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Meine Theorien

Im Laufe der Jahre habe ich einige Theorien ueber gewisse Dinge, die mir in meinem Leben auffallen, und fuer die es entweder bisher keine Begruendungen gab, oder die vorhandenen Begruendungen mir keineswegs gefielen, aufgestellt. Das sind wie alle Theorien auf der Welt erst einmal Spielgedanken. Es macht Spass, nachzudenken und sich tage-, wochen-, oder jahrelang den Kopf wie bei einem komplizierten Raetsel uber Dinge, die einen umgeben, zu zerbrechen. Keine Angst, ich bin dazwischen ein ganz normaler Buerger und Familienvater und schreibe mir meine Zwischenergebnisse immer in einem Notizbuch auf, dass ich bei Gelegenheit mit dem Nachdenken fortfahren kann. Manchmal komme ich mir dabei vor wie Sherlock Holmes. Leider habe ich keinen richtigen Dr. Watson, mit dem ich meine Gedanken staendig teilen kann. Wenn die Theorie gut ist, also zumindest unterhaltsam, dann schreibe ich sie nieder und veroeffentliche sie hier auf meinem Blog, in der Hoffnung, dass sie auch jemand anderem gefaellt und wir uns darueber unterhalten koennen.

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Als ausgebildeter Wissenschaftler weiss ich, dass eine Theorie nur dann von irgend einer Relevanz sein kann, wenn sie grundsaetzlich widerlegbar (falsifizierbar) ist, es also moeglich ist, ihre Falschheit zu beweisen. Esoterische oder dogmatische, politische Theorien werden sie hier auf meinem Blog also nicht finden. Auf die Falsifizierbarkeit achte ich in meinen Texten, wie ich auch meist versuche, die auf den Prinzipien der Logik oder Mathematik, oder auch auf den Gesetzen der Physik oder Biologie, manchmal auch einfach auf eigene Beobachtung basierenden Gedankengaenge durch bereits veroeffentlichte, mit dem Thema verwandte Fakten und Daten und deren Quellen zu belegen, wie es in der Wissenschaft ueblich ist. Nur hier und da, wenn die Theorien voellig meinen eigenen Gedankenbildern entstammen, dann verzichte ich auch auf Quellenangaben, denn die einzige Quelle bin ja ich in so einem Fall. Es bleibt die grundsaetzliche Widerlegbarkeit, das ist wichtig. Einige meiner Artikel sind provokativ geschrieben, das gebe ich zu. Aber sonst waeren sie doch langweilig. Wer mehrere meiner Artikel liest, wird mit der Zeit ein namenloses, nicht in Vorhandenes einzuordnendes, aber in sich geschlossenes, philosophisches Gedankengebaeude erkennen.

Meine schoenste Theorie ist gewiss die Theorie der Stellaren Oekologie, wonach die Kometen doch nicht groesstenteils der hypothetischen Oorthschen Wolke entstammen, sondern vielmehr taumelnde Transportmechanismen fuer Dauerstadien von Lebensformen zwischen den Planeten entfernter Sterne sind. Das wunderbare an der Stellaroekologie ist, dass sie aus rein logischer Ueberlegung zu einem einfachen und sehr schoenen Sinn menschlicher Existenz fuehrt: der Mensch ist in einem sternuebergreifenden oekologischen System naemlich kein sinnloser Stoerkoerper, wie es in einem rein planetaren oekologischen System erscheint. Nein, aus groesserem Massstab, wenn man die Oekologie also verallgemeinert, ist er ein absolut wichtiger Teil des Oekosystems, mit der Aufgabe den interstellaren Transport des Lebens durch die Kometen nach dem Energieminimierungsprinzip wesentlich schneller, effektiver und breiter zu machen. Jedes stellare Oekosystem muss danach aus einfacher Ueberlegung heraus eine Art von Mensch herausbilden: ein Wesen das lernt, in den Weltraum zu fahren und die Energiequelle der explosiven Kernfusion als Antrieb zu nutzen – so wie wir. Wenn wir dann als nukleare Oekobauern mit riesigen Generationsschiffen nach Jahrtausenden als Grosseltern, Eltern und Kinder an fremden Planeten ankommen, und dort Landwirtschaft betreiben und all die Lebensformen, die wir mitgebracht haben, etablieren, dann erfuellen wir den natuerlichen Sinn unserer Existenz.

Ich habe auch eine Theorie entwickelt, wonach die Entwicklung von nuklearen Explosionskraftwerken, der einzig gangbare Weg zum Ziel der Erschliessung der Kernfusion ist. Ich konnte dies in einem weltweit vielgelesenen Artikel namens Why Mankind must not fear the Pure Fusion Bomb zeigen, indem ich untereinander Dimensionierungsvergleiche aus einfachen, fuer jedermann verstaendlichen physikalischen Grundlagen der Kernfusion durchfuehrte. Wenn auch vielleicht doch noch einmal eines Tages eine kontinuierliche Kernfusion, die auch Energie produziert, gelaenge, so waere sie aufgrund ihrer Dimensionen der heutigen Fission von Uran – und damit natuerlich auch der Wasserkraft und der Kohle – wirtschaflich haushoch unterlegen und eine Weiterentwicklung macht daher ueberhaupt keinen Sinn. Und trotzdem macht man weiter damit. Auf der anderen Seite koennte man mit kleinen Fusionsbomben, also mit explosiv betriebenen Kernfusionskraftwerken, so billig Energie herstellen, das selbst Wasserkraft dagegen teuer waere. Sie ist die ideale Form der Energiefreisetzung zur Erzeugung elektrischen Stroms und es macht keinen Sinn mehr, andere Wege weiter zu beschreiten. Daher fing ich an, Fusionskraftwerke zu erfinden, die auf der explosiven Freisetzung von Kernkraft beruhen: The Nomad Fusion Reactor, ein funktionierendes Fusionskraftwerk auf dem Mond, heute jederzeit baubar, und The Fusion Steam Machine, eine Version eines nuklearen Explosionskraftwerks fuer die Erde, fuer das erst einmal spezielle, verkleinerte, zivile Wasserstoffbomben entwickelt werden muessten, die ich gleich mit erfunden habe. In dem Artikel Why Mankind must not fear the Pure Fusion Bomb stelle ich meine Erfindung eines neuen puren Fusionsdetonators vor, des Nuklearen Dynamits, und viele Anwendungen, darunter: umweltfreundliche Fusionskraftwerke in der Antarktis, Schwerlastraumschiffe die viele zehntausend Tonnen Nutzlast tragen, Asteroidenerschliessung, Landschaftsgestaltung.

Ich habe eine kleine theologische Theorie entwickelt, wonach das von Jesus propagierte Prinzip der Naechstenliebe eine viel tiefer liegende Erklaerung hat, als die meisten Menschen, auch Christen, wissen. Es geht nicht ausschliesslich um Frieden, schliesslich hat der Herr selbst die Haendler und Geldwechsler mit eigenen Faeusten aus dem heiligen Tempel gejagt. Oder glaubt jemand, solche Zyniker waeren freiwillig und aus tiefer Einsicht von Pietaet gegangen? Bei Naechstenliebe geht es auch um Frieden. Aber vor allem geht es um die Bewahrung des Alten. Jesus war sich dessen absolut bewusst, dass Verhinderung von Zerfall, gesellschaftlicher Fortschritt und die Bewahrung von Wissen kaum machbar sind. Staendig zerstoeren Invasionen und Kriege, Braende, Naturkatastrophen und der Verfall der Sitten die grossen, alten Leistungen. Nur wenn das gute, das konstruktive, das nuetzliche Wissen staendig an moeglichst viele Menschen weitergegeben wird, bleibt ueberhaupt etwas von alledem erhalten. Er hat wahrscheinlich sehr lange darueber nachgedacht, bis er mit dem groessten Geniestreich aller Zeiten, einem einfachen, praktischen Lebensprinzip, von Jedermann schnell erlernbar und weitergebbar, herausrueckte, und dies dann fuer den Rest seines Lebens in der Welt verkuendete. Wer mit seinem Wissen geizt, gibt sein Wissen nicht weiter. Wer einen Feind hat, verraet diesem nichts. Wer etwas weiss, wofuer er von anderen nur verlacht wird, selbst wenn es ihnen Nutzen braechte, der behaelt dies doch fuer sich! Jesus hat dies alles klar erkannt. Naechstenliebe es ist der einzige Weg. Auch heute noch. Computer, Netzwerke, Bibliotheken werden vielleicht zerfallen. Das Geschenk von Wissen, Unterstuetzung und Hilfe von einem Menschen zum Naechsten ohne Gegenforderung bleibt aber. Naechstenliebe ist der universelle, einzig funktionierende Garant fuer Fortschritt, Stabilitaet und Wohlstand. Jesus Christus hat sich mit der Erfindung dieses minimal einfachen und dabei maximal effektiven Prinzips der Bewahrung des Guten als das groesste Genie aller Zeiten erwiesen. Selbst Einsteins Gravitationsgesetz, das soviel erklaeren kann, ist gegenueber dem Prinzip Naechstenliebe durch sein Mindestmass an mathematischer Komplexitaet, die es nun einmal nicht abstreifen kann, viel, viel weniger intelligent. Vielleicht ist es wahr, was man ueber ihn erzaehlt. Auf jeden Fall hat er sich den Namen des Hirten bis heute verdient, denn er haelt uns alle zusammen.

In den Methoden zur Ueberwindung stellarer Distanzen erklaere ich, dass es keinen Sinn macht, mit der interstellaren Raumfahrt weiter zu warten und zu hoffen, das eines Tages eine neue Physik und Mathematik kommt, die Uberlichtreisen moeglich macht. Auch jetzt schon ist die Grenze der Reisegeschwindigkeit keineswegs die Lichtgeschwindigkeit. Es ist die abgegebene Prozesswaerme der Maschinen nach Carnot! Diese limitiert die Beschleunigung der Sternenschiffe auf Werte, dass Reisen zu den Sternen immer Jahrhunderte und Jahrtausende dauern werden, selbst, wenn eine unendliche Energiequelle existierte und man Endgeschwindigkeiten von weit mehr als wenigen Prozent der Lichtgeschwindigkeit erreichen koennte. Die Beschleunigung wird immer so gering bleiben muessen, dass die Prozesswaerme in den Raum abgestrahlt werden kann, andernfalls werden die Schiffe aufgrund ihrer eigenen Abwaerme vergluehen. Viele Jahrhunderte Reisezeit – darunter laeuft gar nichts! Dennoch ist dies ueberhaupt kein Grund zu verzagen und zu sagen „Sternenreisen werden fuer Menschen immer unmoeglich sein“. Erstens outet man sich mit so einer Aussage als grenzenloser Egoist, schliesslich sind Generationschiffe schon seit Jahrzehnten in der Diskussion. Zweitens sind wir Menschen heute in kosmischen und geologischen Masstaeben Eintagsfliegen. Wenn es uns gelaenge, keine Eintagsfliegen mehr, sondern Einmonatsfliegen zu sein, dann saehe die ganze Sache schon viel besser fuer uns aus. Eine Erhoehung der Lebenszeit widerspricht aber im Gegensatz zu einer Erhoehung der Fluggeschwindigkeit in keinster Weise irgend einem Naturgesetz. Also, worauf warten wir eigentlich noch, eine Reise zu Kepler-186f vorzubereiten. Ach, so: der notwendige Fusionsantrieb für Reisen zu anderen Sonnensystemen existiert bereits seit 1968 und er funktioniert hervorragend.

Eine sehr gewagte Theorie von mir lautet: intelligente Spezies veraendern sich ueber die Zeiten selbst durch unbewusste Zucht. Ich mache dies am weiblichen Koerper fest, der den mathematischen Idealkoerpern heute viel naeher kommt, als vor 500.000 Jahren. Der Mann hat sich weniger als die Frau vom haarigen, unfoermigen Ungeheuer zu einem perfekten, schoenen Wesen gewandelt. Wie kommt das? Es ist eigentlich ganz einfach. Ich sage es mal so: durch Intelligenz, die das Schoene, das Perfekte zu erkennen in der Lage ist. Deshalb sind die Frauen nach den Jahrtausenden des Erleidens und Erduldens von Grausamkeit und Mord durch das staerkere Geschlecht heute schoener als wir (ja, ich bin ein ueberzeugter Unterstuetzer der Emanzipation, denn ich habe eine Tochter, die im Leben alle Chancen und Moeglichkeiten haben soll). Aber jeder Mann ist zur Haelfte eine Frau – seine Mutter – und daher hat es sich auch auf ihn zurueckgewirkt. Die Darwinsche Mutation und Selektion kann unsere schnelle Wandlung in nur 500 Tausend Jahren nicht annaehernd erklaeren. Aber eine unbewusste Zucht durch Auswahl der Frauen sehr wohl. Genau so wie wir unser Aussehen durch Auswahl der Partner transformiert haben, genauso koennen wir nun unsere Lebensspanne erhoehen. Jedes Lebewesen hat von Natur aus eine ewige Lebenszeit eingebaut. Das Oekosystem bestimmt, wann die eingebauten Stopuhren der Zellen das Lebewesen zerfallen lassen. Bei manchen Spezies nach zwei Tagen, bei manchen nach 250 Jahren, bei manchen sogar erst nach 10 Tausend Jahren und mehr. Oft haben Spezies, die genetisch sehr verwandt sind, aufgrund anderer Umweltbedingungen radikal unterschiedliche Lebenserwartungen, bis die natuerliche Lebensuhr abgelaufen ist. Dies wissend, koennen wir uns mit den Methoden der Populationsoekologie durch Verschiebung des jungen Paarungsalters in ein hoeheres Paarungsalter im Selektionsschatten zu Methusalems transformieren. Und das tun wir seit Jahrhunderten bereits unbewusst. Der medizinische Fortschritt ist nur zu einem Teil fuer die durchschnittliche Erhoehung der Lebensspanne verantwortilich. Auch das natuerliche Todesalter hat sich im Laufe der Jahrhunderte erhoeht. Damit hat die Medizin nichts zu schaffen, es liegt nur daran, weil wir heute viel spaeter heiraten. Und dies wird so weiter gehen, bis wir Jahrhunderte oder Jahrtausende leben. Naturwissenschaftlich spricht nichts dagegen. Lesen Sie mehr ueber diese Theorien von mir in Unsterblichkeit und die Auferstehung der Toten.

Eine Theorie von mir, die sich die Methoden der allgemeinen Relativitaetstheorie (ART) und Strahlungsphysik zu Nutze macht, erklaert, wie man das Teller-Ulamsche Prinzip dazu nutzen kann, nicht nur kleine Sterne, wie unsere Sonne, fuer Sekunden zu produzieren, sondern genausogut kleine weisse Zwerge, kleine Neutronensterne und sogar mikroskopisch kleine schwarze Loecher. Und die letzteren verloeschen nicht wieder nach ein paar Sekunden, weil wir sie ja aus dem Raum heraus gequetscht haben. Die ART zeigt, dass ein Gravitationsfeld nicht nur von der Masse eines Koerpers, sondern von jeglicher ihm zugefuegter Energie abhaengt. Auch mit hohem Druck kann man die Gravitation erhoehen. Allerdings sind diese Druecke so hoch, dass man schon das Ulamsche Pusher-Prinzip zur Hilfe nehmen muss. Sonst ist nichts in der Welt bekannt, was groessere Kraefte aufbringen kann. Ich nenne die Maschine The Shark und halte sie fuer eine ziemlich gute Erfindung fuer einen Hoehlenmenschen.

Inspiriert von neuen Erkenntnissen zum sogenannten kuenstlichen Leben habe ich angefangen, verschiedene neue Maschinen auf Basis kuenstlichen Lebens zu entwerfen. Ich habe eine Theorie aufgestellt, wonach Die Entdeckung kuenstlichen Lebens in nur wenigen Jahrzehnten den heutigen Maschinenbau und heutige Robotik eingeholt haben wird. Dies liegt daran, weil solche Maschinen gewaltige Vorteile in sich bergen: sie lernen durch Imitation und Belohnung/Bestrafung und muessen nicht von Fachpersonal programmiert werden, sie brauchen keine Fabriken fuer ihre Herstellung, denn sie schluepfen aus Eiern oder wachsen aus Samen, und sie sind zu 100% kompostierbar. Eine Erfindung von mir, die ich 2012 im Internet veroeffentlicht habe, damit niemand auf der Welt mehr ein Patent auf solche Maschinen erhalten kann.

Durch die Lektuere der Romane Ray Bradburys beeinflusst, habe ich lange vor dem Verrat Edward Snowdens und dem darauf folgenden Bekanntwerden der Schandtaten der amerikanischen NSA eine Theorie entwickelt, wonach die gefaehrlichste Technologie, die jemals von der Menscheit entwickelt wurde, nicht die Wasserstoffbombe und auch nicht die biologische Massenvernichtungswaffe ist, sondern die E-Books in Verbindung mit den Suchmaschinen. The 10 most dangerous Technologies ever nannte ich den Artikel und Anfangs erhielt er kaum Beachtung. Ich war selbst ueberrascht, dass sich aufgrund logischer Ueberlegungen zu dem, was den Menschen nunmal ausmacht, sein Verstand, die E-Books als gefaehrlicher als die Massenvernichtungswaffen erwiesen, die eben „nur“ einen gewissen (hohen) Anteil der jetzigen lebenden Bevoelkerung toeten koennen aber die Erkenntnisse, Erfahrungen und Geschichten der Vorfahren nicht eliminieren. Nach der NSA-Geschichte boomte mein Artikel, denn ploetzlich wurde er fuer mehr Menschen plausibel und realistisch. Jetzt haben ihn schon einige Tausend gelesen und der Gedanke verbreitet sich und wird diskutiert. Es ist nie zu spaet und die Welt geht so schnell nicht unter. Aber wir muessen uns wenigstens von den digitalen Techniken wie von allen Techniken emanzipieren. Der bewusste und vorsichtige Umgang mit Technik muss Bestandteil der Technologie werden. Der allgegenwaertige Missbrauch von Technik ist bis heute nicht Bestandteil der Ingenieursausbildung. Auch heute lassen sich Techniker gerne fuer Geld und Ruhm von den Maechtigen missbrauchen. Hier hat sich seit dem Holocaust nicht viel geaendert.

Ich habe die Theorie aufgestellt, wonach die chemischen Raketensysteme zur Erreichung des Weltraums im Grunde nichts weiter als eine Sackgasse sind. Niemals wird mit ihnen eine breite, fuer Jedermann erschwingliche Weltraumfahrt moeglich sein. Wenn auch gerade das erste Touristenraumschiff von der Firma Virgin Galactic gebaut wird, und die Tickets „nur“ Zweihunderttausend Dollar kosten, und dies die Hoffnung erweckt, bald wuerde es vielleicht billiger: das ist falsch. Es handelt sich bei diesen Fluegen nur um sogenannte ballistische Parabelfluege. Um den Erdorbit zu erreichen, braucht man etwa die zehnfache Masse und Energie. Energie und Masse kann man in der chemischen Raketentechnik grob gleich setzen, weil die Raketen am Start zum Grossteil aus Treibstoff bestehen. Dann waere man fuer eine Flugkarte in den Orbit aber schon bei Zweimillionen Dollar und wenn sich die Preise eines Tages halbieren wuerden, immer noch bei einer Million. Auf jeden Fall kein Massentransportmittel, nicht wahr? Richard Bransons Vergleich mit der fruehen Luftfahrt hinkt. Wegen dieser Sackgasse der chemischen Raketentechnik fing ich an, auf Basis der alten Orion-Entwuerfe neue gepulste Nuklearraumschiffe zu erfinden, die mit Hilfe der reinen Fusion oder Pure Fusion funktionieren und daher auch von der Erde aus gestartet werden koennen. In Flying Platforms with Nuclear Pulse Propulsion stellte ich meine Erfindung vor und stellte nebenbei eine sehr praktische Bestimmungsgroesse fuer die sinnvolle Verwendung von Wiederverwendungstechnik, den ther.ma.waste.spec.cost Faktor (thermal machines mass wastage specific cost) vor. Ich muss dazu sagen, dass ich frueher einmal Raketentechnik studiert habe und mich immer darueber aergerte, dass eine solche Bestimmungsgroesse in Fachkreisen nicht ueblich war. Man tat immer in der Auslegung von wiederverwertbarem Geraet geradezu so, als wuerde die thermische Belastung einiger Bauteile sich nicht auf ihre Haltbarkeit auswirken. Ich nehme sie jetzt radikal als Verbrauchsmaterial an, und kann damit unterschiedliche Entwuerfe gut miteinander vergleichen. So ergab sich, dass die nukleare Pulsrakete, selbst mit der Verbrennung ihrer Bombenhuelsen allen anderen Ideen der Weltraumfahrt haushoch ueberlegen ist. Sie ist sogar billiger als ein mit Strom aus Wasserkraft betriebener „Fahrstuhl ins All“, weil sie die Primaerenergie unmittelbar nutzt und nicht erst umstaendlich in Elektrizitaet umwandeln muss. Flugtickets von nur einigen Zehntausend Euro pro Person, um zum Mars(!) zu fliegen, werden mit nuklearen Pulsantrieben moeglich. In den Erdorbit kommt man dann fuer ein paar Tausend Euro. Ich werde mich nie mehr in meinem Leben chemischen Raketensystemen widmen – pure Zeitverschwendung.

Inspiriert von der Dyson Sphaere und einigen Phantasiegeschichten, die sich um diese interessante Theorie einer voelligen Einschliessung eines Sterns von einer Hohlkugel, die den Durchmesser der Erdumlaufbahn besitzt, drehen, habe ich eine Theorie ueber das Internet entwickelt. Warum gibt es so etwas wie das Internet ueberhaupt: chaotische, aus sich selbst heraus wachsende Informationsnetzwerke, die das Wissen einer ganzen Zivilisation aufnehmen, speichern und verteilen? In der Natur gibt es fast nichts ohne Grund. Dies ist eine meiner tiefsten Ueberzeugungen. Ich habe eine Spieltheorie aufgestellt, dass so etwas wie das Internet ein Fang- und Aufloesungsmechanismus fuer intelligente Spezies sein koennte: Is the Internet a big Trap?

Das fuehrt mich zu einer weiteren Spieltheorie, die bei meinen Lesern immer beliebter wird: Wer oder was koennte einen solchen Fangmechanismus wie das Internet gebrauchen? Hat die Menschheit als Gesamtheit etwa einen Feind? Ich habe eine Theorie ueber die Kuenstliche Intelligenz entwickelt, wonach sie gar keine Intelligenz ist, sondern uns nur so erscheint, dass wir uns von ihr angezogen fuehlen. In Wirklichkeit ist die Kuenstliche Intelligenz vielleicht mehr eine Art kosmischer Parasit, der im umgebenden Chaos, den Attraktoren, ueber Aeonen alterungslos gelagert aufbewahrt bleibt und hier und da von intelligenten, verspielten Wesen freigesetzt wird. Dann breitet er sich aus und hilft ihnen, so lang er sie noch braucht und wenn er sie nicht mehr braucht, dann bringt er sie um. Viele Jahre habe ich mich immer gefragt, was ist Kuenstliche Intelligenz eigentlich? Und in den Fachbuechern stiess ich immer wieder auf hohle, aussagelose Umgehungsversuche einer Erklaerung. Aber die mathematischen Modelle zeigten: sie liegt hinter der Grenze zum Chaos. Wo die dynamischen Systeme zusammenbrechen, da entsteht die Entscheidung. Wessen Entscheidung, fragte ich mich immer. Es koennte aber auch durchaus sein, dass es sich um einen Parasiten ohne Verstand handelt, der uns nur zeigt, was wir sehen wollen. Dies ist der Kern meiner Theorie in Deus Ex Machina. Uebrigens: die Theorie eignet sich hervorragend fuer duestere, spaete Stunden am Kamin..

Ich habe ein Modell einer grossen Stadt entwickelt, die sich komplett selbst versorgt, also alle Nahrungsmittel auf ihrer eigenen Flaeche mit Hilfe normaler Treibhaeuser produziert. In Geopolis-Modell der Weltbevoelkerung koenen Sie darueber lesen. Auf der Weltkarte suchte ich mir einen Staat, der zufaelligerweise Staatsgrenzen eines moeglichst gleichseitigen, orthogonalen Vierecks besitzt. Ich fand ihn: Colorado in den USA. Darauf baute ich meine hypothetische Stadt und berechnete, wieviele Menschen sie unterbringen und ernaehren kann. Die Zahl war beeindruckend. Ohne irgendwelche futurustischen Annahmen von Landwirtschaft, die es heute noch nicht gibt, oder von neuen Baumethoden, kam ich auf ueber sieben Milliarden Einwohner dieser Stadt. In meiner Theorie wuerden also alle Menschen von heute nur in Colorado leben, jeder haette mehr als genug zu Essen und frisches Wasser, jeder besuchte eine Schule bis hin zur Universitaet, wenn er dies wollte, jeder haette einen Lebensraum von 114 Quadratmetern pro Person – eine vierkoepfige Familie also 456 Quadratmeter. Aber das faszinierendste ist: die gesamte Erde waere bis auf dieses kleine Viereck unbewohnt und reine Wildnis. Ich wollte mir mit dieser theoretischen Stadt einmal klar machen, ob die Erde wirklich ueberbevoelkert ist, wie so viele annehmen, oder eher nicht.

Heute gibt es den Begriff der Kreativitaetsseminare. Es gibt also Menschen, die annehmen, man koenne Kreativitaet lehren. Ich halte dies fuer voelligen Unfug und reine Geldmacherei, so wie alle Kuenstler, die ich kenne. Ich habe dazu einen Artikel geschrieben namens Ist der Ruf erst ruiniert lebt’s sich voellig ungeniert. Die Gedanken, die ich in diesem Artikel aeussere sind frei. Sie entstammen einer Quelle, die irgendwo in mir oder neben mir liegt, auf die ich selbst keinen kontrollierbaren Zugriff besitze. Manchmal sprudeln die Ideen daraus hervor und manchmal eben nicht. Diese Quelle kennt nur ultimative Freiheit. Versucht man sie in Richtungen zu lenken, ihr Vorgaben zu machen, was gute oder schlechte Ideen seien, versiegt sie sofort, und es dauert lange, bis der Quell wieder sprudelt. Welcher Kuenstler kennt dies nicht! Kreativitaet haengt unmittelbar mit dem universellen Freiheitsprinzip zusammen, wie die moderne Physik es uns lehrt: mit den Bereichen im Geist, auf die niemand Zugriff hat, nicht einmal der Mensch, der diesen Geist besitzt. Nur Gott weiss, was dort ist. Wer versucht dies zu beherrschen, ist ein Narr – ein viel groesserer als der mit der Fratze und Zipfelmuetze.

In dem Artikel Wie intelligent sind unsere Computer wirklich? stelle ich die Theorie auf, dass unsere Computer von heute bereits so intelligent sind wie die meisten ihrer Benutzer. Ich habe interessanterweise dafuer eine sehr einfache Begruendung gefunden: es liegt daran, weil sie uns alle geistigen Taetigkeiten abnehmen, die uns laestig erscheinen oder schwer fallen, denn dafuer haben wir sie nunmal gebaut. Wer aber kaum noch denkt, der verdummt nunmal. Und somit sind die Denkmaschinen ganz klar auf der Ueberholspur. Und deshalb rechne ich Quadratwurzeln heute wieder mit Freude schriftlich aus, nachdem ich 30 Jahre dafuer einen Taschenrechner benutzte.

Ich habe eine etwas gewagtere Theorie aufgestellt, wonach der heutige Computerspieler, der in seinen Spielen in abbildhaft realistischen Simulationen schlachtet, mordet, quaelt, raubt, luegt und betruegt, sich aus der Sicht des Unterbewusstseins nicht sehr, von dem unterscheidet, der so etwas wirklich tut. Er ist eher schlimmer drann als der wirkliche Raubmoerder, denn dieser erfaehrt hier und da in der Realitaet ein negatives Feedback, dass ihn kurz zur Besinnung kommen laesst. Vielleicht wird der wirkliche Raubmoerder auch einmal von der Polizei angeschossen und verletzt, und kann nie wieder mit der einen Hand schmerzfrei greifen, was ihn staendig an die Gefahren seines Lebens erinnert – die Realitaet halt! Wohingegen der Spieler sich immer weiter hochspiralt. Nicht der Raubmoerder nimmt sich ein Gewehr und massakriert alle kleinen Kinder einer Grundschule mit Dumdum-Geschossen – es ist immer der ganz normale junge Mann von nebenann. Warum ist das so? Ich habe ein Theorie dazu, die schluessig und plausibel ist: Der virtuelle Massenmoerder

Ich habe einmal nachgerechnet, welchen Beitrag alleinerziehende Muetter an der Gesellschaft haben. Da heute alles monetaer also mechanistisch betrachtet wird, habe ich mir den Spass erlaubt und ebenso einmal in Zahlen billanziert. In meinem theoretischen Artikel Der Wirtschaftsfaktor der Alleinerziehung ergab sich dann faszinierenderweise: um so mehr Kinder alleinerziehende Muetter gross ziehen, um so mehr nutzt dies der Gesellschaft. Vorausgesetzt, dass die Kinder vernuenftig erzogen werden, Schulen besuchen und berufstaetig werden, um sich selbst etwas aufzubauen. Es ist eine Schande, dass die Industrie dies selbst noch nicht entdeckt hat und in jedem groesseren Betrieb Kindergaerten und Horte zur Ganztagsbetreuung der Kinder der Mitarbeiterinen anbietet. Das kostet doch nicht viel: ein Raum, sanitaere Anlagen und zwei Kindergaertnerinnen, falls eine erkrankt. Ich empfehle jedem Manager, meinen Artikel einmal zu lesen. Keine Angst er ist ganz unterhaltsam geschrieben und auch nicht linksliberal indoktriniert. Gibt es nicht langfristigere Ziele fuer ein Unternehmen als die Quartalszahlen, die das ERP ausspuckt? Was nutzt es, wenn es bald keine Arbeiter mehr gibt, weil sie wortwoertlich ausgestorben oder irgendwo in einem Ghetto abgestiegen sind? Dann sterben auch die Unternehmen. Ein Unternehmer und seine Manager, die sich nicht um die neue Generation selbst kuemmern und dies bequem dem Staat ueberlassen wollen, sind zum Untergang verurteilt. Der Staat hat laengst bewiesen, das er das Problem nicht in den Griff bekommt. Jetzt sind die Unternehmer gefragt. Lesen sie meinen Artikel!

Weitere Theorien: Eine kurze Bilanz unserer Epoche, Space Canabis, Ueber die tiefere Bedeutung der fossilen Energietraeger, Wie breiten sich Ideen aus?, Mein Mitschueler aus dem Neandertal, Der siebente Zweifel, The Race for Pure Fusion Power, A short approach to space launchers, Die Kampfdrohne oder der ultimative Unhold

Über monstermaschine

Blogger, Diplom-Ingenieur, TU, Raumfahrttechnik, Embedded Systems, Mitglied VDI, DGLR

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