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Wie intelligent sind unsere Computer wirklich?

Sind wir noch die Krone der Schoepfung oder haben uns unsere Maschinen bereits eingeholt?

Intelligenz ist eine schwer zu definierende Groesse. Es gab in der Geschichte viele unterschiedliche Ansaetze, Intelligenz zu definieren. Intelligenz ist ein umstrittenes Thema. Nicht zu Letzt wegen seiner soziophiloshophischen Konsequenzen. Die erste Definition und Messung von Intelligenz wurde vom Franzoesischen Staat 1904 in Auftrag gegeben, um geistig behinderte Kinder zu identifizieren, die nicht vom normalen Schulunterricht profitieren. Intelligenz ist also auch ein gefaehrliches Thema. Die Definition von Intelligenz hat sich mit der Zeit mehrmals gewandelt.

HAL9000, Quelle: Wikipedia

Ein Gespraech mit meiner Frau

Vorgestern kam meine Frau zu mir und sagte: „Ich habe gerade mit Kalle’s Mutter telefoniert, was wir ihm zur Geburtstagsfeier mitbringen koennten. Du, die hat mir gesagt, so etwas wie Jim Knopf waere ihm schon zu anspruchslos. Er hat gerade seinen sechsten Harry Potter durch. Ist das nicht Wahnsinn?“

„Nicht schlecht!“, antwortete ich. Mir fiel ein, das der Junge gerade erst acht Jahre alt wuerde.

„Das musst Du Dir mal vorstellen!“, sagte meine Frau, „Das heisst doch eigentlich, dass der Junge, seit er vor eineinhalb Jahre angefangen hat Lesen zu lernen, ein Buch nach dem anderen gelesen haben muss. Also ich brauche mindestens zwei Wochen fuer einen Harry Potter, aber nur, wenn ich ausschliesslich lese und sonst nichts weiter mache.“

„Ja, das wuerde mir auch so gehen.“

„Das heisst doch, er liest die ganze Zeit, ununterbrochen.“

„Ja, scheint so“, antwortete ich. Vermutlich hatte der Knabe aber schon ein wenig vorher lesen gelernt, so schlau wie der war.

„Also, unsere Anna, die quaelt sich durch jedes duenne Leseloewen-Buechlein, die schafft ja noch nicht mal einen einzigen Jim Knopf, geschweige denn einen Harry Potter.“

„Ich weiss, na und?“

„Ich finde, Anna sollte jetzt jeden Tag etwas frueher ins Bett gehen, dass sie mehr liest.“

Jetzt wurde mir klar, worauf meine Frau hinauswollte. Ich antwortete:

„Nein, das ist doch Unsinn. Jedes Kind ist doch anders. Er liest gern. Sie spielt in ihrer Freizeit gerne ihre Fantasierollenspiele. Du glaubst, er ist vielleicht intelligenter? Ja, das ist er vielleicht auch. Bitte, werd‘ jetzt nicht so wie die typischen Muetter: Mein Kind ist das beste, das schlaueste, usw. Das ist doch Quatsch. Sie ist schlau genug. Das Leben ist eine lange und komplexe Angelegenheit. Selbst wenn einer der schlaueste Mensch der Erde waere, hiesse das nichts ueber seinen Lebenserfolg. Denk doch nur mal an die vielen dummen Neureichen. Oder umgekehrt, was fuer arme Schlucker sind wir, obwohl wir studiert haben? Das hat alles gar nichts zu sagen, es ist soviel Zufall oder Glueck mit im Spiel. Lass sie mal einfach weiter spielen und wir legen ihr ein paar interessante Buecher hin, nur fuer den Fall, dass sie ein Thema interessiert. Das muss reichen, man kann keine Liebe zu irgendetwas erzwingen.“

Sie gab mir recht und sagte, eigentlich wuerde sie genauso denken. Und alles war wieder normal und ruhig bei uns. Meine Frau hat es schwer mit mir.

Ein Artikel zum kuenstlichen Leben gibt den Ausschlag

Gestern habe ich dann einen Text ueber moegliche Auswirkungen der Entdeckung kuenstlichen, DNA aehnlichen Lebens geschrieben. Der Text entwickelte sich und am Ende stellte sich die Frage, ob es eigentlich etwas so besonderes waere, wenn ein kuenstliches Wesen eines Tages seinen Schoepfer geistig ueberholte. Schliesslich haetten wir dies bei vielen kognitiven menschlichen Leistungen mit unseren Computern doch mehrfach schon erlebt: beim Rechnen, beim Abspeichern von Wissen, beim Schachspielen, beim schnellen Regeln von Prozessen, usw. Auf all diesen Gebieten waeren wir Menschen doch laengst geschlagen worden. Und niemanden haette dies aufgeregt, niemand waere dafuer auf die Barrikaden gegangen. Stattdessen haben wir einfach den Begriff Intelligenz umdefiniert und sind seit dem wieder die Schlausten.

Mir wurde nach kurzer Zeit klar, dass das Gespraech mit meiner Frau, was ich erst pauschal als typische Mutterreaktion eingestuft hatte, und die Reaktion der menschlichen Gesellschaft auf die uns ueberragende Teilintelligenz der Maschinen in direktem Zusammenhang standen. Wenn man schon solche Schwierigkeiten damit hat, sich einzugestehen, dass da vielleicht ein Kind ist, was schlauer ist als das eigene, dann ist es doch genauso logisch, dass die Gesellschaft sich nicht eingestehen will, dass da Maschinen sind, die zum Teil intelligenter sind als unsere Kinder. Seelenlose Kaesten sollen schlauer sein als mein Kind! Die sind gar nicht schlau! Sich etwas merken zu koennen und fehlerfrei wiedergeben zu koennen, ist gar keine Intelligenz! Berechnungen schnell durchfuehren zu koennen, ist auch keine Intelligenz. Ein Flugzeug schnell und sicher austarieren zu koennen ist keine Intelligenz. In der Stadt von A nach B selbstaendig zu navigieren ist ebenso keine Intelligenz.

Leute, was fuer ein Quatsch. Natuerlich ist das Intelligenz. Und zwar genau so, wie die Menschheit diese seit den Griechen als Schlauheit definierte. Und es ist genau so intelligent, wie es schwierig und anstrengend ist, und man in’s Schwitzen kommt beim Denken, wenn man sich mit einem dieser Themen beschaeftigen muss.

Eine Frage entsteht

Nun, beluegen wir uns mal nicht weiter selbst. Rechnen, Merken, Navigieren, richtig Reagieren sind allesamt hochkomplexe kognitive Prozesse, die nur als intelligent bezeichnet werden koennen. Deshalb kann es ja keine Kuh und nur der Mensch und jetzt eben auch seine Maschinen. Aber wenn diese kognitiven Faehigkeiten gleichberechtigt mit analytischen und kreativen Faehigkeiten stehen, wie intelligent sind den dann unserer Maschinen auf dem jetzigen Stand?

Sehen wir uns die Technikgeschichte der letzten fuenfzig Jahre an, wird klar, Computer waren frueher um Einiges weniger intelligent. Vor 15 bis 20 Jahren konnten Computer z.B. noch nicht navigieren. Vor 30 bis 40 Jahren konnten sie noch keine Flugzeuge stabilisieren. Jetzt koennen sie Flugzeuge stabilisieren und navigieren und Autos sowieso, und sind intelligent genug, dass sie dies schneller und praeziser als ihre Schoepfer beherrschen. Das heisst die Intelligenz der Computer nimmt mit den Jahren zu. Das wuerde bedeuten, wenn die Intelligenz der Computer mit der Zeit immer weiter zunimmt, muessten sie irgendwann logischerweise ziemlich schlau sein. Vielleicht sogar so schlau wie wir es sind. Vielleicht sogar schlauer. Oder sind sie etwa schon so schlau wie wir?

Drohne „Global Hawk“

Ermittlung der praktischen kognitiven Intelligenz im Leben

Ich nahm mir vor, einmal alle im Leben wichtigen und taeglich praktizierten kognitiven Prozesse aufzulisten und ihnen eine fuer das taegliche Leben wichtige Bedeutung in Prozent zu geben. Ich wollte vom Durchschnittsmenschen, Peter Mustermann ausgehen. Dabei bedeutete 100%, Peter Mustermann braucht diese Faehigkeit taeglich, und 5% Peter Mustermann braucht sie sehr selten. Diese Tabelle ergab sich dann:

Aspekt der Intelligenz Kognitive Groessen Haeufigkeit der Anforderung im Leben des Menschen Erklaerungen
Gedaechtnis Anzahl der gespeicherten Informationen 100% sehr oft, um so mehr man weiss, um so besser
Geschwindigkeit beim Abspeichern von Informationen 50% die halbe Zeit im Leben lernt man
Geschwindigkeit beim Aufrufen von Informationen 80% oft, und sich lange erinnern gilt als dumm

Rechnen von verstandenen/programmierten Rechenaufgaben Rechengeschwindigkeit 80% oft, und lange nachrechnen gilt als dumm
Rechengenauigkeit 50% es kommt nicht immer auf hohe genauigkeit an
Rechenaufgaben verstehen Richtige Einordnung in die bereits beherrschten Rechenmethoden 80% oft, Bezahlen, Verwalten, Abschaetzen
Rechenaufgaben erkennen Faehigkeit, aus einer Situation, einem Kontext, eine mathematische zu loesende Aufgabe zu erstellen 20% eher selten, in manchen Berufsgruppen aber oft, z.B. Ingenieur

Lesen, Hoeren, Sehen: kurze Texte, kurze Klaenge, wenig Bilder Abspeichern von Gelesenem, Gehoertem, Gesehenem 100% Aufnahme der Sinneseindruecke
Interpretation von Gelesenem, Gehoertem, Gesehenem im Sinne einer Datenreduktion 100% Filterung der Sinneseindruecke
Lesen, Hoeren, Sehen: lange Texte, lange Klaenge, viele Bilder Abspeichern von Gelesenem, Gehoertem, Gesehenem 70% Lesen, Musik hoeren, Vorlesungen anhoeren, Filme ansehen, Beobachten
Interpretation von Gelesenem, Gehoertem, Gesehenem im Sinne einer Datenreduktion 70% Lesen, Musik hoeren, Vorlesungen anhoeren, Filme ansehen, Beobachten

Wiedergeben Schreiben 70% Briefe, Emails
Reden 100% Haeufigste Kommunikation im Beruf
Zeichnen, Visualisieren 30% Erstellen von Zeichnungen, Bildern, Diagrammen

Einordnen/Analysieren von Informationen eines Ist-Zustandes durch Kombination und Logik 50% Denken
durch Praediktion: „Wenn, dann..“ 80% sogenannter gesunder Menschenverstand oder Bauchgefuehl
durch Assoziation (einfache Kreativitaet) 20% gilt beim Menschen als Begabung

Voraussehen von zukuenftigen Zustaenden in einem Geschehen durch Kombination und Logik wie beim Voraussehen des Zuges beim Schachspiel 50% List, Strategie, Geldanlagen
durch Praediktion wie beim Voraussehen der Flugbahn eines Balls 80% Strassenverkehr, Sport
durch Assoziation wie beim Erahnen einer Reaktion (einfache Kreativitaet) 20% gilt beim Menschen als Begabung

Neue Loesungen fuer Probleme finden durch Kombination 5% Eher selten, in manchen Berufen etwas haeufiger: z.B. Physiker, Ingenieure, Mathematiker
durch Praediktion 5%
durch Assoziation 5%

Kunst erschaffen durch Kombination 5% Eher selten, bei Kuenstlern ca. 10%
durch Praediktion 5%
durch Assoziation 5%

Ich hatte also die kognitiven Leistungen des Menschen in Gedaechtnis, Rechnen, Lesen, Hoeren, Sehen, Analysieren, Voraussehen und die hoeheren Leistungen des Findens neuer Wege und des kuenstlerischen Schaffens aufgeteilt. Innerhalb dieser Aufteilung hatte ich versucht messbare kognitive Groessen zu definieren. Dann hatte ich versucht, die Haeufigkeit im Leben eines durchschnittlichen Menschen zu bewerten, indem ich annahm 100% waere sehr oft und 5% waere sehr selten und indem ich Werte innerhalb dieser beiden Extrema vergab. Ausserdem erklaerte ich meine Verteilung kurz.

Dabei fiel mir auf, dass die sogenannten hoeheren kognitiven Leistungen in der Gesellschaft als besonders herausragend bezeichnet werden, weil ein durchschnittlicher Mensch sie fast nie nutzt, und die hoeheren Leistungen somit meist brach liegen. Komischerweise definiert man aber gerade an diesen hoeheren kognitiven Faehigkeiteen oft das Menschsein an sich. Ein Widerspruch.

Es gibt interessanterweise in dieser Auflistung einfachere kognitive Faehigkeiten, die mittlerweile von unseren Maschinen sehr gut beherrscht werden: das Einordnen/Analysieren durch Assoziation und das Voraussehen durch Assoziation. Bei uns Menschen werden diese aber immer noch – allgemein anerkannt – als besondere Begabung gehandelt. Ebenfalls ein Widerspruch. Analog dem Loesen von Rechenaufgaben muessten wir eigentlich laengst sagen: in einem Gespraech zu erahnen, was das Gegenueber als naechsten Satz sagen wird ist keine Intelligenz, das koennen Computer genau so gut. Wer daran den Begriff einer Sozialen Intelligenz festmacht, wird scheitern.

Auch sehr interessant ist der sogenannte gesunde Menschenverstand, oder auch Bauchgefuehl genannt. Er ist hier als „Wenn, dann..“ – Praediktion beim Einordnen und Analysieren der Information von Ist-Zustaenden eingeordnet. Dies wird mittlerweile von Maschinen und Automaten insgesamt wesentlich besser beherrscht als von Menschen. Wer es nicht glaubt, sollte sich in die Mathematik von Praediktionsalgorithmen, z.B. Wiener- oder Kalman-Filter einlesen. Da wird erklaert, wie einfach und nachvollziehbar, dynamisch rueckgekoppelt eine analysierende (und voraussagende) Intelligenz mit der Zeit durch Messwerte (Erfahrungswerte) entsteht. Das wird heute in hunderttausenden von Computern v.a. im Auto eingesezt.

Vergleich von PC, KI und Mensch

Als naechstes interessierte mich, wie gut ein normaler PC, eine Kuenstliche Intelligenz (KI) und ein Mensch dabei im Vergleich untereinander abschneiden wuerden. Beim PC ging ich davon aus, dass er mit Fachpersonal kommuniziert, also Menschen, die bei der Arbeit mit einem PC an die Grenzen seiner Faehigkeiten stossen. Als kuenstliche Intelligenz nahm ich eine Neuronale Netz Simulation an, die auf einem PC in Echtzeit laufen soll.

Was ist der Unterschied zwischen einem normalen PC und einem PC mit einer darauf als Software laufenden Kuenstlichen Intelligenz? Ein normaler PC ist ein programmierbarer Universalrechner nach dem Von Neumannschen Prinzip [2] [Abbildung weiter unten im Text]. Software in Form von in Maschinencode uebersetztem Programmcode bearbeitet die Daten. Diese Bearbeitung der Daten durch Software wird entweder von einem Operator direkt oder von einem Operator in Verbindung mit einem Betriebssystem angestossen. Einige Programme werden zum Beispiel vom Betriebssystem in regelmaessigen zeitlichen Abstaenden aufgerufen oder als Reaktion auf bestimmte Aktionen des Operators.

Ein Neuronales Netz ist eine komplett unterschiedliche Computerarchitektur. Hundertausende kleine, simple Prozessoren, die nur ueber geringe Faehigkeiten verfuegen, die Neuronen, werden ueber gewichtete schmalbandige Datenkanaele verbunden. Es gibt kein Programm, keine Software, stattdessen werden bestimmte Reaktion auf bestimmte Daten ueber die Gewichtungen der Neuronenverbindungen angelernt. Auch ist die Form der Anordnung der Neuronen von entscheidender Wichtigkeit fuer die Faehigkeiten des Systems.

Ueblicherweise baut man keine spezielle Hardware fuer neuronale Netze, sondern laesst diese in einer Hardwareemulation, einem Simulator aus Software, der die Hardware nachahmt, auf einem normalen Programmrechner laufen. Diese Emulation der Hardware des Neuronalen Netzes besteht im Grunde aus einer riesigen Matrix, die mit Hilfe der mathematischen Loesungsmethoden der linearen Algebra und darauf spezialiserten Einheiten im Rechenwerk des Von Neumann Rechners schnell geloest werden. Die Emulation ist durch die Grenzen der Rechengeschwindigkeit und Arbeitsspeichers des sie beherbergenden Rechners, in meinem Beispiel des PC’s, begrenzt.

Ich beschraenkte mich bewusst auf PC-Technik um auch hier eine dem Max-Mustermann-Prinzip adaequate Vergleichsgroesse zu haben. Max Mustermann ist der Durchschnittsmensch zwischen Dummkopf und Genie und der PC ist der Durchschnittscomputer zwischen Mikrocontroller und Mainframe. Es waere daher genauso ungerecht einen Grossrechner mit Max Mustermann aufzuwaegen wie Albert Einstein mit einem Waschmaschinen-Controller.

Albert Einstein in beruehmter Pose

Max Mustermann sitzt jeden Tag vor seinem PC. Die Frage lautet nun: Wer ist schlauer? Max Mustermann oder sein PC? Geben wir dem PC noch eine weitere Chance und lassen wir ihn danach auch noch mit einer KI-Simulation laufen, einem Neuronalen Netz. Wer ist jetzt schlauer?

Hier ist die Vergleichstabelle:

Aspekt der Intelligenz Kognitive Groessen PC gew. Erklaerungen KI gew. Erklaerungen Mensch gew. Erklaerungen



Gedaechtnis Anzahl der gespeicherten Informationen 100% 1.00 Maximalwert 0% 0.00 zu viel Information fuer die Neuronalen Netze 1% 0.01 Im Verhaeltnis zum PC vernachlaessigbar
Geschwindigkeit beim Abspeichern von Informationen 100% 0.50 1% 0.01 Anlernen ist sehr langwierig 50% 0.25 der Mensch braucht einen Moment, sich etwas zu merken
Geschwindigkeit beim Aufrufen von Informationen 50% 0.40 oft braucht der PC hier ein paar Sekunden 100% 0.80 optimiertes Neuronales Netz 90% 0.72 selbes Prinzip wie bei PC + KI




Rechnen von verstandenen/programmierten Rechenaufgaben Rechengeschwindigkeit 100% 0.80 Maximalwert 50% 0.40 die KI benoetigt selbst einen Teil der Rechenzeit 1% 0.01
Rechengenauigkeit 99% 0.50 Rundungsfehler 50% 0.25 Fuzzy-Effekt 100% 0.50 mit viel Zeit
Rechenaufgaben verstehen Richtige Einordnung in die bereits beherrschten Rechenmethoden 0% 0.00 nicht vorhanden 50% 0.40 100% 0.80
Rechenaufgaben erkennen Faehigkeit, aus einer Situation, einem Kontext, eine mathematische zu loesende Aufgabe zu erstellen 0% 0.00 0% 0.00 100% 0.20




Lesen, Hoeren, Sehen: kurze Texte, kurze Klaenge, wenig Bilder Abspeichern von Gelesenem, Gehoertem, Gesehenem 100% 1.00 90% 0.90 kleinere Fehler 90% 0.90 kleinere Fehler
Interpretation von Gelesenem, Gehoertem, Gesehenem im Sinne einer Datenreduktion 0% 0.00 80% 0.80 Fehlinterpretationen 100% 1.00 Maximalwert
Lesen, Hoeren, Sehen: lange Texte, lange Klaenge, viele Bilder Abspeichern von Gelesenem, Gehoertem, Gesehenem 100% 0.70 0% 0.00 zu viel Information fuer die Neuronalen Netze 20% 0.14 gilt als hohe Begabung, Schauspieler, Schriftsteller
Interpretation von Gelesenem, Gehoertem, Gesehenem im Sinne einer Datenreduktion 0% 0.00 0% 0.00 zu viel Information 100% 0.70 Maximalwert




Wiedergeben Schreiben 100% 0.70 0% 0.00 zu viel Information 70% 0.49 Rechtschreibfehler, falsche Gramatik, unleserliche Schrift
Reden 90% 0.90 lebloses intonieren von Vokalen und Konsonanten, aber verstaendlich 0% 0.00 zu viel Information 100% 1.00
Zeichnen, Visualisieren 100% 0.30 0% 0.00 zu viel Information 30% 0.09 beim Menschen von Hand, gilt als Begabung, Zeichner, Maler, Designer




Einordnen/Analysieren von Informationen eines Ist-Zustandes durch Kombination und Logik 80% 0.40 Expertensysteme, Suchmaschinen: viel Information, aber unpraezise durch Fehlinterpretation der Daten 0% 0.00 100% 0.50 Maximalwert
durch Praediktion: „Wenn, dann..“ 0% 0.00 100% 0.80 Adaptive praediktive Regler 70% 0.56 das Bauchgefuehl des Menschen
durch Assoziation (einfache Kreativitaet) 0% 0.00 70% 0.14 Neuronale Regler 100% 0.20 der Mensch kann gut assoziieren




Voraussehen von zukuenftigen Zustaenden in einem Geschehen durch Kombination und Logik wie beim Voraussehen des Zuges beim Schachspiel 100% 0.50 Schachcomputer 0% 0.00 zu viel Information 20% 0.10 Gilt als hohe Begabung, Schachspieler, Strategen
durch Praediktion wie beim Voraussehen der Flugbahn eines Balls 70% 0.56 Numerische Praediktionsalgorithmen, gut fuer ballistische Bahnen, nicht anpassungsfaehig 100% 0.80 Adaptive praediktive Regler 70% 0.56 manche Menschen sind einfach unsportlich
durch Assoziation wie beim Erahnen einer Reaktion (einfache Kreativitaet) 0% 0.00 70% 0.14 Neuronale Regler 100% 0.20 der Mensch kann gut assoziieren




Neue Loesungen fuer Probleme finden durch Kombination 30% 0.02 kommt haeufiger vor, auch Expertensysteme 0% 0.00 100% 0.05 Maximalwert
durch Praediktion 5% 0.00 kann vorkommen 10% 0.01 kommt vor 100% 0.05
durch Assoziation 0% 0.00 10% 0.01 kommt vor 100% 0.05




Kunst erschaffen durch Kombination 5% 0.00 waere vorstellbar, z.B. DaDa, konkrete Poesie 0% 0.00 100% 0.05 Maximalwert
durch Praediktion 0% 0.00 0% 0.00 100% 0.05
durch Assoziation 0% 0.00 5% 0.00 waere vorstellbar fuer kleine abstrakte Versuche 100% 0.05












Summen 12.29 7.86 20.12
Gewichtete Summen
8.28
5.45
9.23

Links in der Tabelle befindet sich wieder die Einteilung der im Leben wichtigen kognitiven Groessen. In jeder Zeile muss ich einmal 100% vergeben. Das ist jeweils der Beste von den Dreien. Dann vergebe ich die anderen Prozente, nach meiner eigenen Erfahrung.

Bei meinen Erfahrungswerten versuche ich selbst einen Mittelweg zu finden zwischen meinen beruflichen und privaten Erfahrungen der letzten zwei Jahrzehnte, soweit ich mich erinnern kann, als Mann, Vater, Buerger, User, Nerd, Ingenieur, etc., eben den vielen unterschiedlichen Rollen, die ein Mensch im Leben so einnimmt. Ich hoffe, dass mit dieser Vorgehensweise, dass ich nicht stur aus der Sicht des Computerexperten bewerte, eine bestimmte Mittelung erzielt wird. An vielen Stellen, wo ich es fuer notwendig gehalten habe, habe ich eine kurze Erklaerung fuer die Punktzahl geliefert.

Zum Schluss habe ich alle Prozentzahlen mit der prozentualen Wichtigkeit fuer den Durchschnittsbuerger aus der ersten Tabelle gewichtet und die ungewichteten prozentuellen Werte wie auch die gewichteten prozentuellen Werte addiert.

Ergebnis

Es stellt sich heraus, dass ohne eine Gewichtung der aufgelisteten praktischen kognitiven Faehigkeiten, der Durchschnittsmensch rund doppelt so intelligent ist wie ein durchschnittlicher PC und rund dreimal so intelligent ist wie eine kuenstliche Intelligenz in Form eines Neuronalen Netzes, welches auf dem PC als Software laeuft.

Gewichtet man die verteilten Punktzahlen mit der angenommenen Wichtigkeit im Leben eines Durchschnittsmenschen, ist der Durchschnittsmensch rund doppelt so intelligent wie die kuenstliche Intelligenz und nur etwas intelligenter als der PC. Das ist das Ergebnis, was mich interessiert hat. Wie steht der Mensch intelligenzmaessig da im Verhaeltnis zur Maschine bei der Bewaeltigung von praktischen kognitiven Aufgaben des Alltags in einem Menschenleben vor dem Hintergrund der Haeufigkeit des Auftretens dieser Aufgaben? Die Maschine bewaeltigt die typischen, haeufig zu erledigenden geistigen Aufgaben im Leben also schon fast genauso intelligent wie der Mensch. Ist das ein Wunder? Genau dafuer haben wir sie doch gebaut!

Sehen wir uns um, oeffnen wir uns fuer die Eindruecke in unserer Umwelt, was sehen wir? Autofahrer, die von ihrem Fahrzeug sprechend zum Ziel dirigiert werden. Jugendliche, die ueber ein Thema diskutieren, von dem sie nicht allzuviel wissen, bis einer sein Handy zueckt und schnell nach einen Eintrag in Wikipedia nachschlaegt und die Diskussion damit beendet. Kaufvorschlaege bei Amazon, wo wir uns fragen: „Woher weiss Amazon, dass mich das Thema auch interessiert?“ Rechtschreibpruefungen, die (mit meiner Angewohnheit, Umlaute auszuschreiben, nicht klarkommen aber ansonsten) sehr gut funktionieren. Spracherkennungssysteme im Telefon und im Auto. Schlaue Helferlein, wohin wir sehen – Tendenz steigend.

Aus der Beobachtung meiner Umwelt erscheint mir also das Ergebnis, der durchschnittliche Computer ist heute nicht mehr viel weniger intelligent als der durchschnittliche Mensch, als absolut richtig. Wobei ich mich hier wiederum auf mein Bauchgefuehl verlassen muss, also die dynamisch rueckgekoppelte „Wenn, dann..“-Praediktion zur Einordnung/Analysierung eines Ist-Zustandes aufgrund vorhandener Messwerte mit Historie. Das klingt kompliziert, ist es auch, wenn man den Algorithmus programmieren muss. Ich will damit sagen, man kann ein Bauchgefuehl auf seine Qualitaet hin einschaetzen.

Nochmal das zusammengefasste Ergebnis: der durchschnittliche Computer, wenn seine Faehigkeiten komplett ausgereizt werden, ist heute, im Jahr 2012 bei der Bewaeltigung typischer, haeufig zu erledigender geistiger Aufgaben im Leben, quantitativ nahezu so intelligent wie der durchschnittliche Mensch. Dieses Ergebnis basiert auf drei Saeulen:

  1. quantitative, tabellarische Gewichtung und Summierung praktischer kognitiver Faehigkeiten
  2. logischer Schlussfolgerung aus der Veranlassung zum Bau der Rechner
  3. Beobachtung der Interaktion von Mensch und Maschine

Die Punkte 2. und 3. untermauern dabei das quantitative Ergebnis von 1., fuehren aber fuer sich allein nicht zu dieser Schlussfolgerung. Dazu bedarf es zahlenmaessiger Abschaetzung.

Kritik der Ergebnisse

Erst einmal war klar, dass die kuenstliche Intelligenz (das neuronale Netz), wenn man sie auf einem durchschnittlichen PC laufen lassen wuerde, relativ schlecht abschneiden wuerde. Aber auch ansonsten ist die KI grundsaetzlich eher auf bestimmte Teilgebiete spezialisiert, wo der PC mit seiner Von Neumannschen Computerarchitektur [2] komplett versagt. Als „Nischen-Intelligenz“ waere also gar nicht zu erwarten, dass sie bei den Anforderungen im Leben insgesamt gute Werte erzielt.

Von Neumann Architektur [2]

Interessant waere natuerlich noch die Kombination von zwei PC, der eine ganz normal als Universalrechner, der andere als kuenstliche Intelligenz in Form eines Neuronalen Netzes, die sich gegenseitig, mit einem speziellen Betriebssystem gekoppelt, ergaenzen wuerden. Aber ein solches Beispiel wollte ich nicht in den Vergleich einbringen, weil es einen „Zwei gegen Einen“-Charakter haette.

Natuerlich sind alle Zahlenwerte sowohl in der Tabelle der Wichtigkeit praktischer kognitiver Faehigkeiten im Leben, wie auch die der Punktewerte der Faehigkeiten von PC, KI und Mensch, Teil meiner persoenlichen Erfahrungen und koennen daher auch anders verteilt sein.

Trotzdem glaube ich, annehmen zu duerfen, dass viele, die sich auch auf den Gebieten auskennen, aehnliche Zahlenwerte bei den Faehigkeiten verteilen wuerden. Auch bin ich davon ueberzeugt, dass eine zeitaufwendigere, soziologisch gestuetzte Verteilung der Punktewerte fuer die Wichtigkeit bestimmter praktischer kognitiver Leistungen im Leben, die Ergebnisse nicht grundlegend aendern wuerde.

Meine zahlenmaessige Abschaetzung ist insgesamt noch grob und kann weiter verfeinert werden. Ich muss noch anmerken, dass ich keine Sensitivitaetsanalyse durchgefuehrt habe. Das waere noch wichtig, um eventuelle Unsicherheiten zu identifizieren.

Dann moegen einige Leser vielleicht meinen Ansatz der praktischen kognitiven Intelligenz im Leben an sich fuer falsch halten. Ich halte ihn fuer ein brauchbares Handwerkszeug fuer meinen Vergleich der Intelligenzen untereinander, aber auch nicht mehr.

Ausblick

Weil die durchschnittliche Intelligenz unserer PC’s, wenn sie mit Fachpersonal kommunizieren, mittlerweile nahezu so gross ist, wie die des durchschnittlichen Buergers, ist zu erwarten, dass die durchschnittliche Intelligenz unserer Computer die durchschnittliche Intelligenz der Buerger in wenigen Jahren ueberholt haben wird. Was fuer Auswirkungen dies haben koennte, z.B. theologische oder philosophische, oder ob es ueberhaupt Auswirkungen haben wird, sei dahingestellt.

Beruehmtes philosophisches Gedankenexperiment: Brain in a vat

Auch bedeuten die Ergebnisse in keinster Weise, dass ein PC trotz seiner hohen Intelligenz mit einem Menschen auch nur annaehernd vergleichbar waere. Ein Computer ohne die grosse Mobilitaet und Beweglichkeit des Menschen kann nur mit einem „Gehirn im Tank“, wie es als philosophisches Gleichnis haeufig genutzt wird [1], verglichen werden. Dass wir einen Koerper besitzen, mit dem wir uns staendig bewegen ist Teil unserer Persoenlichkeit.

Dem grundlegenden Begriff des Antriebs als Urinstinkt des Menschen – von aehnlich fundamentaler Wichtigkeit fuer das Ueberleben wie der Saug- und Klammerinstinkt – kommt hier entscheidende Bedeutung zu. Der Mensch ist ein Wesen, dass entweder

  1. aus eigenem Antrieb Ziele definiert, sein Handeln plant, und dann in Aktion tritt, oder zumindest
  2. in Kommunikation mit anderen Menschen eine Teilplanung der notwendigen Handlungen fuer die Ziele Anderer uebernimmt und dann in Aktion tritt, oder auch
  3. nur in Aktion tritt, nachdem Andere notwendige Handlungen zum Erfuellen der Ziele Dritter geplant haben

Der Computer hat keinen eigenen Antrieb, kennt nur die Ziele seines Operators und ist im Planen von Handlungen heute noch immer sehr schlecht. Nur in der reinen Aktion ist er uns auf geistigen Gebieten wie Rechnen oder Gedaechtnisleistung ueberlegen. Dies gilt nicht fuer handwerkliche, sportliche oder aesthetische Aktion, die eine ausgepraegte Koerperlichkeit in Verbindung mit hoher manueller Intelligenz verlangt.

Die phantastischen Leistungen der Handhabungs- und Produktionsroboter bilden hier beim Handwerklichen eine Ausnahme. Bei der schnellen, praezisen Wiederholung der immer gleichen Bewegungsablaeufe ist uns der Computer geistig ueberlegen, das laesst sich nicht abstreiten. Der Begriff des Handwerks umfasst aber auch eine hohe Anpassungsfaehigkeit an immer neue Begebenheiten, das legendaere Improvisationstalent guter Handwerker, und da versagt der Computer.

Auch wenn einige der definierten praktischen kognitiven Faehigkeiten im Alltag des Lebens im Durchschnitt kaum genutzt werden, so kann ein Mensch in Extremsituationen, wenn es z.B. um sein Ueberleben geht, doch meist verlaesslich auf hoehere kreative Moeglichkeiten seines Gehirns, die ihm die Evolution noch erhalten hat, zurueckgreifen. Auch das koennte der Computer nicht, denn er hat diese Kreativitaet nie besessen, und wird verlaesslich versagen und sich buchstaeblich auf der Stelle drehen.

Die Faehigkeit, Handlungen zu planen, erfordert beim Computer das gesamte Spektrum an Methoden der Kuenstlichen Intelligenz und ist das wichtigste Forschungsgebiet der heutigen Informationswissenschaften. Es wird noch sehr lange dauern, bis Maschinen selbstaendig und schnell in den meisten Situationen ihre naechsten Handlungen nur im Minutenbereich zum Erfuellen unserer Wuensche/Ziel selber planen koennen. Dies ist die grundlegende Anforderung fuer den Universalroboter im Alltag, der aufgrund allgemeiner Kommandos, wie z.B. „Bring die leeren Glaeser in die Kueche.“ einfache Taetigkeiten planen und durchfuehren kann.

Der Computer ist also, egal wie intelligent er in den naechsten Jahrzehnten noch wird, immer ein hilfloser koerperloser Autist, der ohne unsere Unterstuetzung, nichts bewirken kann. Seine Informationsverarbeitung braucht Eingangsdaten, er reagiert nur auf Informationen, die ihm seine Umwelt (das beinhaltet auch uns) unmittelbar zur Verfuegung stellt. Aufgrund seines inneren Aufbaus, seiner Architektur, seines grundlegenden Funktionsaufbaus, kann er keine Quelle des Ratio sein. Keine Quelle der Idee, weder der „Guten“ noch der „Boesen“. Es geht meiner Meinung nach – entgegen vieler Spekulationen aus evolutionaerer Sicht – auch laengerfristig keine Gefahr von ihm aus. Selbst wenn wir ihm robotisch eine Koerperlichkeit verleihen, selbst wenn seine durchschnittliche Intelligenz das vielfache der menschlichen uebersteigt. Einen HAL9000 Computer wie in Stanley Kubrick’s 2001, der aus langer Ueberlegung heraus, die Initiative ergreift und ihm logisch richtig erscheinende aber leider toedliche Massnahmen selbstaendig einleitet, wird es nie geben.

Computer ueberlegen nicht, sie gruebeln nicht, sie denken nicht nach. Unsere Psychologen, Neurologen oder Computerwissenschaftler wissen bis heute nicht, was hinter diesen Denkprozessen ueberhaupt steckt, daher wurde nie eine Maschine gebaut oder auch nur geplant, die selbstaendig denken, gruebeln, brueten, sinnieren, spekulieren, philosophieren, ueberlegen kann.

Das heisst aber noch lange nicht, dass es klug ist, dem Computer unsere sonstigen alltaeglichen kognitiven Aufgaben zu uebertragen, und damit ungewollt eine Abnahme der durchschnittlichen menschlichen Intelligenz – mangels allgemeiner Denkuebung – zu bewirken. Dies wird das Verhaeltnis von menschlicher Intelligenz zu Maschinenintelligenz nur noch weiter verschlimmern. Ich weiss, dass vielen Menschen nichts peinlich ist, aber mir z.B. waere es schon etwas peinlich, wenn mein Werkzeug schlauer ist als ich selbst, und deshalb lerne ich jetzt wieder das schriftliche Rechnen von Quadratwurzeln mit Bleistift und Papier, um ein klein wenig intelligenter dazustehen..

Ende

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Gehirn_im_Tank

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Von-Neumann-Architektur

Nachtrag vom September 2012: Mittlerweile benutze ich kein Navigationsgeraet, kein Smartphone und kein Laptop mehr und versuche moeglichst alle geistigen Taetigkeiten wieder ausschliesslich mit Papier, Bleistift, Buntstiften, Buechern, Karten, Notizbuechern und Schreibheften zu loesen. Nicht nur das schriftliche Ausrechnen von Wurzeln, einfach alles. Es macht Spass, man haelt etwas aus Materie in der Hand, man wird wieder kreativ. Man muss gezwungenermassen staendig angestrengt nachdenken, und hat das Gefuehl, der lange vor sich hin daemmernde auf festen Bahnen gelenkte Verstand erwacht langsam aus einer Art Trance. Gedankenspruenge, Assoziationen, Ideen- und Loesungsfindung funktionieren wieder besser. Jetzt erweckt schon die Benutzung des PC – wie hier gerade beim Schreiben – ein ungutes Gefuehl in mir. Obwohl er mir natuerlich diesen Blog und das Medium Internet ermoeglicht, so schraenkt er mich in irgend einer Weise durch die erzwungene Maschinenoperator-Taetigkeit auch sehr stark ein.

Über monstermaschine

Blogger, Diplom-Ingenieur, TU, Raumfahrttechnik, Embedded Systems, Mitglied VDI, DGLR

Eine Antwort zu “Wie intelligent sind unsere Computer wirklich?

  1. rs955i ⋅

    Vielen Dank für den guten Artikel,
    es handelt sich bei Intelligenz natürlich um eine subjektive Größe, dass Sie sich dennoch an dieses Thema „ran wagen“ ehrt Sie. Ich finde es ist Ihnen erstaunlich gut gelungen, eine Bewertung zu finden. Sehr gut gefallen hat mir das Sie darauf eingegangen sind das man eigentlich den Mensch nicht mit einem Computer vergleichen kann Stichwort „Gehirn im Tank“.

    Gruß aus München,
    rs955i

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