Es gibt keinen wirklichen Fortschritt

Die Geschichte wiederholt sich nur

Neulich saß ich in meiner Stammkneipe und jemand setzte sich mit einer Tageszeitung neben mich an den Tresen. Die Wahl zum Bundestag war erst ein paar Tage her. Die neuen Nationalen Sozialisten – ehemals National-Bürgerliche Liberale aus Frankfurt, die sich nach einem internen Putsch und Strategiewechsel innerhalb ihrer Partei besonders den nach der Wende zu kurz gekommenen Ostdeutschen zuwandten und mit nationalsozialistischer Demagogie mit Hilfe der sogenannten sozialen Netzwerke und Smartphones sehr erfolgreich Stimmenfang betrieben hatten, waren gerade in den Bundestag eingezogen. Es war in allen Zeitungen zu lesen und Resignation machte sich breit..

MGB_Roadster_(Hudson)

MG Roadster von 1979, ein aus heutiger Sicht extrem ökologisches Auto

 

Ich trank mein Bier und sinnierte vor mich hin. Ich wollte bloß nicht über Politik reden, nicht einmal daran denken. Meine Gedanken flogen mit mir durch meine Heimatgalaxie. Der Herr am Tresen legte seine Zeitung ab und wandte sich mir zu:

„Was halten Sie von den Wahlergebnissen?“

Oh, nein! Er hatte es mich gefragt! Okay, wenn er unbedingt wollte:

„Ekelhaft“, antwortete ich. „Kleingeistigkeit, Angst, Neid und Hass manifestieren sich wieder einmal in einer nationalsozialistischen Bewegung.“

„Ja, das ist schlimm. Aber..“, wollte er sagen. Ich unterbrach ihn.

„Ich schäme mich für diese Partei, ich schäme mich für ihre Mitglieder, ihrer Abgeordneten und ganz besonders für ihre Wähler. Sind Sie Ausländer?“

„Nein.“

„Sonst würde ich mich als Deutscher jetzt in aller Form bei ihnen entschuldigen“, sagte ich weiter.

„Ja, aber durch den Stimmenverlust der Bürgerlichen kommen jetzt die Ökologischen in die Regierung, was mich sehr erfreut!“, wollte der andere das Thema wechseln.

„Ja, schön, wenn es Sie freut“, sagte ich und wollte mich gerade wieder abwenden.

„Sie nicht?“, hakte er nach.

„Äh, nö“, antwortete ich lapidar. – Mist, er ließ nicht locker.

„Aber wird es denn nicht einmal Zeit für grundsätzliche Änderungen! Der Klimawandel, die Energiewende, der Straßenverkehr. Dies sind alles Themen, die viel zu lange nicht angegangen wurden und jetzt hoffentlich wieder auf der Agenda stehen werden!“, sagte er mit Begeisterung.

„Hab ich nicht’s mit zu tun“, antwortete ich.

„Was! Natürlich haben Sie damit zu tun, so wie ein jeder Mensch in Deutschland, nein in der ganzen Welt! Wir alle haben damit zu tun! Wenn wir nichts ändern, dann geht die Welt zugrunde!“

„Und was tun sie gegen den Tod der Welt?“, fragte ich gelangweilt.

„Ich habe zum Beispiel mein Auto abgemeldet. Es war eine alte Dreckschleuder, aber einen neuen, sparsamen Wagen kann ich mir nicht leisten. Wenn die Elektromobilität sich bald endlich durchsetzen wird, dann werde ich mir einen Fahrzeugkauf erneut überlegen!“

„So, so“, antwortete ich bereits sichtlich gereizt.

„Und Sie? Was halten Sie von Elektroautos?“, hakte die Nervensäge weiter nach.

Er wollte es also wirklich wissen.

„Sie hätten ihre alte Dreckschleuder mal lieber behalten sollen“, antwortete ich. „Gegen die zukünftigen Elektroautos und selbst gegen die aktuellen sparsamen Autos, hatten Sie wahrscheinlich ein vergleichbar extrem ökologisches Auto“, antwortete ich ruhig.

„Wie? Versteh‘ ich jetzt nich“, fragte der andere sichtlich verwirrt.

„Welches Baujahr?“, fragte ich.

„1979, ein MGB, der MG überhaupt! Ein toller Sportwagen! Manchmal vermisse ich ihn sehr, ehrlich gesagt. Aber ich hatte auf Dauer einfach ein zu schlechtes Gewissen, wenn ich mit ihm herum gebrummt bin.“

„Baujahr 1979, also war darin wohl ein Materalmix von Stahl, Gummi, Glas, Leder und Holz verbaut“, meinte ich.

„Ja, die Stoßstangen, das Armaturenbrett und die Mittelkonsole waren aber schon zum Teil aus Kunststoff“, ergänzte der andere.

„Das macht also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs verschiedene Werkstoffe. Nehmen wir noch Kupferringe hinzu und ein paar Materialien, die ich vergessen habe, sagen wir rund 10 verschiedene Werkstoffe“, summierte ich im Geiste den Schrott auf.

„Ja. Genau. Warum?“

„In einem heutigen Auto sind es um die hundert. Vieles davon lässt sich nur schlecht oder überhaupt nicht recyclen. Besonders die hochgelobten neuen Leichtbauwerkstoffe wie zum Beispiel Karbon. Ihr Alter bestand zum größten Teil aus Stahl und Glas. Beides kann man immer wieder einschmelzen und sofort wieder Neues und Hochwertiges daraus bauen. Das perfekte Automobil aus ökologischer Sicht.“

„Ja, aber die Umweltbelastung der alten Autos war doch viel höher!“, rief er aufgebracht.

„Nur lokal“, sagte ich. „Wir fabrizierten unseren eigenen Dreck und Ruß und mussten ihm mit unseren eigenen Lungen auch wieder aus der Luft filtern. Heute haben wir in unserer Städten viel saubere Luft und haben ein zehnmal größeres Umweltproblem – aber auf die Müllhalden der dritten Welt umgelagert. Aus dem Auge aus dem Sinn, wie es so schön heißt“, antwortete ich neckend.

„Ja, aber das sind doch Probleme, die man in den Griff bekommen kann!“, widersprach er.

„Nein, Probleme, die andere in den Griff bekommen müssen! Denn wir verkaufen ihnen unseren Müll, dass sie ihn vor ihre Großstädte werfen. Die Müllhalden sind teilweise schon zu Mittelgebirgen mit mehreren hundert Kilometern Länge herangewachsen, habe ich neulich gelesen.“

„Und mit den Elektroautos wird es noch schlimmer, wollen Sie sagen“, fing der andere allmählich zu verstehen an.

„Ja, in der Tat. Die Nullimmission in unseren Großstädten würden wir uns mit einem Materialmix von hunderten, vielleicht tausenden, verschiedenen Werkstoffen in den zukünftigen Autos erkaufen. Zum ersten Mal würden auch in großen Mengen Werkstoffe verbaut werden, die dazu noch toxisch sind. Wir würden die ganze Welt vergiften, damit wir hier bei uns die vorstellbar sauberste Luft atmen. So eine Rücksichtslosigkeit halte ich entweder für bigott oder zutiefst niederträchtig“, meinte ich. „Deshalb kann ich Elektroautos und ihre Befürworter nicht ausstehen. Das die Elektroautos an Primärenergie viel mehr Energie verbrauchen als Benziner oder Diesel, das stört mich gar nicht mal so sehr“, sagte ich.

„Wie jetzt, die sollen doch so sparsam sein!“, rief er und sah mich verwundert an.

„Ja, wenn Sie immer schön langsam fahren und mit möglichst konstanter Geschwindigkeit. Aber dann sind auch Benziner und Diesel sehr sparsam. Sobald Sie aber dynamisch fahren, also oft beschleunigen und abbremsen, steigt der Energieverbrauch durch den Innenwiderstand der Batterien rapide an und übertrumpft sogar den der Verbrenner. Noch lustiger wird’s, wenn Sie mal von ihrer Vorstellung abkommen ‚Der Strom kommt aus der Steckdose‘ und den Energieverbrauch von der Stromerzeugung bis zum Rad in Betrach..“

„..Ich bin gar nicht der Meinung, der Strom käme aus der Steckdose! Ich bin mir der Problematik schon bewusst“, unterbrach mich mein Tresen-Nachbar aufgebracht.

„Ok, dann wissen Sie vielleicht auch, dass die größten Energieverluste beim Aufladen der Batterie passieren. Sie sind um so größer, je schneller man lädt. Und der Trend geht aus Praktikabilitätsgründen zu immer schnellerem Laden. Damit ist das E-Auto ein richtig monströser Energiefresser, mit mindestens viermal mehr Primärenergieverbrauch als zum Beispiel ein in der Motorleistung vergleichbares Dieselfahrzeug. Aber es hat auch immer noch rund den doppelten bis dreifachen Energieverbrauch als ein Benziner.“

„Das klingt für mich sehr merkwürdig. Das widerspricht allem, was man aus Politik und Medien so hört. Ich werde mal einen Fachmann dazu fragen“, antwortete er kritisch.

„Der Fachmann sitzt gerade vor Ihnen und hat’s Ihnen erklärt. Aber fragen Sie gerne noch andere unabhängige Automobilexperten – falls es die noch gibt. Fragen Sie besonders die unabhängigen Fachleute, die sich mit elektrischen Batterien auskennen, wenn Sie’s mir nicht glauben.“, antwortete ich beleidigt. „Ach, wussten Sei eigentlich, dass es Elektroautos schon im 19. Jahrhundert, lange vor den Verbrennungsmotoren gab und dass sie sich gegen den Verbrenner nicht durchsetzten konnten, weil sie so unpraktisch waren. Also, alles nur ein alter Hut! Prost!“

Wie kann man heutzutage mit seinem Wissen aus Fachbüchern und Vorlesungen noch gegen Milliarden von unrichtigen Facebook-Einträgen, gegen digitale Gerüchte und eine zusammengebraute laienhafte Konsensmeinung der Massen von Unwissenden aus dem Internet ankommen, fragte ich mich und trank einen großen Schluck Bier.

„Ja, genau: unabhängig! Das ist das wichtigste!“, rief mein Nachbar plötzlich. „Wenn man bedenkt, wie die Automobilkonzerne uns alle betrogen haben! Jahrelang haben sie uns Abgaswerte vorgegaukelt, die so nicht stimmten!“

„Ja, aber alle wollten es doch ganz genau so hören!“, rief ich. „Alle wollten SUV’s kaufen, die abgesehen davon, dass sie die größten, schnellsten und schwersten Autos waren, die jemals für den Massenkonsum gebaut wurden, dazu auch noch weniger Treibstoff als alle Fahrzeuge davor verbrauchten. Nur um ihr eigenes Umweltgewissen zu beruhigen, wollten es alle glauben!

Jeder, der jemals in der Schule für eine Sekunde im Physikunterricht aufgepasst hatte und schonmal von schwerer Masse und von Luftwiderstand gehört hatte, musste wissen, dass dies unmöglich war. Aber niemand hinterfragte es! So etwas nennt man doch nicht Betrug der Automobilkonzerne! Das nennt man Selbstbetrug in der Gesellschaft! Und mit den Elektroautos wiederholt sich gerade ganz genau das gleiche wieder! Es ist die selbe ökologische Bigotterie, nichts weiter!“

„Das sehe ich nicht so“, sagte mein Nachbar ganz ruhig.

„Und das nennt man Dummheit“, sagte ich ebenso ruhig.

„Also hören Sie mal!“, rief er.

„Ja, Sie haben recht. Wir wollen nicht persönlich werden. Ich meinte auch mehr die Dummheit der Gesellschaft – ein Massenphänomen, als Sie, mein Freund.“

„Ja genau, lassen Sie uns lieber beim Thema bleiben: Elektromobilität. Auf jeden Fall ist sie gut für’s Klima. Zumindest, wenn der Strom aus Wind- und Solarenergie kommt“, drosch er weiter zu meiner Freude bekannte ökopolitische Phrasen.

Ich wurde allmählich wütend. Warum musste ich mich mit so einem Mist abgeben? Warum sollte ich Laien und Nichtfachleuten immer wieder erklären, was die Wirklichkeit ist? Dazu waren doch die Medien da! Zumindest die öffentlich-rechtlichen Programme, sollten Fachwissen, populärwissenschaftlich aufbereitet unter das Volk bringen, dass dieses in demokratischen Wahlen aufgrund eines fundierten Wissens die richtigen Entscheidungen treffen konnte.

Das war nicht mein Job, verdammt nochmal!

„Jetzt reicht’s mir aber!“, rief ich.

„Tausende Jahre habt ihr euch knechten lassen, habt alles geglaubt, was man euch erzählte, um euch bis auf den letzten Blutstropfen melken zu lassen und eure Arbeitskraft bis zum letzten Atemzug ausbeuten zu lassen. Die Einkehr in das Innere war euer Trost. Mit Gebet und demütiger Meditation ertrugt ihr eure Unterjochung freiwillig bis in die Neuzeit, bis es endlich Befreiung aus der selbst mit verantworteten Knechtschaft gab.

Nun aber legt ihr allen Fortschritt der letzten fünfhundert Jahre freiwillig wieder ab: Reformation, Aufklärung, Naturwissenschaft und Technik zum Wohle der Menschen, Revolutionen, Demokratie. Endlich hattet ihr ein Zeitalter erreicht, in dem jeder alles lernen, alles werden konnte, was er wollte und wozu er fähig war. Wir konnten die Wahrheit erfahren und verbreiten. Wir hatten Philosophie, Mathematik, Musik, Biologie, Physik, Chemie und Technik auf eine nie dagewesene Stufe gebracht und ihre Anwendung befreite uns von der Knechtschaft. Wir hatten bereits einen Fuß auf dem Mond. Wir waren bereit, in das Sonnensystem zu ziehen und dort Energie und Rohstoffe für eine glorreiche humanistische Zukunft abzuernten und weiter zu wachsen, bis zu den Sternen.

Und dann kamt ihr: ihr Bücklinge, ihr Duckmäuser, die Leute mit dem schlechten Gewissen, die Devoten und Ängstlichen, die sich gerne treten lassen, die gerne gesteuert werden von den Anderen, die ihnen das unbequeme Denken und noch unbequemere Entscheiden gänzlich abnehmen.

Jetzt sprecht ihr im Chor: Ja, ich zerstöre mit meinem bloßen Dasein die Welt. Ja, ich verzichte freiwillig. Ja, ich tue, was für die Umwelt richtig ist, nur nicht für mich.

Die Mächtigen haben euch von der Umweltzerstörung erzählt, damit ihr euch ihnen freiwillig unterwerft! Die Mächtigen sagen euch, ihr seid nichts wert, damit ihr es glaubt! Jetzt haben sie erkannt, dass sie euch bald gar nicht mehr brauchen, weil ihre Maschinen immer intelligenter werden und sich damit die Produktion von Gütern voll und ganz automatisieren lässt. Bald benötigen sie euch nicht mehr, damit ihr ihnen ihre Paläste, ihre Schiffe, ihre Flugzeuge baut. Dann haben sie sich ihr Paradies auf Erden endlich geschaffen und ihr, die Arbeiter, die Dummen, dürft ganz langsam in Ruhe aussterben!

Es gibt bereits in den Medien junge Frauen, die dort von sich erzählen, dass sie aus ökologischer Überlegung keine Kinder mehr haben wollen, weil Kinder schlecht für das Klima seien. Sie schaffen sich und ihre Erblinien also freiwillig nun selber ab!

Die Mächtigen haben gesiegt! Ich verachte euch für eure Feigheit und Dummheit, dass ihr all die globalen Katastrophen, von denen man euch erzählt, das ausgerechnet ihr sie verursachen würdet, aus purer Angst und Bequemlichkeit nicht einmal hinterfragt! Das ihr glaubt, die Ressourcen seien begrenzt, das ihr in letzter Konsequenz glaubt, IHR SEIET BEGRENZT!!“, schrie ich sitzend und in die Spiegelwand hinter den Tresen sehend.

Im Spiegel sah ich, dass sich bereits eine Menge von Männern allen Alters zwischen zwanzig und siebzig in zwei Reihen am Tresen um mich herum gesammelt hatten. Sie schwiegen, sie drehten ihre Köpfe so, dass sie jedes Wort hörten.

„Aber wie soll das gehen!“, rief nun einer. „Die Ressourcen sind begrenzt! Wenn wir alles verbraucht haben, dann kommt das Ende!“

„Seid ihr blind!“, schrie ich wütend. „Traut ihr nicht einmal mehr euren eigenen Augen! Wenn ich nachts in den Himmel sehe, dann sehe ich tausende Sterne mit zehntausenden Planeten! Dann sehe ich in unmittelbarer Nähe den alten Mars, das Jupitersystem mit seinen Monden und die Welt des Saturn! Sehe ich durch ein Teleskop, dann sehe ich bereits Milliarden Sterne mit zehn Millarden Planeten, viele davon sind bewohnbar: das sind Millionen Welten wie die Erde mit unendlichen Rohstoffen, die ich da sehe!

Ich sehe bei Gott keine begrenzten Ressourcen!

Wer mir erzählt, es gäbe begrenzte Ressourcen, den halte ich entweder für kriminell oder für extrem dumm!“

Ein Raunen ging durch die Menge!

„Ja aber, wie sollen wir an diese Ressourcen heran kommen. Für uns sind sie unendlich weit entfernt. Wir haben doch nichts davon!“, rief ein anderer verzweifelt.

„Ja, weil man euch den einzigen Weg zu den Sternen vorenthält. Nur Milliardäre können sich die Reisen zu den Planeten mit chemischen Raketen leisten.

Der einzige Weg in das All, den es für das einfache Volk gibt, das ist der nukleare Weg!

Und den habt ihr euch in einer demokratischen, vom laienhaften Konsens getragenen Entscheidung für eure eigene Lebenszeit erst einmal selbst abgeschafft, ihr Vollidioten!

Und lasst euch auch noch ruhig stellen mit diesen Spieluhren, die ihr alle mit euch herum tragt, damit man euch mit allen notwendigen, vorgefertigten Informationen füttert, die ihr braucht, um die richtigen Entscheidungen zu Gunsten der Mächtigen zu treffen, und mit denen man euch praktischerweise noch dazu auf Schritt und Tritt überwacht. Statt Bomben zu bauen spielt ihr lieber Computerspiele, ihr Schwachköpfe!“

„Das ist Religion!“, rief einer ängstlich.

„Ach, was! Spätere Generationen werden eure Dummheiten ausbaden müssen und den Schaden reparieren, den ihr verursacht habt. Sie werden dann mit dem massiven Einsatz von Nuklearenergie zu den Sternen auffahren und frei sein. Ihr aber werdet in digitaler Knechtschaft bis zu eurem natürlichen Tode auf Sparflamme weiterleben. Die Nachfahren der Mächtigen werden über euch – die Umwelt aber nicht sich selbst schützenden Schwachköpfe – lachen! Ihr armen Idioten, seit doch bereits die Untermenschen und die Knechte der Mächtigen. Und dann schafft ihr euch auch noch mit Begeisterung selbst ab! Haha!

Es gibt keinen wirklichen Fortschritt.

Die Geschichte wiederholt sich nur“, waren meine letzen Worte.

Ich stand auf. Es reichte mir. Ich hatte keine Lust für die Dummköpfe um mich herum den Aufklärer oder Revoluzzer zu spielen. Sollten sie in ihrer lauwarmen Soße doch die nächsten Jahrhunderte weiter auf kleiner Flamme garen und ihren so fernen ‚Umwelt‘-Begriff mit Begeisterung schützen und sich jeden Spaß und jede Lebensfreude selber nehmen und auf alles verzichten, selbst auf eigene Nachkommen! Ich dachte lieber an mich selbst und ging.

Ende.

(Die Geschichte dient als Gleichnis oder Vehikel. Die in der Geschichte vorkommenden Personen sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit einer lebenden Person ist rein zufällig und nicht beabsichtigt. Das Ereignis hat so nie stattgefunden.)

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