Wer oder was ist Monstermaschine?

Der Blog ‚Monstermaschine‘ dient zum einen zur Kritik an unüberlegtem, gefährlichem, oft monetär getriebenem Einsatz neuer Technologien, eben an Monstermaschinen. Big Data ist eine Monstermaschine. E-Money ist eine Monstermaschine. Künstliche Intelligenz (KI, engl. AI) ist eine Monstermaschine. Die Abhörung, Beobachtung, das Mitlesen und Data Mining an der Bevölkerung ist Monstermaschine. Die wichtigsten Werkzeuge dazu, das Smartphone (Kamera und Mikrofon bereits eingebaut, omnipräsent) und der E-Reader (ermöglicht personifizierte, detaillierte Persönlichkeitsanalyse) sind Monstermaschinen. All jene Monstermaschinen werden durch gezielte Fehlinformation, bewusst unterlassene Aufklärung und Ausnutzung des Hanges zur Bequemlichkeit und Friedliebigkeit des gewöhnlichen Bürgers ermöglicht. Genau das ist die Monstermaschine: ein menschenverachtendes und – wenn einmal losgelassen – menschenfressendes Ungetüm.

Der Digitalcomputer und seine bereits genannten gefährlichsten gesellschaftlichen Verknüpfungen (Anwendungen) sind die moderne Form der Monstermaschine. Altbekannte Formen der Monstermaschine: zum Beispiel die jahrzehntelange Automation und Robotik in der Produktion, die nun im Ergebnis dazu führen, dass nur noch hochqualifizierte Fachkräfte Arbeit und freie Entfaltung im Leben finden und den politischen Demagogen ihre Schlägerhorden von Arbeitslosen und virtuellen Massenmördern (Gamer) – gleichzeitig ihr zukünftiges Kanonenfutter – in deren ausgebreitete Arme treiben. Gleichzeitig nutzen diese Demagogen die moderne, digitale Monstermaschine, um gezielt Unwahrheiten über sogenannte Tweets, Blogs, Beiträge in sogenannten ’sozialen‘ Medien zu verbreiten und hierbei neue Formen von elektronischer Unterdrückung und Denunziation für die Zukunft anzutesten. Die Monstermaschine spielt dem Bösen zu und ermöglicht seine schnelle Ausbreitung. Das sehen wir und verstehen wir eigentlich und schalten unser Internet und und unsere Smartphones trotzdem – wie paralysiert – nicht auf der Stelle ab.

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„Mächtige der Welt, fürchtet mich, [denn] wenn ich vor Gott stehe, werde ich eure Sünden anzeigen“

Ich ging im Sommer durch Berlin spazieren und traf ein Kind. Es stand alleine am Straßenrand und sah sich manchmal um. Hatte es seine Eltern verloren?

„Was machst du hier alleine. Wo sind deine Eltern?“, fragte ich.

Es war ein kleiner Junge, etwa acht Jahre alt.

Erst sah er mich sehr mißtrauisch an. Er sah mir in die Augen. Dann lächelte er.

„Meine Mutter ist dort im Laden und kommt gleich wieder!“, antwortete der Junge und zeigte auf einen Spätkauf auf der anderen Straßenseite.

Na ja, ich hatte Zeit. So lange konnte ich noch hier bei ihm warten, bis seine Mutter zurück kam, dachte ich mir.

Er hielt ein Spielzeug in der Hand, mit dem er herum hantierte. Er schien sehr froh damit zu sein. Plötzlich hielt er mir sein Spielzeug entgegen und sagte:

„Da!“

„Was ist das?“, fragte ich.

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EXIT INTERNATIONAL bietet sanfte Selbsttötungsmaschine zum 3D-Druck an

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Bildquelle: Exit International

 

Die internationale Organisation EXIT INTERNATIONAL, mit Zweigstellen in den Niederlanden, Grossbritannien, Australien und den Vereinigten Staaten, hat das Konzept einer Selbsttötungsmaschine aus dem 3D-Drucker veröffentlicht, die es allen Menschen auf der Welt ermöglichen soll, autark und möglichst human und würdig aus dem Leben zu treten.

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Wir Wanderer

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Egal, wie wir es drehen und wenden, wir kommen immer wieder zu jener ernüchternden Einsicht: wir Menschen finden keinen Konsens, an Ort und Stelle zu verweilen, uns die Güter gerecht zu teilen, uns wohlwollend und nachsichtig zu tolerieren und akzeptieren.

Immer wieder folgt Krieg auf Krieg und unser Blut fliest in Strömen, düngt den Boden, färbt die Flüsse rot und versinkt in den Meeren.

Nur, wenn wir weiterziehen, herrscht manchmal Frieden, für kurze Zeit. Aber, immer nur, bis die nächsten nachkommen und auch ihren Anteil verlangen.

Nur, wenn wir zu den unendlichen Sternen reisen, und die Knappheit an Platz und Gütern restlos überwinden, ist unser Bruderzwist für immer beigelegt.

Wir sind nicht dafür geschaffen, an Ort und Stelle zu verweilen. Wir sind nicht einmal fähig, zu lange zu pausieren. Nichts auf der Welt bringt uns ab, von unserer ewigen Wanderschaft..

Unsterblichkeit durch autogene Zucht

Eine Philosophie über die autogene Evolution intelligenten Lebens begründet auf einer Erweiterung der planetaren Ökologie


Vorwort

Die Natur hat von Anbeginn Mittel und Wege vorgesehen, das wir Menschen uns ohne jede Technik zu unsterblichen Wesen transformieren können, wann immer wir dies wollen. Warum? – Weil sie menschliche Wesen aus ganz bestimmten Gründen dringend braucht und wir ihr dann, wenn es soweit ist, als kosmische Bauersleute und Methusalems von Nutzen sein werden. Es gibt einen langsamen, natürlichen Weg zur Unsterblichkeit, der in seiner Umsetzung erst einmal abstoßend erscheint. Viel verlockender und vor allem ‚klinisch sauberer‘ erscheinen die schnellen, medizinisch-technischen Wege, die heute diskutiert werden, und die allesamt Abkürzungen zum selben Ziel zu sein scheinen: Unsterblichkeit. Sie enden, wie der Autor zeigt, allesamt in der ethischen Katastrophe. Der augenscheinlich ethisch problematische, schmutzige aber natürliche Weg entpuppt sich im Laufe des Textes als der alleinig ethisch vertretbare und einzig gangbare Weg.

Lukas Cranach Der Jungbrunnen

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Warum muss mein Opa Computerexperte werden?

– eine Warnung an alle Smartphone User

Neulich rief mich mein Grossvater an, weil sein Computer mal wieder ‚kaputt‘ war. Sein Rechner sage immer, sagte er, er solle sich einen ‚Mikrohart Account‘ besorgen und dann ginge nichts mehr und er muesse ihn ausschalten. Mein Grossvater ist wirklich kein ‚User‘. Er benutzt den Computer ausschliesslich, um seine Emails lesen zu koennen. Vielleicht geht er noch hier und da auf die Webseite der ‚Bundesbahn‘ oder der Post. Das ist alles. Auf jeden Fall war er voellig verzweifelt und glaubte mal wieder, er haette seinen teuren Computer unabsichtlich zerstoert.

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Bild: Wikipedia

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Monstermaschine und Nubbel

– oder wie der Geist von de Koelschen Karneval mich doch noch erreichte

Nach dieser furchtbaren Massenveranstaltung des Rosenmontagszugs (siehe: Monstermaschine feiert Karneval), die so wie alle Massenveranstaltungen der Welt aussah: ob Konzerte, Love-Parade oder Oktoberfeste, dachte ich schon, ich wuerde in Koeln nicht mehr fuendig auf meiner Suche nach dem Geist des Koelschen Karnevals. Deshalb bin ich am Veilchendienstag auch gar nicht erst in der Stadt geblieben, und lieber zu meinen Kunden zum Arbeiten vor Ort gefahren, die sich ganz schoen wunderten.

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Bildquelle: [http://www.milagro-kneiporant.de/Zacheies.htm]

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Zuckungen eines Lebewesens

– eine apokalyptische Horrorgeschichte zwischen Himmel und Hoelle 😉

Erst gestern hatte ich einen aeusserst gewagten Artikel veroeffentlicht. Wenn man sich entscheiden wuerde, nur zwei Dinge so zu tun, wie sie der Artikel vorschlaegt, waere dies aller Wahrscheinlichkeit nach das Ende allen Mangels auf der Welt. Es gaebe von da an, mehr als genuegend denkbar billigste Primaerenergie und damit alle Produkte fast umsonst, auch Lebensmittel und Immobilien und Land fuer alle Menschen fuer alle Zeiten.

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Welcome

Welcome on my philosophical blog. My favourite themes are fusion energy, ecology, sociology and computer criticism, theology as well as rocket science and interstellar space travel. My name is Peter Mueller, I’m an engineer from Berlin, Germany. I am inventor of the logical extension of ecology, the so called Stellar Ecology [1], that considers the numerous interactions of a planetary ecologic system with the surrounding neighboring extrasolar planetary systems and space. Stellar Ecology gives mankind a simple, logical and very beautiful sense in life..

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