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Neuigkeiten

Ich war nicht untaetig in der letzten Zeit. Die meisten Artikel auf diesem Blog sind ja waehrend meines Sabatjahres 2012 entstanden. Danach ist die Produktionsrate stark abgefallen. 2013 habe ich neben meiner Taetigkeit als Ingenieur – die mich zur Zeit leider etwas vom Bloggen abhaelt – ein Kinderbuch verfasst. Meine Tochter hat mich darum gebeten. Es ist noch nicht ganz fertig, wird aber sehr lustig und unterhaltsam und ist natuerlich ganz unpolitisch. Kinder sind viel zu schlau, als dass man ihnen sagen muesste, was richtig und was falsch ist. Das haben sie im Gegensatz zu uns Erwachsenen – die wir die offensichtlichen Naturrechte eines jeden Menschen oft leider vergessen haben und uns dabei sogar schwer tun, den Aermsten und Schwaechsten gegenueber mildtaetig zu sein – wirklich nicht noetig. Meine grossen Idole der Kinderbuchliteratur – die ich an dieser Stelle aber auf keinen Fall verraten moechte – waren sich dessen immer bewusst und pfiffen einfach auf die Welt der Erwachsenen.

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Foto: Autor

Ansonsten habe ich in letzter Zeit folgende Erfindungen getaetigt: Ich habe vor allem mein terrestrisches, unterirdisches Puls-Fusionskraftwerk [1] komplett ueberarbeiten und verbessern koennen, und mit sekundaerer Literatur zu konventionellen und nuklearen Detonation sowie Sekundaerliteratur zur Dynamik und Plastizitaet von Gesteinsformationen aus Bauingenieurssicht weiter abgesichert, und konnte den Aufwand zum theoretischen Bau soweit reduzieren, dass es nun mit grossem Abstand billiger als Wasserkraftwerke und Natururan-Reaktoren sein wird. An der hohen Sicherheit des Kraftwerks hat sich weiter nichts geaendert – sie ist ja inhaerent durch den Pulsbetrieb und die einfache Abstellbarkeit der Dampfquelle vorhanden. Wen es interessiert, der kann im Inhaltsverzeichnis [2] diese Blogs viel ueber die gedankliche Voergaenger dieses bisher letzten, aber unveroeffentlichten Entwurfs finden.

An meinem lunaren „Nomad“-Fusionsreaktor habe ich nicht weitergearbeitet. Die Antarktika-Version [3] dieses Nomad-Fusionskraftwerks [4], die auf purer Fusion beruht, bleibt nach wie vor absolut perfekt, denn sie besitzt den unvergleichlichen Vorteil, dass sie Arbeitsmedium wie auch selbstheilendes, homogenes, zuverlaessiges Baumaterial von Natur aus mitbringt. Ich moechte an dieser Stelle keine detaillierte Beschreibung des Fusionskraftwerks wiedergeben, nur soviel: im Prinzip handelt es sich um eine ringfoermige Anordnung unterirdischer in das Tiefeneis nuklear gesprengter, kugelfoermiger Kavernen. Ein Armband aus Perlen waere ein anschauliches Modell. In den sphaerischen Kavernen wird abwechselnd mit der Waerme aus nuklearen Detonationen Dampf erzeugt. Der dabei freiwerdende Wasserdampf wird zum Betrieb von Turbinen genutzt. Wasser ist ein natuerlicher Moderator fuer Neutronenstrahlung und daher ist die Energieausbeute gut. Durch den Einsatz sogenannter purer oder reiner Fusion mit explosiv-chemisch-elektrischer Initialzuendung wird eine Umweltverschmutzung des Tiefeneises weitgehend vermieden. Radiatoren oder Konvektoren sind fuer die thermodynamische Bilanz nicht notwendig, weil das umgebende Eis als Langzeitradiator dient. Damit ist der gewonnene Strom extrem billig.

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Zeichnung: Autor

Ich moechte aber an dieser Stelle einmal anmerken, dass der Nomad-Fusionsreaktor vom Antarktika-Typ  genauso einfach und gut im Schelfeis Groenlands, in den Permafrostboeden der Erde, wie Finnland, Kanada, Alaska, Sibirien und den Permafrostboeden des Planeten Mars, sowie auf den Eismonden des Jupiter, Europa, Ganymed und Calisto funktioniert, also recht universell einsetzbar ist.

Ich habe einen neuen Fusionsantrieb fuer Raketen und Raumschiffe erdacht, muss aber noch eine entscheidende, leider zeitintensive Berechnung durchfuehren, um mich bei seiner Veroeffentlichung fuer meinen Geschmack nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen.

Ausserdem konnte ich meinen veroeffentlichten Gedanken des Kuenstlichen Schwarzen Loches als konstruktiven Baustein neuer darauf basierender Maschinen weiterentwickeln. Eine meiner spekulativsten Ideen ist der Bau kuenstlicher schwarzer Loecher jenseits des Neptuns mit Hilfe des Ulamschen Prinzips, der sogenannte „Shark“ [5]. Hierfuer benutze ich einen Ansatz der sogenannten „Staggered Detonations“, die den Anpressdruck auf den Pusher auf die Schallgeschwindigkeit des Pushermaterials limitieren, so dass die Detonation ihn nicht zerlegt und immer neue Energie fuer die Kompression zugefuehrt werden kann. Damit kann er immer weiter und ueber alle Grenzen hinaus komprimiert werden. Nun haben Ueberlegungen zum Shark und zur vierdimensionalen Geometrie in Verbindung mit den raumzeitlichen Phaenomenen um schwarze Sterne zu einem Gedankenmodell eines mit heutiger Technik machbaren und finanzierbaren „Wurm“-, „Sprung“-, oder „Warp“-Antriebs gefuehrt, oder wie er auch immer genannt wird, der auf dem Prinzip der extremen Raumverzerrung am Ereignishorizont beruht, ohne das Vehikel dabei zu zerreissen oder fuer immer zu verschlingen.

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Zeichnung: Autor

Zusaetzlich habe ich in den letzten Monaten einen moeglichen Weg gefunden, mit Hilfe der Radioteleskopie zweifelsfrei technisch Zivilisationen, die mindestens so weit wie die heutige Menschheit fortgeschritten sind, zu entdecken. Es ist spekulativ aber technisch ganz einfach umzusetzen und daher sehr kostenguenstig. Vielleicht wird es so auch schon von den Radioastronomen umgesetzt (da bin ich nicht sicher). Es bedingt aber, dass einige solcher Zivilisationen entdeckt werden wollen.

Ich weiss nun, dass es viele Wege gibt, Wohlstand und Reichtum fuer alle Menschen auf der Erde und die Erreichbarkeit der entferntesten Sterne zu ermoeglichen: einige schnelle und viele langsame Wege. Die schnellsten sind die gefaehrlichsten, weil hier die gesellschaftliche Reaktionszeit die geringste ist. Ich kann nur jedem raten, der bei seiner Suche und Forderung nach schneller Veraenderung einen der schnellen Wege der Wissenschaft findet, sich dafuer um so mehr Zeit zu nehmen, gut zu ueberlegen, ob eine Veroeffentlichung  oder gar Umsetzung eine gute Idee ist. Warum nicht ein paar Jahre oder besser ein paar Jahrzehnte darueber nachdenken? Warum die grosse Verantwortung nicht spaeteren Generationen in einigen tausend Jahren ueberlassen? Wir leben heute im Jahr 5774 (zumindest nach dem juedischen Kalender), warum nicht einige der schwerwiegendsten Entscheidungen der Menschheit zum Beispiel auf das Jahr 7774 verschieben? Wir haben doch so viel Zeit! Ruhm- oder Geltungssucht duerfen in Anbetracht der unermesslichen Tragweite hochenergetischer, raumueberwindender System keine Rolle mehr spielen. Und wer uebrigens glaubt, es gaebe in Wissenschaft und Technik schwarz und weiss, es gaebe also eine sanfte oder harmlose oder gruene Technologie ohne Nebenwirkung, die man nur eben schnell durchboxen muss, der begeht gerade wieder einmal genau die selben Fehler.

Ach, bevor ich es vergesse: habe ausserdem noch eine neue Theorie ueber einen hypothetischen Organismus entwickelt, der eine extreme Verzerrung der Raumzeit, selbst eine komplette Umstuelpung des vierdimensionalen Raumes am Ereignishorizont des Urknalls ueberstehen kann, und damit selbst bei einem pulsierenden Universum nach der Allgemeine Relativitaettheorie Anfang und Ende von Zeit und Raum ueberstehen wuerde, und damit wirklich unsterblich waere. Nach meiner eigenen Definition in [7] handelte es sich bei diesem Organismus um Ewiges Leben. Ueber diesen moeglichen Organismus in einem kosmischen Oekosystem und alle meine anderen Ideen, spaeter einmal als umfangreichere Artikel auf diesem Blog vielleicht mehr. Eines schoenen Tages zu einer guenstigen Zeit, in einer aufgeklaerten, demokratischen, freiheitlichen Gesellschaft lebend, umgeben von friedliebenden, sanften Menschen entschliesse ich mich, sie zu veroeffentlichen oder auch nicht – wie ich gerade Lust habe. Noch muessen sie sich leider etwas gedulden, meine verehrten Leser..

[1] The Fusion Steam Machine

[2] Inhalt

[3] Why Mankind must not fear the Pure Fusion Bomb

[4] The Nomad Fusion Reactor

[5] The Shark and the Caveman

[6] Methoden zur Ueberwindung stellarer Distanzen

[7] Unsterblichkeit und die Auferstehung der Toten

Über monstermaschine

Blogger, Diplom-Ingenieur, TU, Raumfahrttechnik, Embedded Systems, Mitglied VDI, DGLR

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