschenkt.“ [* Name des sehr bekannten Computers geaendert]

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Der virtuelle Massenmoerder

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– oder warum das Abschlachten im Computergame den wirklichen Massenmoerder ausbildet und perfektioniert

Wir alle haben diese sogenannten Spiele alle schon gesehen, zumindest in der Fernsehwerbung oder bei Bekannten auf ihrem PC oder ihrer Konsole: die Spieler begeben sich in virtuelle Welten, oft von mehreren Bildschirmen umgeben mit dreidimensionaler, mittlerweile fast photorealistischer Grafik und dreidimensionalem realistischen Sound, der in ihnen das angenehme Gaensehautgefuehl erzeugt, sie befaenden sich fuer ein paar Stunden wirklich in diesen simulierten Umgebungen mit vernetzten oder von kuenstlicher Intelligenz gesteuerten Verbuendeten und Gegnern. Was bewirkt dieses Phaenomen in unserer Gesellschaft? Ich sage, aufgrund logischer Ueberlegungen: mit zunehmender Frequenz immer verheerendere Massenmorde.

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Mein Mitschueler aus dem Neandertal

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– je seltener ein Mensch, je wertvoller ist er

Neulich sah ich in der Tagespresse die Abbildung einer sehr schoenen Rekonstruktion einer moeglichen Neandertalerin. Sie hatte rotes Haar und weisse Haut mit Sommersprossen und wirkte Nordeuropaeern durch ihren hellhaeutigen Typ in gewisser Weise noch verwandter als andere Darstellungen von Neandertalern. Wie so oft bei solchen Darstellungen war sie aber von oben bis unten mit Dreck beschmiert und mit verklebtem, verlaustem Haar dargestellt [1]. Ich fragte mich: Warum werden fruehere Menschen oft so praesentiert, als haetten sie sich nie ihr Haar gekaemmt und ihr Gesicht gewaschen? Warum spricht man ihnen oft ihre Selbstreflexion, ihr Schoenheitsempfinden, ja, ihre Menschlichkeit ab?

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Szene aus dem Film Ao – der letzte Neandertaler, Quelle [2]

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Unsterblichkeit und die Auferstehung der Toten

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– Wege und Methoden aus Sicht der Oekologie

Die ersten Lebewesen, die auf der Erde entstanden, alterten nicht. Und auch heute gibt es noch viele Lebewesen auf der Erde, die keinem Alterungsprozess unterliegen. Erst vor kurzem hat man bei Oelbohrungen eine uralte Bakterienkultur entdeckt, deren Individuen zum Teil schon seit 64 Millionen Jahren lebten. Ihr Alter wurde mit physikalischen Methoden mit hoher Praezision bestimmt. Es gibt niedere Tiere im Ozean die werden ueber 10.000 Jahre alt. Es gibt Nadelbaeume im Hochgebirge, deren Alter man auf ueber 9500 Jahre bestimmt hat. Baeume gehoeren neben den Wirbeltieren zu den komplexesten Lebensformen auf dem Planeten. Bei den Wirbeltieren kennt man den Groenlandwal, der eine durchschnittliche Lebenserwartung von weit ueber 200 Jahren hat. Frueher hat man nicht geglaubt, dass Leben so alt werden kann. Nachdem man die ersten uralten lebenden Organismen entdeckte, hat man angenommen, dass es vielleicht mit der Komplexitaet oder Groesse des Organismus zusammenhinge, wie alt dieser werden koennte – diese Meinung hat sich als falsch herausgestellt. Heute spricht man vom programmierten Altern und weiss das die innere Lebensuhr der Zellen von Art zu Art ein Optimum aus Fortpflanzungs- und Ueberlebens- und Anpassungsfaehigkeit darstellt, unabhaengig von Groesse und Komplexitaet der Art. Aus der Population jeder Art kann man mit viel Geduld quasiunsterbliche Wesen zuechten.

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Wie breiten sich Ideen aus?

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Heute las meine Frau in der Zeitung einen aktuellen Artikel ueber eine wissenschaftliche Veroeffentlichung, zeigte ihn mir und sagte:

„Darueber hast Du doch auch mal geschrieben, das sind doch Deine Ideen!“

„Interessant, zeig mal her.“ antwortete ich und las ihn durch.

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Moment mal, da stimmt doch etwas nicht an der beruehmtesten physikalischen Formel aller Zeiten! Trotzdem ist es legitim sie zu hinterfragen, immer und immer wieder. So funktioniert Wissenschaft und nur so koennen neue Ideen entstehen: aus der Kritik, aus dem Unglauben, aus dem Misstrauen gegenueber dem Status Quo

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Eine kurze Bilanz unserer Epoche

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Ein philosophisches Gedankenspiel

Ich moechte einmal versuchen, die Epoche in der wir leben, global zu bilanzieren. In einem kurzen Text ist dies sehr schwer, jedoch sollte eine bewusste Reduktion auf das Wesentliche moeglich sein, wenn man sich die haeufigsten Schlagworte in den Medien vornimmt. In den Medien ist haeufig die Rede von verschiedenen globalen Problemen, die unsere Zivilisation bedrohen. Ja, vielleicht wird unsere geschichtliche Epoche am deutlichsten durch ihre Probleme gepraegt. Vielleicht waere es am sinnvollsten, diese Probleme als eine Erklaerung unserer Epoche zu nutzen. Warum sollte man dies nicht versuchen? Die Probleme sind in aller Munde und Gegenstand von Politik, Tagespresse bis hin zu langen wissenschaftlichen Abhandlungen. Umfangreiche Forschungsprojekte dienen teilweise ausschliesslich der Loesung dieser Weltprobleme. Es wurden sogar neue Technologien entwickelt, um die Weltprobleme loesen zu helfen. Ganz neue Studiengaenge wurden geschaffen, um spezialisierte Problemloeser fuer einige der Menschheitsprobleme heranzuziehen.

Der erdaehnliche Planet Kepler 22 b in einer kuenstlerischen Darstellung, Quelle: NASA AMES JPL Caltech

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Das Problem der Nahkampfsimulatoren

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„Wenn ihr mich aergert, knall ich Euch ab ..“

.. zitierte der Spiegel heute einen 14-Jaehrigen Schueler, der in Memmingen im Allgaeu um sich geschossen hatte [1]. Dieser Fall ging glimpflich aus, weil das Kind offensichtlich keinen vorher ausgearbeiteten Toetungsplan verfolgte. Es hatte sich eher ein gefaehrliche Situation aus dem Affekt heraus ergeben. Durch eine behutsame Annaeherung durch Polizeipsychologen konnte die Gefahr der Situation fuer den Jungen und fuer seine Umwelt entschaerft werden und das gerufene Sondereinsatzkommando musste das Amok laufende Kind – Gott sei Dank – nicht stoppen. Es gab andere Faelle in der juengeren Vergangenheit, da lief es nicht so gut.

Das Ego-Shooter-Spiel „Open Arena“

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Wie intelligent sind unsere Computer wirklich?

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Sind wir noch die Krone der Schoepfung oder haben uns unsere Maschinen bereits eingeholt?

Intelligenz ist eine schwer zu definierende Groesse. Es gab in der Geschichte viele unterschiedliche Ansaetze, Intelligenz zu definieren. Intelligenz ist ein umstrittenes Thema. Nicht zu Letzt wegen seiner soziophiloshophischen Konsequenzen. Die erste Definition und Messung von Intelligenz wurde vom Franzoesischen Staat 1904 in Auftrag gegeben, um geistig behinderte Kinder zu identifizieren, die nicht vom normalen Schulunterricht profitieren. Intelligenz ist also auch ein gefaehrliches Thema. Die Definition von Intelligenz hat sich mit der Zeit mehrmals gewandelt.

HAL9000, Quelle: Wikipedia

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Ist der Ruf erst ruiniert lebt’s sich voellig ungeniert

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oder warum Kreativitaetsseminare sinnlos sind

Die etwas alternativeren oder kreativeren unter meinen Lesern kennen das Problem. Irgendwann kommt jeder im Leben mal an den Punkt, wo er sich fragt, ob ein Verhalten, das auf sein Ansehen hinzielt und dafuer die Selbstentfaltung zuegelt ihm mehr Lebensglueck bringt als ein Verhalten, das vielleicht in Selbstentfaltung muendet und dafuer das eigene Ansehen in der Gesellschaft missachtet. Ein Mittelweg erscheint unlogisch, da er ja mit einer gewissen Selbstkontrolle um eines Mindestansehens bemueht waere, und damit die kreative Selbstentfaltung implizit beschraenkt. Man kann mittlerweile auch medizinisch, physiologisch beweisen, warum es keinen Mittelweg geben kann. Dazu spaeter mehr.

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Ist das schwer..

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