Wie wir am besten das Klima retten

Ich habe, wie viele meiner Berufskollegen (Ingenieure), lange darüber nachgedacht, wie wir das Klima am besten retten können. Ich habe mich mit Maßnahmen der Reduzierung des CO2-Ausstoßes beschäftigt, mit Methoden, das CO2 in der Atmosphäre im Ozean zu speichern oder im Gesteinsuntergrund. Selbst mit weltraumgestützten Methoden zur großflächigen Abschattung der Erdoberfläche, um die Sonneneinstrahlung zu reduzieren, habe ich mich beschäftigt.

Doch nun – HEUREKA! – bin ich auf die Lösung gestoßen. Sie war so trivial, dass ich sie jahrelang übersehen habe, obwohl ich mich auf anderen Gebieten mit Wärmeübertragung beschäftige (wie konnte ich es nur übersehen, ich musst mir wirklich einmal gegen die Stirne klatschen):

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Dies ist das Stefan-Boltzmann-Gesetz. Es beschreibt die Wärmeabstrahlung eines physikalischen Körpers in die Umgebung. Die Erde ist ein physikalischer Körper, also will ich einmal ausrechnen, welche Wärme sie in den umgebenden Raum abstrahlt:

T ist die durchschnittliche Temperatur der Erde von ca. +14°C (statistischer Schätzwert, niemand kennt die durchschnittliche Temperatur der Erde genau!) oder 287 Kelvin (273 Kelvin entspricht 0°C). A ist die Oberfläche der Erde von 510.100.000 km², also rund 510 Millionen Quadratkilometern, oder 510,1 · 10¹² m² (dieser Wert ist genau). σ ist die aus Experimenten sehr genau bestimmte Stefan-Boltzmann-Konstante von 5,67 e-8 W/m2K4 und ε ist der temperaturabhängige Emissionsgrad der Erde, der irgendwo geschätzt zwischen 0,85 (helleres Gestein) bis 0,98 (Maximum für Wasser) liegt (niemand kennt diesen Wert für die gesamte Erde genau). Ich nehme mal den ungefähren Mittelwert von 0,93 an, obwohl das wahrscheinlich zu wenig ist, weil die Erdoberfläche zu zwei Dritteln aus Wasser besteht.

Damit ergibt sich eine Wärmeleistung von P = 0,93 · 5,67 e-8 W/m2K4 · 510,1 · 10¹² m² · (287K)^4 = 1,8e17 W oder 182 Millionen Gigawatt, was der Anzahl von 182 Millionen atomaren oder fossilen Großkraftwerken entspricht, oder pro Tag (86400 Sekunden) einer Energie von 1,6e22 Joule oder 380.000 Wasserstoffbomben von 10 MT Sprengkraft (10 MT hat 4,2e16 J).

Also, das Stefan-Boltzmann-Gesetz erklärt uns, dass die Erde sich pro Tag mit der Wärmeleistung von 380.000 großen Wasserstoffbomben ABKÜHLT (nicht aufheizt). Diese Wärmeenergie wird von der Erde jeden Tag in den Weltraum abgegeben. Selbstverständlich wird gleichzeitig pro Tag dieselbe Wärmemenge auf der sonnenzugewandten Seite der Erde durch das Sonnenlicht zugeführt, was die Erde ja überhaupt in ihrem mittleren Temperaturgleichgewicht von geschätzten +14°C hält. Ja, es ist wahr: die Sonne bombardiert die Erde jeden einzelnen Tag mit der Energie von dreihundertachtzig tausend (!) zehn Megatonnen (!) Wasserstoffbomben, um sie auf vierzehn Grad Celsius zu halten. Die Erde ist halt riesig und der Weltraum ist kalt. – Sie ahnen wahrscheinlich schon, worauf ich hinaus will.

Wenn die Temperatur auf der Erde sich nun durch die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre und den prognostizierten resultierenden Treibhauseffekt um 1°C aufheizen würde, also von +14°C auf +15°C Durchschnittstemperatur, dann muss man in die obige Formel 288K statt 287K einsetzen und die Wärmeleistung erhöht sich um den Faktor 288^4/287^4 = 1,014 von 1,8e17 W auf 1,825e17 W, also erhöht sich die Wärmeabfuhrleistung um 0,025e17 oder 2,5e15 W oder 2,5 Millionen Gigawatt. Also nimmt die Wärmeabfuhr der Erde dann mit der Leistung von 2,5 Millionen atomaren Großkraftwerken zu.

Bei einer Temperaturerhöhung um 1°C werden am Tag 2,5e15 W · 86400 s = 2,16e20 Joule (1 Joule = 1 Ws) mehr in den Weltraum abgegeben als vorher, was einer Wärmeenergie von 5142 großen Wasserstoffbomben von 10 Megatonnen Sprengkraft entspricht (1 kT = 4,2e12 J und 1MT = 4,2e15 J) oder der Wärme von 2,5 Millionen Großkraftwerken über den ganzen Tag verteilt.

Umgekehrt gedacht, müsste die Menschheit jeden einzelnen Tag und 365 Tage im Jahr 5142 (!) Wasserstoffbomben von 10 Megatonnen (!) zünden oder alternativ 2,5 Millionen (!) neue atomare Großkraftwerke betreiben, um die Temperatur der Erde im Durchschnitt um etwa 1°C zu erhöhen. Tut sie das nicht wird die Temperatur über das Stefan-Boltzmann-Gesetz in einem niedrigeren natürlichen Gleichgewicht gehalten, was neben vielen starken Faktoren (v.a. Albedo der Erde, Ozeane als Wärmespeicher, Sonnenzyklen, Umlaufbahn der Erde, Wasserdampf in der Atmosphäre, Methangas aus den Permafrostböden) auch ein wenig vom CO2-Gehalt der Atmosphäre bestimmt wird, an dem die Menschheit wiederum einen Anteil von etwa 3 bis 4 Prozent (Schätzungen) leistet.

Wir haben oben in unserem denkbar einfachsten Modell der Erde (Stefan-Boltzmann-Wärmeabstrahlungsgesetz) gesehen, dass für eine Temperaturerhöhung von durchschnittlich 14°C auf durchschnittlich 15°C eine zusätzliche Wärmeleistung von 2,5e15 W notwendig ist. Um die 14°C aufrecht zu erhalten bedarf es 1,8e17 W. Setzen wir beide Leistungen einmal in Relation: 2,5e15 W / 1,8e17 W = 2,5 / 180 = 1/72 < 1,4%. Wir wissen, dass die Strahlungsleistung der Sonne während des elfjährigen Sonnenzyklus um 0,1% schwankt. Das haben wir gemessen. Wir wissen aber überhaupt nicht, wie die Leistung der Sonne im Zeitraum vieler Jahrzehnte oder einiger Jahrhunderte schwankt, weil damals noch nicht gemessen wurde. Daumenschätzungen, die man hier und da liest, reden von einer Zunahme „von ungefähr 0,5% seit dem siebzehnten Jahrhundert“. Sie sind aber nicht belastbar. Trotzdem fließen sie als angebliche Fakten in die vorhandenen Modelle ein. Wenn diese Aussagen aber völlig falsch sind, und die Wahrheit zum Beispiel bei 1,4% läge, was durchaus sein kann, weil es niemand weiß, wäre letzteres die triviale Erklärung für die statistische Zunahme der Durchschnittstemperatur auf der Erde. Verstehen sie? Die Ergebnisse der Modelle sind beliebig, weil die Eingangswerte beliebig sind! Dieses Phänomen haben wir in Wissenschaft und Technik oft und es ist immer wieder schwer den Nutzern den qualitativen Nutzen der Modelle trotz ihrer quantitativen Beliebigkeit verständlich zu machen.

Alle quantitativen Aussagen zur Klimaerwärmung, die Zahlenwerte liefern, basieren grundsätzlich auf diesem nicht vorhandenen Wissen von den längerfristigen Zyklen der Sonne und sind damit per se wissenschaftlich nicht belastbar (‚Bullshitting‘). Das Spielen mit qualitativ richtigen Modellen nach dem „was wäre wenn“-Prinzip und die damit einhergehende Eingabe willkürlicher Eingangsgrößen in diese Modelle ist legitim, muss aber der Öffentlichkeit auch als eine solche Hypothese präsentiert werden und nicht als angebliches Faktum, wie es gerade im breiten Stil als wahrhaft populäre Modewelle getan wird und von der Politik rücksichtslos missbraucht wird (zum Beispiel um Marktmanipulationen oder Steuererhöhungen zu rechtfertigen). Eine ganze Generation, voran die gute Greta Thunberg, wird gerade von denen, die es besser wissen, heimtückisch betrogen. Die jungen Menschen glauben, sie kämpften für ihre Zukunft und unterstützen dabei unwissentlich nur ihre Unterdrücker, die sich in konfuzianischer Weisheit vor soviel Anstand lächelnd tief verbeugen.

Alle vorigen Rechenbeispiele verdeutlichen mit ihren riesigen Zahlen an freigesetzter Wärmeenergie die Kleinheit unserer Macht. Zu glauben, der Mensch könne die planetaren Wärme-Mechanismen der Erde in irgendeiner Richtung und durch irgendeine Art technisch beeinflussen ist nichts als Hybris und zwar von der ganz dummen Art.

Andererseits: Sollte der Treibhauseffekt der Erde durch die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre den Planeten um 1°C aufheizen, kämpft die Natur gegen eine weitere Wärmezunahme mit einer Leistung – sehen wir oben noch einmal nach – von 2,5 Millionen Großkraftwerken, oder äquivalent pro Tag über 5000 Explosionen von zehn Megatonnen Wasserstoffbomben dagegen an.

Resümee: Das Ergebnis dieser simplen Rechnung zeigt, dass wir das Klima am besten retten, indem wir nichts tun und diese Aufgabe der Natur überlassen. Verglichen mit den millionenfach größeren Gegenmaßnahmen gegen die Erwärmung der Erde, die Mutter Natur mit der Wärmeabstrahlung nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz zur Verfügung stellt, haben wir nichts aufzubieten. Zu glauben, wir könnten mit irgendwelchen technischen Gegenmaßnahmen einen messbaren Beitrag gegen eine Erwärmung der Erde leisten und damit das ‚Klima retten‘, ist bemitleidenswert dumm. Denn das planetare Klima erschafft und ‚rettet‘ sich mit titanischer Macht ganz von alleine und wir Menschen sind winzig und nichts.

Wer es nicht glaubt der rechne es selber nach oder schweige für immer. Für mich ist die sogenannte Klimadiskussion damit endgültig beendet. Ich werde meine Zeit nicht mehr mit dieser bemitleidenswerten massenpsychologischen Paranoia verschwenden. Selbstverständlich geht unser Planet durch verschiedene Phasen der Erwärmung und Abkühlung, nur haben wir Menschen aus einfachen physikalischen Gründen, die jeder Mensch (der des Rechnens mit Zehnerpotenzen mächtig ist), mit Bleistift und Papier in einer halben Stunde für sich nachrechnen und vollkommen einsehen und verstehen kann, keinerlei Beitrag daran. Eine messbare Erwärmung der Erde durch anthropogene Quellen ist aufgrund der Kleinheit der menschlichen Stoff- und Energiebeiträge im Vergleich zu den planetaren schlicht und einfach physikalisch unmöglich. Wir wissen nichts über die langfristigen Zyklen der Sonne, die vor allen anderen Faktoren das Klima auf der Erde beeinflussen. Damit ist jedes Klimamodell quantitativ, also was die Ergebniszahlen betrifft, von vornherein völlig aussagelos (nicht jedoch qualitativ, die Güte des Modells betreffend, mit dem man spielen kann, indem man beliebige Eingangswerte einsetzt und sieht was passiert). Wir kennen die Schwankungen der Sonne (außer dem schnellen 11 Jahres Zyklus) einfach nicht, doch diese Schwankungen unseres Heimatsterns sind die allerwichtigste Einflussgröße auf das Klima der Erde und sicherlich nicht die winzige Menschheit! Der Glaube (mehr ist es nicht), der Mensch spiele hier eine Rolle, ist ausgemachter Unsinn und absolut größenwahnsinnig. Ich muss wirklich lachen, das ich früher so einen Blödsinn einmal glauben konnte. Und ich wende mich von nun an wieder wirklich wichtigen Dingen zu, wie Demokratie, Ökonomie und der Besiedelung des Sonnensystems und der fernen Sterne.

 

 

 

 

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The Climatic Prometheus

Today I found a very interesting map in the WWW, how Earth will look like, when average temperatures rise about 4 degrees Celsius or 7.4 degrees Fahrenheit. Let’s think big (theoretically) for a moment:

In the future cities and agricultural zones will be located in Canada, Alaska, Siberia, West Greenland and West Antarctica. Only a little bit remains in West Africa and West Australia. The arctic passage will be the most important trade route. Todays tropical and temperate zones will change to deserts: South Europe and South America will be deserts, USA, China and India will also be deserts, the Alps and other mountain regions will be ice free. Northern Europe, England and Russia will be the last remains of the historically relevant political and military powers. Raising superpowers like China and India will vanish as fast as they came. Canada will obviously not survive as a nation and will become somehow ‚New America‘.

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(c) by Parag Khanna

For anyone who reads this map it becomes very fast completely clear, why India and China are strengthening their activities in space exploration, nuclear power and antarctic research. It also becomes clear why Russia is currently arming and pile up nuclear weapons as fast as they can. This behavior is very rational from the point of view of such a climatic scenario in some decades.

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Are we living in a dystopian future?

Can it be that history went wrong and we actually live in a dystopian world? Can it be that the evolution of society was once meant to empower people, to give them ultimate freedom and responsibility of their own life and even the life of other people? Didn’t we trust in human mind and reason? Wasn’t it once human logic to help each other. We were building up a humanistic future with endless resources and no economic restrictions at all. This would have been possible with nuclear energy and space travel. We did the first steps on the moon. We once build up a democratic world of educated people, each of them having power to destroy or create a lot of things. Trust and responsibility of each individual because of human reason, logic and love was the basis of our society. Altruism and charity was the main principle of our religions. The love for all human beings, even the weakest and corrupted, was a logical necessity for being able to work together as a team.

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Then came the computers and the people forgot dreaming of space travel. In the beginning it was just toys for boys. They just preferred to play with this new toy instead of building radios or steam machines. Then it became a trend, a life concept, even a religion. The name of the priests of these new religion were the names of computer science professors at MIT, entrepreneurs at Silicon Valley, and famous physicists speculating about artificial intelligence and immortality. But the people became more and more separated and lonely. They lost contact to others. They even forgot basic social skills like helping each other and being friendly to foreigners.

Meanwhile the computers, controlling automated machines and millions of new robots, killed millions of jobs for workers and produced a new lower, fourth class of people: the out-selected proletarians. Many of us better educated people cried out: „Hurray! Welcome computer age!“, and started immediately – completely uncontrolled and unplanned – to change anything. Some fell in love with their computers and where whispering while touching their screens tenderly: „How nice, my new device!“. And the hard hearted people where even mercilessly stating: „It’s the proletarians own fault if they are not intelligent enough to become a computer operator.“ And all of us bought those new consumer products very excited (some idiots where even sleeping in front of the stores, when a new product was announced for the next day). Consumer products that actually made us more and more addicted, conditioned and weak.

We have lost a lot.

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„Mächtige der Welt, fürchtet mich, [denn] wenn ich vor Gott stehe, werde ich eure Sünden anzeigen“

Ich ging im Sommer durch Berlin spazieren und traf ein Kind. Es stand alleine am Straßenrand und sah sich manchmal um. Hatte es seine Eltern verloren?

„Was machst du hier alleine. Wo sind deine Eltern?“, fragte ich.

Es war ein kleiner Junge, etwa acht Jahre alt.

Erst sah er mich sehr mißtrauisch an. Er sah mir in die Augen. Dann lächelte er.

„Meine Mutter ist dort im Laden und kommt gleich wieder!“, antwortete der Junge und zeigte auf einen Spätkauf auf der anderen Straßenseite.

Na ja, ich hatte Zeit. So lange konnte ich noch hier bei ihm warten, bis seine Mutter zurück kam, dachte ich mir.

Er hielt ein Spielzeug in der Hand, mit dem er herum hantierte. Er schien sehr froh damit zu sein. Plötzlich hielt er mir sein Spielzeug entgegen und sagte:

„Da!“

„Was ist das?“, fragte ich.

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Weihnachten! Heute ward uns ein Heiland geboren – oder wie Jesus die Menschheit rettete

Oft frage ich mich, wie es passieren konnte, dass die großen Errungenschaften der Antike, wie die präzisen mechanischen Rechenmaschinen [1], einfache Dampfmaschinen [2], galvanische elektrische Batterien [3], Bibliotheken mit Beständen von hunderttausenden Werken, darunter große Werke über Philosophie, Mathematik, Medizin, Astronomie und der Ingenieurswissenschaften [4], also alles, was unmittelbar zur Industrialisierung hätte führen können, für fast 2000 Jahre einfach verschwand und dann wieder neu erschaffen werden musste? Diese Frage beschäftigt mich seit langem.

Jesus als guter Hirte, frühchristliche Deckenmalerei in der Calixtus-Katakombe in Rom, um 250

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Es gibt keinen wirklichen Fortschritt

Die Geschichte wiederholt sich nur

Neulich saß ich in meiner Stammkneipe und jemand setzte sich mit einer Tageszeitung neben mich an den Tresen. Die Wahl zum Bundestag war erst ein paar Tage her. Die neuen Nationalen Sozialisten – ehemals National-Bürgerliche Liberale aus Frankfurt, die sich nach einem internen Putsch und Strategiewechsel innerhalb ihrer Partei besonders den nach der Wende zu kurz gekommenen Ostdeutschen zuwandten und mit nationalsozialistischer Demagogie mit Hilfe der sogenannten sozialen Netzwerke und Smartphones sehr erfolgreich Stimmenfang betrieben hatten, waren gerade in den Bundestag eingezogen. Es war in allen Zeitungen zu lesen und Resignation machte sich breit..

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MG Roadster von 1979, ein aus heutiger Sicht extrem ökologisches Auto

 

Ich trank mein Bier und sinnierte vor mich hin. Ich wollte bloß nicht über Politik reden, nicht einmal daran denken. Meine Gedanken flogen mit mir durch meine Heimatgalaxie. Der Herr am Tresen legte seine Zeitung ab und wandte sich mir zu:

„Was halten Sie von den Wahlergebnissen?“

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Internet and the self-destruction of men

How our virtual global village is pushing the social stress level to our natural self-destroying mode

When we currently look at our news messages we read nearly every single day about terrorism, about some young men wearing guns or knifes, building bombs or only using trucks and cars to kill as much people as possible.

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Is this really terrorism? Terrorism as I know it from former times was defined as political or religious motivated groups of people, fighting for their goals with all means to produce much fear as possible. It is a form of asymmetric warfare, sometimes called „guerrilla warfare“, where non-regular paramilitary is trying to get maximum attention by minimum effort. I know that journalists will not like the next sentence and it is of course introducing philosophical questions about democracy, about free access to information, etc. but it is also the truth and any serious journalist is aware of it: Media and terrorism build together a symbiotic system. Terrorism cannot exist without media.

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Hey, Zed

Hey, Zed

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Hey, Zed, where are you goin‘ with that gun of yours?

Anhang:
[.223, .30, .355, .416, .50, .79, .45, 5.56 mm, 5.56 x 45 mm, 7.62, 7.62 mm, 8.58 mm, 9 mm, 9 x 19 mm, 10.6 mm, 11.6 mm, 12.7 mm, 20 mm, ammo, ammonition, Ammoniumnitrat, ammonium nitrate, Atom, atomar, atom, atomic, Bombe, bomb, bombing, bore, caliber, calibre, centrifuge, dirty bomb, Distickstoffoxid, Feststoffrakete, Fluessigrakete, Gewehr, gun, Hybridrakete, hybrid rocket, igniter, Kaliber, Kaliumnitrat, Kernwaffe, Lachgas, liquid rocket, missile, Munition, munitions, Neutronenquelle, neutron source, Nitrozellulose, Nuklearwaffe, nuklear, nuclear, nuke, Phosphorsaeure, Pistole, pistol, Plutonium, Plutonium 238, Polybutadien, potassium nitrate, Pu, Pu 238, Pu-238, Rakete, Raketenantrieb, Raketentriebwerk, Raketenmotor, Raketenstufe, rifle, rocket, rocket propulsion, rocket engine, rocket motor, rocket stage, Salpetersaeure, Schmutzige Bombe, solid rocket, stage, stage separation, Stickstofftetroxid, Stufe, Stufentrennung, TNT, timer, timer igniter, Trinitrotuluol, Uran, Uran 235, Uranisotop 235, U 235, U-235, Angereichertes Uran, uranium, Uranzentrifugen, uranium centrifuge, Waffe, Zentrifugen, Zuender]

Personentransport statt Fliegerei

Dienstag morgen, kurz nach dem Start vom Flughafen Berlin Tegel

Heute gibt es bei Air Berlin zum ersten Mal keinen im Flugpreis enthaltenen Service mehr. Ich weiß nicht mehr genau, wie lange ich schon Stammkunde bin und wöchentlich mindestens zweimal begeistert mit Air Berlin fliege. Mindestens seit zehn Jahren. Das macht ungefähr 100 Flüge pro Jahr (ich mache immer nur sehr wenig Urlaub im Jahr) mal mindestens 10 Jahre, also gute tausend Flüge, die ich immer sehr genossen habe. Ein Teil des sehr schönen Rituals meiner Fliegerei war das kurze Gespräch mit den meist äußerst hübschen Flugbegleiterinnen, was es denn heute schönes Gäbe und die vielen abwechselnden ‚Bittesehrs‘ und ‚Dankesehrs‘ und am Ende das ‚Herzlichen Dank‘ zur Crew, über das sich ein paar von ihnen manchmal sogar freuten.

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Extreme Radikalitaet

 

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Digitaler Körper-Scann einer Frau, Bild: Wikipedia

Als extreme Radikalität im gesellschaftlichen oder politischen Sinne bezeichne ich hier ganz allgemein einen schwerwiegenden Eingriff in ein vorhandenes soziologisches, politisches System. Die Systemtheorie abstrahiert dynamische Systeme. Nach den anerkannten Regeln der modernen Systemtheorie entspricht ein dynamisches – also schwingendes – soziologisches System ungefähr dem Analogfall eines schwingenden physikalischen Systems. Extreme Radikalität entspricht somit einer hohen Anregung eines schwingenden Systems. Wie der Schlag auf die Wasseroberfläche, der seine hohen Wellen in alle Richtungen aussendet, so führt extreme Radikalität – egal aus welcher Gesinnung heraus – innerhalb der Gesellschaft zu entsprechender großer Anregung, Bewegung und Reaktion.

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Warum muss mein Opa Computerexperte werden?

– eine Warnung an alle Smartphone User

Neulich rief mich mein Grossvater an, weil sein Computer mal wieder ‚kaputt‘ war. Sein Rechner sage immer, sagte er, er solle sich einen ‚Mikrohart Account‘ besorgen und dann ginge nichts mehr und er muesse ihn ausschalten. Mein Grossvater ist wirklich kein ‚User‘. Er benutzt den Computer ausschliesslich, um seine Emails lesen zu koennen. Vielleicht geht er noch hier und da auf die Webseite der ‚Bundesbahn‘ oder der Post. Das ist alles. Auf jeden Fall war er voellig verzweifelt und glaubte mal wieder, er haette seinen teuren Computer unabsichtlich zerstoert.

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Bild: Wikipedia

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Vernichtet die Computer, nicht die Menschen

Was haben wir getan, als wir die ersten Programmrechner erschufen.. Wir bauten sie, um die Thermalisierung im Hohlraum der ersten Stufe zur Zuendung der Kernfusion zu berechnen. Und wie sich nach kurzer Zeit herausstellte, war es nicht diese furchtbare Waffe, die wir mit den Programmrechnern erschaffen wollten, die uns den Tod millionenfach brachte, sondern das Instrument zu ihrer Berechnung: der Programmrechner selbst. Die komplexeste Maschine, die je von Menschenhand erschaffen wurde, deren Komplexitaet uns schon in dem Moment, in dem wir sie erschufen, entglitt.

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Vom Menschenfeind zum Maschinenzerstörer

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Eine Liste meiner Theorien

Im Laufe der Jahre habe ich einige Theorien ueber gewisse Dinge, die mir in meinem Leben auffallen, und fuer die es entweder bisher keine Begruendungen gab, oder die vorhandenen Begruendungen mir keineswegs gefielen, aufgestellt. Das sind wie alle Theorien auf der Welt erst einmal Spielgedanken. Es macht Spass, nachzudenken und sich tage-, wochen-, oder jahrelang den Kopf wie bei einem komplizierten Raetsel uber Dinge, die einen umgeben, zu zerbrechen. Keine Angst, ich bin dazwischen ein ganz normaler Buerger und Familienvater und schreibe mir meine Zwischenergebnisse immer in einem Notizbuch auf, dass ich bei Gelegenheit mit dem Nachdenken fortfahren kann. Manchmal komme ich mir dabei vor wie Sherlock Holmes. Leider habe ich keinen richtigen Dr. Watson, mit dem ich meine Gedanken staendig teilen kann. Wenn die Theorie gut ist, also zumindest unterhaltsam, dann schreibe ich sie nieder und veroeffentliche sie hier auf meinem Blog, in der Hoffnung, dass sie auch jemand anderem gefaellt und wir uns darueber unterhalten koennen.

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Is the Internet a big Trap?

– can it be the internet is a deadly trap comparable to a Dyson sphere?

When I was much younger I got into contact with two science fiction novels that were variations of a famous idea of the not less famous physicist Freeman Dyson. The first was Larry Nivens Ringworld, a story about a ring of 150 million kilometres radius around a star, where a space ship from earth lands and the crew experiences a lot of adventures when traveling alongside the tangential direction on the inner, star facing side of the big ribbon or band. The other story was not as half as entertaining but much more philosophical: it was Bob Shaws Orbitsville. Here the crew of a space ship from earth enters a sphere around a star with 150 million kilometres radius. The area of the inner sphere is 500 million times bigger than the area of planet earth. It seems to be the solution for the problem of overpopulation on Earth and any other inhabited planet of the galaxy as well. And it seems to be the ultimate paradise of nature with it’s giant, practically endless landscapes, built by a mystic, ancient civilization. The sphere of the story has only one entrance: a tiny hole on one side, where spaceships can fly into it.

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A cut-open hypothetical Dyson Sphere in our solar system, 500 million times the area of planet earth to settle, a paradise? Fig.: Wikipedia

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Ueber die zivile Nutzung der Atombombe

Seit ueber 60 Jahren, genau genommen seit dem 12. August 1953, besitzt die Menschheit eine Fusionsenergiequelle. Im Oktober 1968 wurde der erste Artikel veroeffentlicht, wie man Fusionsdetonationen als Raumfahrtantrieb nutzt, um damit interstellare Raumschiffe zu bauen, die benachbarte Sternsysteme erreichen. Eine Technik die aufgrund ihrer Einfachheit auch funktioniert. Ende der Sechziger kamen die ersten Ideen auf, mit verkleinerten Fusionssprengkoerpern kontrolliert Kernfusion als zivile Energiequelle fuer die Stromerzeugung nutzbar zu machen. Seit 1980 gibt es verkleinerte Fusionssprengkoerper im Kilotonnenbereich, die fuer die verschiedensten Zwecke der Energieproduktion einsetzbar waeren. Zusammengefasst existiert also seit ueber 60 Jahren eine Technologie der Freisetzung von Fusionsenergie und seit mindestens 45 Jahren das Wissen ueber die Moeglichkeit ihrer Nutzung als universelle Energiequelle und einziger bereits existierender Fusionsenergieantrieb – und nebenbei bemerkt effektivster aller denkbaren Fusionsantriebe. Das bemannte Raumfahrt durch Menschen moeglich ist, wurde spaetestens mit der Mondlandung am 21. Juli 1969 bewiesen, wenn sie auch waehrend der gesamten Zeit ihres Bestehens mit fuer normale Buerger unbezahlbaren Transportmitteln mit chemischen Antrieben durchgefuehrt wurde.

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Die Berechenbarkeit der Welt

Neulich sass ich in der Gaststaette eines kleinen Landhotels und trank ein Bier. Ich hatte schon zu Abend gegessen und wollte gerade mein Zimmer aufsuchen, das ich dort fuer ein paar Naechte bestellt hatte, da kam ich mit dem Gastwirt ins Gespraech ueber Navigation im allgemeinen und auf See und schliesslich ging es darum, wie viele Seemeilen eine Bogenminute sind und eine Bogensekunde und dergleichen.

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Eine sogenannte Large Eddy Simulation einer turbulenten Stroemung. Hier wird versucht, mit der direkten Simulation groesserer Wirbelstrukturen den Realismus der Auswertungsbilder der Computerrechnung zu erhoehen. Dies aendert jedoch nichts an der Nichtpraedizierbarkeit des Problems. Bild: Wikipedia

Welcome

Welcome on my philosophical blog. My favourite themes are fusion energy, ecology, sociology and computer criticism, theology as well as rocket science and interstellar space travel. My name is Peter Mueller, I’m an engineer from Berlin, Germany. I am inventor of the logical extension of ecology, the so called Stellar Ecology [1], that considers the numerous interactions of a planetary ecologic system with the surrounding neighboring extrasolar planetary systems and space. Stellar Ecology gives mankind a simple, logical and very beautiful sense in life..

(push Weiterlesen below the picture)

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A short approach to space launchers

– how to build rugged sattelite rockets with medium-size companies

In the near future space access will become one of the most important capabilities of all developing nations in the world. Countries like India, Pakistan, China and Israel have shown historically how space technology can help to establish enduring peace and development in the regions. After long periods of migration, foreign interest and intervention they have finally arrived in a more or less stabile state of decades of dependable preservation and protection of good conditions for growing economy and the development of their countries. Space launchers played an essential role for the fostering of peace by deterrence and driving development of those countries by technology [1].

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The Race for Pure Fusion Power

– A preleminary business plan for building simple fusion energy plants and space ships

If You are interested in pure fusion detonations for civilian energy provision purposes You may be right on my blog. I like to write about technology, that has generally the power to be bad in the wrong hands and to be good in the right hands. I write about ethics and theology, philosophy and new Stellar Ecology a generalization of planetary ecology that gives mankind a very simple but also very beautiful sense in the universe. I write about interstellar travel and the preconditions for that. Mostly I write in German – just because it is much easier to me. In this article I will write about the organizational problems and the main development risks of a pure fusion energy development program.

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Der Wirtschaftsfaktor der Alleinerziehung

– was sollten Alleinerziehende von der Gesellschaft fuer Ihre Erziehungsleistungen fordern?

Nachdem mir irgendwann klar wurde, dass die Alleinerziehenden Muetter und Vaeter, vor allem die jungen alleinerziehenden Muetter von allen grossen gesellschaftlichen Gruppen aus verschiedenen Gruenden die mit der geringsten Lobby in Deutschland sind, habe ich mir einmal ueberlegt, was passieren koennte, wenn diese gesellschaftliche Gruppe nicht schwach waere und fuer ihre gesellschaftliche Leistung einen Gegenwert fordern wuerde. Und es kam heraus, dass dieser Gegenwert teilweise recht hoch waere, was wiederum erklaert, warum niemand fuer diese gesellschaftliche Gruppe spricht, denn das kaeme uns anscheinend alle sehr teuer. Ich moechte das Thema Alleinerziehung einmal sehr einfach betrachten, geradezu naiv. Nehmen wir doch einfach einmal die Warte eines Fremden, eines Besuchers an, der von Beruf Buchhalter ist, der Deutschland besucht und dabei auf seiner Reise ein paar alleinerziehende junge Muetter kennenlernt, mit denen er sich unterhaelt, die ihm von ihrer Armut und der Chancenlosigkeit ihrer Kinder klagen. Er ist wahrscheinlich ganz ueberrascht, und fragt sie: „Warum glaubt ihr, ihr waeret schwach, wo ihr doch die allergroessten Werte dieses Landes verwaltet? Entweder ihr hegt und pflegt diesen unermesslichen Wert oder ihr koennt ihn, wenn ihr das wollt, ebenso herunterwirtschaften. Es ist Eure freie Entscheidung und damit seid ihr eigentlich sehr maechtig.“

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For all Friends of Freedom and Demogracy

Anyone who has to work with many different people has to make compromises. And even if you are convinced of freedom and demogracy, there are many people around you, that are not as convinced like you are, and even so you have to work with them. Some of them are convinced like you, but they think of different methods to reach our common goal. Some of them think their methods are better than yours. There are many ways.

„For all mankind“

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Why Mankind must not fear the Pure Fusion Bomb

A Science Fiction Story of Today

Along with the sun thermonuclear detonators are the only way to produce relevant amounts of fusion energy. All other methods ever tested – if they provide fusion energy at all – consume much more energy for igniting the fusion reaction than they release. So, if mankind plans to use fusion energy for civilian purposes within the next decades, it has eventually to accept, that there is only one foreseeable, realistic and practical way: using smaller hydrogen detonators in power plants, within huge underground vessels, where fusion explosions heat up a medium – similar to the explosions in a motorcar [1]. There is one big problem: all of todays hydrogen fusion detonators are ignited by plutonium-239 fission bombs, the so called primaries. These fission bombs produce highly radioactive, lethal fission products like iodine-131, strontium-90, caesium-137 [2]. It is exactly the same problem as with our fission reactors. The fission products contaminate humans, animals and plants and cause radiation sickness and cancer. This is why I have started to write about thermonuclear fusion energy plants on the moon or nuclear pulse space ships with home bases on the lunar surface. You can read about it here [3][4] if You are interested in that topic. With this kind of machines, based far away from earth’s biosphere, it would be possible for mankind to use fusion energy by todays means without any potential side effect for earths environment and human society. But can a fusion detonator only be ignited by a fission bomb? Is there another non-nuclear way of ignition? Is it possible to build a 100% clean detonator, the pure fusion bomb?

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Ueber die tiefere Bedeutung der fossilen Energietraeger

Gestern habe ich einen interessanten Artikel ueber Mikroorganismen in den Sedimenten der Ozeane gelesen. Bisher hatte man sich bei der Abschaetzung der Mengen von Mikroorganismen im Meeresboden wohl stark vertan [1][2]. Es ist sehr schwer flaechendeckend Messwerte fuer die Mikroorganismen im Meeresboden zu bekommen und die Varianz ist sehr gross. An anderen Orten, im Boden auf dem Land oder in den Meerestiefen ist es natuerlich relativ einfach an Messwerte zu gelangen. Man kann an Land graben und man kann Probenbehaelter in das Meer abseilen. Die Forscher sagen jedoch, dass selbst bei Landgrabungen noch grosse Unsicherheiten existieren [2]. Warum sind die Mikroorganismen in den Sedimenten eigentlich so wichtig?

Bohrplattform im Devils Tower Gasfeld im Golf von Mexiko 2004 aus dem Hubschrauber fotografiert, Quelle [18]

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The Nomad Fusion Reactor

A Revised Version of the Thermonuclear Fusion Steam Machine

This article presents the proposal for new fusion power plants made exclusive of existing technology, how they work and how they are built in detail and that they work. The latter is proven by means of basically thermodynamic considerations. Also, the text proves the safety and ecologic cleanness of the plants. It shows in detail how to build them economically, of course by apparently unusual and violent means, and it takes some getting used to. The electric energy they deliver on Earth will be cheaper than any form of electric energy before, although they are built on the Moon. In this case it is because they are built on the Moon. Fusion energy is available.

Fusion Energy is available for about 60 years now since the first thermonuclear bomb was ignited on Nov 1, 1952. But where are the power plants? And which size will they have? Notice the little man standing in front of ITER. Where’s the steam turbine and the electric power generator in the drawing of DEMO? Fig: [2]
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The Four Stroke Thermonuclear Motor

– proposal for a fusion energy plant of GW size buildable at present: a fusion bomb steam machine

[This is the older and original version of the thermonuclear fusion steam machine. The article describes in detail, how I got the idea, and why I was sure, that it could work. But there was still a thermodynamic trap in the approach, and after some years the plant would have suffered the heat death. I did a change in the geometry and size to avoid this problem. Please refer to the newest version: „The Nomad Fusion Reactor“]

Scientists all over the world, experts for Nuclear Physics and Plasma Physics, are working today on Billion Dollars expensive experimental devices [1][2][3][3a] to make Fusion Energy available to mankind. They are developing their giant plants for about 40 years [3] now, but they are not much further (in producing energy) than hobbyists that are building small electrodynamic fusion energy devices in their cellars for a few thousand dollars [4]. Both, the big and the small devices, turn out a nuclear fusion reaction, and both have the same problem: they don’t produce energy. Of course there is energy from the fusion reaction, but in both cases it is much less than the fusion reactor consumes itself. So the scientific reports periodically released are very depressive to read. There is also an illustrious scientific work, a dissertation, that circulates for 17 years, which calculates, that both kinds – the big and the small – of continuous fusion reactors will never work, both because of the same reasons [5].

Fusion Energy is available for about 60 years now since the first thermonuclear bomb was ignited on Nov 1, 1952. But where are the power plants? And which size will they have? Notice the little man standing in front of ITER. Where’s the steam turbine and the electric power generator in the drawing of DEMO? Fig: [5a]

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The 10 most dangerous Technologies ever

Who’d have thunk it?

Yesterday I started reading Fahrenheit 451 by Ray Bradbury again. I read it for the first time about 25 years ago, around 1988. The book was published first in 1954 in Great Britain by Rupert Hart-Davis, Ltd. Ray Bradbury is an American Citizen but he found an English publisher for the book. I don’t know if this has something to do with the political circumstances of the USA of the 1950th, but some philosophic writers got problems in this political period and the novel is very sociocritical. It’s an utopian novel, virtually a dystopian story, that tries to show us, that if we loose our books, we loose everything. Why? Because if we loose our books, we loose our history and so the essences of the complete lives of all our predecessors. I was thinking if there are today technologies that are able to completely annihilate mankind and human history, more than the firemen in Bradbury’s novel and their programmable assassin robots can do.

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Koennte die Oekologische Landwirtschaft die Welt ernaehren?

In meinen letzten Artikeln habe ich mich vor allem mit der ultimativen Frage beschaeftigt, wieviele Menschen die Erde ueberhaupt ernaehren koennte [3] und in welchem Verhaeltnis die heutige Anzahl von Menschen mit der zukuenftigen Erdbevoelkerung steht [4]. Dabei stellte sich heraus, das Populationen von vielen hundert Milliarden mit heutiger Technik und ueber einer Billion Menschen und mehr mit in Entwicklung befindlicher Technik auf der Erde ernaehrbar waeren, wenn man, und das war entscheidend, flaechendeckend auf moderne Treibhaustechnologie zurueckgreifen wuerde. Treibhaeuser mit geregelter hochdosierter CO2-Zufuhr stellen gegenueber der Freilandhaltung nochmal einen vergleichbaren Sprung in den Ernteergebnissen dar wie die moderne wissenschaftliche Landwirtschaft gegenueber der frueheren vorwissenschaftlichen.

Oekologische Landwirtschaft

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Geopolis-Modell der Weltbevoelkerung

Ein utopisch philosophisches Gedankenspiel

Heute leben ueber 50% der Weltbevoelkerung in Staedten, bis 2050 sollen es knapp 70% sein. Wir leben in einer Zeit der rasanten Urbanisierung. Zum Beispiel lebten 1950 erst knapp 30% der Weltbevoelkerung in Staedten [1]. Vor etwa 2000 Jahren war ROM die erste Stadt mit mehr als einer Million Einwohnern und vor nur 6000 Jahren gab es – so Stand der Wissenschaft – noch keine einzige Stadt. Wenn man den Gedanken der Urbanisierung einmal konsequent zu Ende denkt, kann dies zu fruchtbaren Ergebnissen fuehren. Dieses Gedankenspiel moechte ich hier einmal durchdenken und anhand von Zahlen seine Plausibilitaet absichern.

Belegt durch [2] wonach in Afrika und Asien die typische Groesse eine Bauernhofs 1,6 Hektar ist, moechte ich heute einmal wieder ein Modell neu rechnen, was ich schon seit zwanzig Jahren immer mal wieder gerne als Gedankenmodell durchexerziert habe, und dass mir immer verlaesslich ein gutes Gefuehl fuer bestimmte Groessenverhaeltnisse gebracht hat. Es ist das Einstadt-, oder Geopolis-Modell der Weltbevoelkerung. Ein besserer Name ist mir nicht eingefallen. Die Frage lautet einfach, wie gross muesste eine einzige Stadt sein, die die gesamte Menschheit beherbergt und auch ernaehrt?

Afrikanischer Bauernhof

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Flaechenverteilung der Erde

Wie viele Menschen koennte die Erde nach dem heutigen Stand der Technik maximal ernaehren?

Heute las ich in der Zeitung einen Artikel, in dem der Autor seine Ansicht vertrat, dass oekologisch angebaute Lebensmittel den Hunger in der Welt noch vergroessern wuerden, weil sie vor allem durch fehlenden Stickstoffduenger bis zu 30% weniger Ertrag braechten. Da – so seine einleitende Grundannahme – ja bereits ein Drittel der Erdoberflaeche fuer Landwirtschaft genutzt wuerden, bestuende wohl kaum mehr Spielraum fuer solch eine Verschwendung.

Ich wurde gleich am Anfang stutzig. Hatte ich nicht irgendwo gelesen, dass ueber 70% der Erdoberflaeche aus Ozeanen bestuenden? Ich fing an zu recherchieren, wie die Erde flaechenmaessig verteilt ist:

Die Klimazonen der Erde: weiss = Eiswuesten, magenta = boreal (Permafrost), gruen = warm-gemaessigt, gelb = subtropisch, altrosa = tropisch

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